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Rückblicke Studium Generale

Sommer 2022: "Europa - Mehr als ein Gedanke"

Die öffentliche Veranstaltungsreihe der Hochschule Esslingen widmete sich im Sommersemester 2022 dem Schwerpunkt: "Europa – Mehr als ein Gedanke". Angekommen im 21. Jahrhundert, wird sich die EU großen Herausforderungen stellen müssen. Denn die Ziele sind ambitioniert: Ein digital fittes Europa, ehrgeizige Ziele in der Energie- und Klimapolitik, ein Aufbauprogramm für die durch die Pandemie leidende Wirtschaft und nicht zuletzt die Ausrichtung auf ein junges, modernes, zukunftsfähiges Europa.

Programm

29. März 2022: Europäische Union: Dauerkrise oder Zukunftsversprechen?

Europäische Union: Dauerkrise oder Zukunftsversprechen?

29. März 2022, 18 Uhr, Online-Vortrag

Derzeit hat Frankreich den Vorsitz im Rat der Europäischen Union (EU) inne und Emmanuel Macron nutzt dies, um sich im Wahlkampf mit zahlreichen Initiativen zu profilieren. Vielen kommt dagegen beim Thema EU eher die „Dauerkrise“ in den Sinn und in den meisten Mitgliedstaaten, und gerade in Frankreich, finden sich EU-feindliche Bewegungen. Der Vortrag will deshalb klären, welche guten Gründe es für die weitere Vertiefung der EU gibt, welche besondere Verantwortung dabei der deutsch-französischen Zusammenarbeit zukommt, und ob Präsident Macrons Weg einer „Legitimierung über Ergebnisse“ erfolgreich sein kann.


Referent: Dr. Stefan Seidendorf
Stellvertretender Leiter des Deutsch-Französischen Instituts, Ludwigsburg

Dr. Stefan Seidendorf ist stellvertretender Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg. Der Historiker und Politikwissenschaftler hat in Tübingen und Aix-en-Provence studiert und nach einem Aufbaustudiengang am Europakolleg in Brügge in Mannheim in Sozialwissenschaften promoviert. Zu deutsch-französischen Beziehungen wird er regelmäßig als Experte in den Medien nachgefragt (u.a. Deutschlandfunk, ZDF, France Culture, Der Tagesspiegel, Le Monde…).

5. April 2022: Das Europa der Zukunft - Tragen Sie dazu bei?

Das Europa der Zukunft
Tragen Sie dazu bei?

5. April 2022, 18 Uhr, Online-Vortrag

Im Windschatten von Pandemie und Bundestagswahl findet seit einem Jahr die „Konferenz zur Zukunft Europas“ statt. Haben Sie davon gewusst? Haben Sie sich vielleicht sogar daran beteiligt? Dann gehören Sie zu den 0,009 Prozent der 445 Millionen Einwohner der EU, die sich auf der eigens programmierten Onlineplattform eingebracht haben. Sollten sich nicht mehr von uns an der Debatte zu unserer Zukunft beteiligen? Warum sollten wir? So lauten die Fragen zur Zukunft der (europa) politischen Bildung.


Referent: Dr. Christian Johann
Leiter der Europäischen Akademie Berlin

Dr. Christian Johann ist Leiter der Europäischen Akademie in Berlin. Nach seinem Studium der Nordamerikastudien, Neueren Geschichte und Politikwissenschaften am John F. Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin promovierte er bei Paul Nolte im Fach Geschichte. Seine Dissertation verfasste er im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts „Wohlfahrtsstaat und Mittelschichten“. Er war bis 2010 stellvertretender Leiter des Museums „The Kennedys“ am Pariser Platz und von 2012 bis 2019 Geschäftsführer des Startups und Sozialunternehmens Studio2B. Anschließend arbeitete er bis 2020 für die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ des Deutschen Bundestages. Seit Mai 2020 ist er Direktor der Europäischen Akademie Berlin. Johann ist Mitglied des Vorstands der Europäischen Bewegung Deutschland und Teil des Reaktionsbeirats der Zeitschrift „Außerschulische Bildung“.

12. April 2022: Der Green Deal auf dem Teller – Ändert sich unsere Ernährung?

Der Green Deal auf dem Teller – Ändert sich unsere Ernährung?

