Größtes Steinbeis-Transferzentrum feiert sein 25-jähriges Bestehen

Das Göppinger Transferzentrum Mikroelektronik (TZM) ist im Laufe der Jahre zu einem namhaften Entwicklungsdienstleister herangewachsen und ist das größte Transferzentrum im Steinbeis-Verbund.

Zahlreiche Gäste feiern das 25-jährige Bestehen des Göppinger TZM

Mit zahlreichen Gästen hat der Göppinger Entwicklungsdienstleister TZM sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. In einem launigen Vortrag ließen TZM-Leiter Edgar Grundstein und Mitgründer Prof. Dr. Jürgen van der List die vergangenen Jahre Revue passieren. „Der Grundgedanke war es, praxisnahe Projekte zu realisieren und einen engen Kontakt zur Industrie zu haben“, erinnert sich van der List. Das   Unternehmen gehört zum Steinbeis-Verbund und ist in sehr vielen Branchen mit den unterschiedlichsten technischen Ausrichtungen aktiv. Wie beispielsweise in der Automotivebranche, aber auch im Automatisierungs-Bereich und der Medizintechnik.

Praxisnahe Projekte

Mit dem Universal Medical Gateway (UMG) hat das Unternehmen in Bereichen der Medizingerätevernetzung jüngst ein eigenes Produkt am Markt etabliert. Zur Förderung des Projekts brachte Prof. Dr. Michael Auer, Vorsitz der Geschäftsleitung Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, einen Scheck über 25.000 Euro als „Jubiläumsgeschenk“ mit. Das Steinbeis Transferzentrum Mikroelektronik hat in den vergangenen Jahren weit mehr als 500 Arbeitsplätze geschaffen. Durch Projekte bei Kunden konnten Projektingenieure weiter beschäftigt werden. Das TZM ist für viele junge Ingenieure das Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere. „Viele ehemalige TZM-Mitarbeiter sind heute Führungskräfte in namhaften Unternehmen“, berichtet Edgar Grundstein.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen

Für den Uhinger Werkzeughersteller EWS zum Beispiel ist die TZM seit letztem Jahr aktiv. „Wir erstellen gemeinsam eine Plattform, bei der verschiedene Hersteller gemeinsam 3D-Modelle erarbeiten“, sagt Geschäftsführer Matthias Weigele. Mit dem Verlauf des Projektes, dass das Thema Industrie 4.0 beinhaltet, sei Weigele sehr zufrieden: „Es ist eine gute und sehr produktive Zusammenarbeit.“

Mit der Robert Bosch GmbH Reutlingen arbeitet die TZM bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. „Ich habe selber bei der TZM angefangen und bin dann nach einiger Zeit zu Bosch gewechselt“, sagt Frank Schmid, der dort heute Teamleiter ist. Seit gut 20 Jahren werden immer wieder Projekte mit TZM realisiert. „Ich schätze die Kollegen und das Know-how der Mitarbeiter von TZM sehr“, sagt Schmid.

Gerüstet für die Zukunft

Für die Zukunft hat sich TZM viel vorgenommen. Nicht nur der Ausbau des Frauenanteils, der mittlerweile bei 16 Prozent liegt, sondern auch die Ausrichtung auf zwei wesentliche Kernbereiche sind Themen für die Zukunft. „Wir wollen zum einen die kundenorientierte Softwareentwicklung weiter ausbauen und zum anderen die Engineering Beratungskompetenz weiter stärken“, erklärt TZM-Leiter Edgar Grundstein und blickt gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Auer, Vorstand der Steinbeis-Stiftung in eine positive Zukunft. „Die TZM steht für kundenorientierte Lösungen, die sich am Markt etablieren – und das soll auch in Zukunft so sein.“