12. April 2022, 18 Uhr, Online-Vortrag

Die Europäische Union (EU) hat mit dem Green Deal einen Strategieplan vorgelegt, mit dem bis 2050 das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch losgelöst wird. Auch strebt der Green Deal Null-Nettoemissionen von Treibhausgasen an. Welche Auswirkungen hat das auf die zukünftige Agrar- und Ernährungswirtschaft? Wie spielen die Faktoren Ernährung, Landwirtschaft, Klima, Handel und Entwicklung zusammen? Ob und wie die EU-Agrarpolitik regulierend eingreifen sollte und welche Herausforderungen und Erschwernisse bestehen, erklärt Prof. Dr. Christine Wieck in ihrem Vortrag.


Referentin: Prof. Dr. Christine Wieck
Leiterin des Instituts für Ernährungs- und Agrarpolitik, Universität Hohenheim


Christine Wieck ist Professorin für Agrar- und Ernährungspolitik an der Universität Hohenheim. Forschung, Lehre und Wissenstransfer fokussiert auf die Analyse von Agrar- und Ernährungspolitiken in einer globalisierten Welt. Von 2015-2018 arbeitete sie bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Beraterin für Agrarhandelspolitik. 2016 habilitierte sie sich in den Fächern Agrarpolitik und Internationaler Handel an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Ihr Weg in den landwirtschaftlichen Sektor begann mit einer Berufsausbildung zur Landwirtin. Danach arbeitete sie mehrere Jahre auf Biohöfen im Westen von Deutschland. Seit 2020 ist sie Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des BMEL für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz.

3. Mai 2022: Next Generation Solidarity: EU-Wachstumspaket statt Konjunkturhilfen

Next Generation Solidarity:
EU-Wachstumspaket statt Konjunkturhilfen

3. Mai 2022, 18 Uhr, Online-Vortrag

Die Europäische Union blickt auf eine lange und umstrittene Historie der Förderpolitik zurück. Dass während der Pandemie geschnürte Paket „Next Generation EU“ hat ebenso mit guten Gründen seine Kritiker und Befürworter. Unumstritten ist das neue Programm jedoch eine Zäsur, für die Mitgliedstaaten wie Deutschland über einen tiefen Schatten springen mussten. Dabei muss bei allen Haftungsrisiken klar sein: Die Investitionsunion hat das Potenzial, die innereuropäischen Fliehkräfte zu begrenzen und die hoch polarisierte Staatengemeinschaft in ruhigere Fahrwasser zu geleiten.


Referent: Dr. Matthias Diermeier
Persönlicher Assistent des Rektors am Institut der deutschen Wirtschaft (iW), Köln

Dr. Matthias Diermeier ist persönlicher Assistent des Direktors am Institut der deutschen Wirtschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind politische Ökonomie, Wahlverhalten und Wohlfahrtsstaat. Er promoviert an der Universität Duisburg-Essen in Politikwissenschaft zur Wirtschaftspolitik europäischer Rechtspopulisten. Seinen Master-Abschluss machte er an der Universität Zürich, mit der Spezialisierung in politischer Ökonomie. Den Bachelor-Abschluss erhielt er an der Universität St. Gallen. Durch seine Austauschsemester an der Sciences Po Paris und der Universidad de San Andrés, Buenos Aires beherrscht er fließende Sprachkenntnisse in vier europäischen Sprachen.

Absage 24. Mai 2022: Sind die Klimaziele aus dem Green Deal erreichbar?

Entfällt wegen Kankheit! - Leider fällt der Vortrag am 24. Mai 2022 kankheitsbedingt aus.

Sind die Klimaziele aus dem Green Deal erreichbar?

24. Mai 2022, 18 Uhr, Online-Vortrag

Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union ehrgeizige Ziele im Bereich der Klima- und Energiepolitik gesetzt. Mit dem Fit-for-55 Paket der Europäischen Kommission ist die Kommission in die Umsetzungsphase des Green Deals eingetreten. Es stellt sich jedoch die Frage, ob das übergeordnete Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen ist.


Referentin: Prof. Dr. Michèle Knodt
Professorin am Institut für Politikwissenschaften, TU Darmstadt

Michèle Knodt ist Professorin für Politikwissenschaft, Jean-Monnet-Lehrstuhlinhaberin (ad personam) und Direktorin des Jean-Monnet-Exzellenzzentrums "EU in Global Dialogue" (CEDI), Direktorin des Jean-Monnet-Exzellenzzentrums "EU@School", Vorsitzende des COST-Netzwerks ENTER (EU Foreign Policy Facing New Realities), Co-Leiterin des Loewe-Exzellenzzentrums "emergenCITY" und Co-Leiterin des DFG-Graduiertenkollegs "Kritische Infrastrukturen", PI im Kopernikus-Projekt "Ariadne - Evidence-Based Assessment for the Design of the German Energy System Transformation" und Leiterin kleinerer kooperativer und interdisziplinärer Projekte. Sie hat zahlreiche Publikationen zur EU veröffentlicht, ist besonders an Energie- und Außenpolitik interessiert und erhielt Forschungsgelder vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Volkswagenstiftung und der Europäischen Kommission.


Winter 2021/22: „Das Ländle im Wandel - Herausforderung für die Wirtschaft“

Die öffentliche Veranstaltungsreihe der Hochschule Esslingen widmete sich im Wintersemester 2021/22 dem Schwerpunkt: »Das Ländle im Wandel - Herausforderung für die Wirtschaft«. Beschleunigt durch den Klimawandel und die Digitalisierung, steht die Wirtschaft vor einem umfassenden Transformationsprozess – insbesondere im Automobilland Baden-Württemberg. Die Herausforderungen und Chancen für den Wandel wurden aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und mit dem Publikum diskutiert. Zu einzelnen Vorträgen liegen Aufzeichnungen und Präsentationen vor, die Sie auf dieser Seite finden.

Programm

23. November 2021: Nachhaltig erfolgreich! Von der Traditionsmarke zur Love Brand

Nachhaltig erfolgreich!
Von der Traditionsmarke zur Love Brand

23. November 2021, 18 Uhr, Online-Vortrag

Alicia Lindner, Enkelin der Gründerin und Visionärin Annemarie Lindner, stellt in ihrem Vortrag das Familienunternehmen Annemarie Börlind vor und erläutert anhand von Beispielen, wie sich das international erfolgreiche Naturkosmetikunternehmen wandelt und seine Traditionsmarke zum Love Brand entwickelt.

Dabei stellt sie die Philosophie des Unternehmens zu Naturkosmetik, Nachhaltigkeit, „Made in Black Forest“ in den Mittelpunkt und thematisiert auch neue spannende Vertriebs-Formate wie „Live Shopping“, die unter dem Motto „Einfach mal machen und gemeinsam besser werden“ umgesetzt werden.

Link zum Vortragsvideo


Referentin: Alicia Lindner
Geschäftsführerin und Mitinhaberin der Börlind GmbH

Alicia Lindner ist Geschäftsführerin und Mitinhaberin der Börlind GmbH mit den Marken Annemarie Börlind und Dado Sens. Gemeinsam mit ihrem Bruder Nicolas Lindner führt sie das Familienunternehmen in dritter Generation. Alicia Lindner studierte an der Zeppelin Universität Kommunikation, Politik und BWL mit dem Schwerpunkt Sozialpsychologie. Danach sammelte sie erste praktische Berufserfahrungen bei einer führenden Markenstrategie-Beratung in München. Nach einer 6-monatigen Rucksack-Weltreise rundete sie ihre Ausbildung mit einem Masterstudium in Marketing in St. Andrews, Schottland, ab. Im September 2014 stieg sie als Trainee im Familienunternehmen ein. Nach verschiedenen Stationen verantwortet sie heute den Vertrieb, die Fremdherstellung sowie die Finanzbuchhaltung und das Controlling. Auszeichnungen, wie „Erfolgreiche Frauen im Mittelstand 2020“, sind eine schöne Wertschätzung für ihre unternehmerischen Anstrengungen. Darüber hinaus wurde Alicia Lindner im Jahr 2020 von der Zeitschrift Capital als „Junge Elite Deutschlands -Top 40 unter 40“ ausgezeichnet. Alicia Linder ist glückliche Mutter von zwei kleinen Töchtern und einem Sohn.

30. November 2021: Transformation in der Automobilindustrie

Transformation in der Automobilindustrie

30. November 2021, 18 Uhr, Online-Vortrag

Die deutsche Automobilindustrie bekennt sich zum Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050. Derzeit gestaltet sie einen anspruchsvollen Transformationsprozess. Mit Blick auf alternative Antriebsformen und die Digitalisierung sind viele Unternehmen gefordert, das eigene Geschäftsmodell anzupassen, bisweilen sogar vollständig neu zu strukturieren. Dies gelingt nur mit enormen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zudem besteht ein hoher internationaler Wettbewerbsdruck.

Die Corona-Pandemie wirkte in dieser anspruchsvollen Gemengelage insbesondere für viele kleine und mittelständische Unternehmen wie ein Katalysator. Hinzu kommen die handelspolitischen Herausforderungen, wie etwa der Brexit oder derzeitige Schwierigkeiten in den Lieferketten. Die Automobilindustrie befindet sich aktuell in einer Phase großer Herausforderungen und entscheidenden Weichenstellungen.


Referent: Jürgen Mindel
Geschäftsführer, Verband der Automobilindustrie VDA e.V.

Jürgen Mindel (47) ist seit 2007 im Verband der Automobilindustrie (VDA) tätig. Zum 1. Oktober 2020 wurde er zum VDA-Geschäftsführer berufen und verantwortet den neuen Geschäftsbereich Kommunikation & IAA, zu dem die gesamte Kommunikation des VDA und die konzeptionelle und organisatorische Umsetzung der IAA zählen.

7. Dezember 2021: Hat die Wirtschaftsregion Stuttgart eine Chance?

Hat die Wirtschaftsregion Stuttgart eine Chance?

7. Dezember 2021, 18 Uhr, Online-Vortrag

Dekarbonisierung der Industrie, Strukturwandel, Digitalisierung und sich eine verändernde Arbeitswelt. Die Wirtschaftsregion Stuttgart steht vor großen Herausforderungen. Johannes Schmalzl, Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, zeigt in seinem Vortrag auf, welche Weichen gestellt werden müssen, dass die Region auch in Zukunft ein attraktiver Standort für innovative Mittelständler, Hidden Champions und Weltkonzerne bleibt.


Referent: Johannes Schmalzl
Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer(IHK) Region Stuttgart


Johannes Schmalzl, Jahrgang 1965, ist Jurist und trat 1996 in den Höheren Verwaltungsdienst des Landes Baden-Württemberg ein. 2005 wurde er zum Präsidenten des Landesamts für Verfassungsschutz Baden-Württemberg berufen. Er war von 2008 bis 2016 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart und anschließend Ministerialdirektor im Bundesministerium der Finanzen. Seit November 2017 leitet er als Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart die Geschäfte der IHK im Einvernehmen mit der Präsidentin und nach den Richtlinien und Beschlüssen der Vollversammlung und des Präsidiums.

11. Januar 2022: Klimaschutz – mit oder ohne Wirtschaftswachstum?

Klimaschutz – mit oder ohne Wirtschaftswachstum?

11. Januar 2022, 18 Uhr, Online-Vortrag

Die Industrialisierung hat hunderte Millionen Menschen aus der Armut befreit und uns eine hohe Lebenserwartung beschert – aber auch einen erheblichen Hunger nach Energie und Rohstoffen ausgelöst, der zu Umweltzerstörung und Klimawandel beiträgt. Wie lässt sich jedoch Wirtschaftswachstum mit Klimaschutz vereinbaren oder sollten wir – dem Klima zu liebe – auch auf Wirtschaftswachstum verzichten? Und ist nicht umgekehrt ein stabiles Klima essenziell, um den Kollaps unserer Wirtschaft zu vermeiden? Dabei geht es vor allem um die klimapolitischen Aspekte der Wachstumskritik.


Referent: Prof. Dr. Matthias Kalkuhl
Fakultät Klimawandel, Entwicklung und Wirtschaftswachstum, Universität Potsdam

Matthias Kalkuhl (38) ist seit 2015 Professor für Klimawandel, Entwicklung und Wirtschaftswachstum an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. Zudem leitet er die Arbeitsgruppe Wirtschaftswachstum und menschliche Entwicklung am Klimainstitut MCC Berlin.

19. Januar 2022: Wie die Transformation gelingt – Vielfalt als Erfolgsfaktor

Wie die Transformation gelingt – Vielfalt als Erfolgsfaktor

19. Januar 2022, 18 Uhr, Online-Vortrag

Die Welt ist im Wandel. Und auch Bosch verändert sich – hin zu einem führenden AIoT Unternehmen. Gerade in Zeiten der Transformation brauchen wir Vielfalt mehr denn je: Die Einzigartigkeit unserer Mitarbeitenden, ihre Persönlichkeiten, Erfahrungen und Perspektiven treiben Veränderung voran. Wir setzen dieses Potenzial frei, indem wir alle einbeziehen und für Chancengerechtigkeit sorgen. Dann macht uns Vielfalt innovativ und agil. Und somit wird Vielfalt zum Schlüssel für unseren langfristigen Unternehmenserfolg und zum Vorteil jeder und jedes Einzelnen.


Referentin: Filiz Albrecht
Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Robert Bosch GmbH


Filiz Albrecht ist seit 1. Januar 2021 Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Robert Bosch GmbH. Ihre Zuständigkeiten umfassen auf Konzernebene das Personal- und Sozialwesen, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Arbeitssicherheit sowie das Rechtswesen, Compliance Management, Informationssicherheit und Datenschutz.
Filiz Albrecht ist Jahrgang 1971. Die Wirtschaftsjuristin blickt zurück auf eine 22-jährige Karriere in Unternehmen der Automobilbranche mit umfassender Erfahrung in globalen Führungspositionen. Ihre Leidenschaft liegt vor allem in den Bereichen Transformationsmanagement sowie Führungskräfte-, Personal- und Organisationsentwicklung. Vor ihrem Eintritt bei der Robert Bosch GmbH war Filiz Albrecht Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin beim Automobilzulieferer Mann+Hummel.


Sommer 2021: „GELD REGIERT DIE WELT!?“

Die öffentliche Veranstaltungsreihe GESELLSCHAFT IM WANDEL der Hochschule Esslingen lud im Sommer 2021 zu dem Thema „GELD REGIERT DIE WELT!?“ ein. Börsenhype, Minuszinsen und Corona Schulden. Die Pandemie hat tiefgreifende Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und ihre Finanzmärkte. Das Topthema wurde aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Eingeladen wurden renommierte Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Zu einzelnen Vorträgen liegen Aufzeichnungen und Präsentationen vor, die Sie auf dieser Seite finden.

Programm

20. April 2021: Finanzwirtschaft und Ethik – unvereinbar?

Finanzwirtschaft und Ethik – unvereinbar?

20. April 2021, 18 Uhr, Online-Vortrag

Regiert Geld die Welt? Und regiert es sie gut? Das fragen sich viele Menschen. Schon oft wurde mit Neid oder Misstrauen, manchmal sogar mit Angst beobachtet, wie sich im Finanzbereich Geld und Macht zusammenfinden. Und spätestens seit der Finanzkrise 2008 wird die Frage gestellt, welche Verantwortung die Beteiligten tragen. Es ist also naheliegend, ihre Ethik und Moral einmal näher anzusehen, nach ihrer gesellschaftlichen Rolle und ihrem Selbstverständnis zu fragen. Denn ohne Finanzflüsse trocknet unsere Wirtschaft aus; wenn das Vertrauen in diesem zentralen Bereich verloren geht, dann hat das Folgen für uns alle.

Präsentation des Vortrags "Finanzwirtschaft und Ethik - unvereinbar?"


Referent: Dr. Bernd Villhauer
Geschäftsführer des Weltethos-Instituts, Tübingen

Bernd Villhauer, (geb. 1966) ist seit 2015 der Geschäftsführer des Weltethos-Instituts. Er ist gelernter Industriekaufmann und promovierter Philosoph. Villhauer war in zahlreichen Verlags- und Medienunternehmern tätig, zuletzt als Lektoratsleiter einer wissenschaftlichen Verlagsgruppe. Er arbeitet heute vor allem in den Bereichen Ethik und Finanzmärkte, Geld und Börse und schreibt den Blog „Finanz & Eleganz". Außerdem koordiniert er am Weltethos-Institut die Arbeitsgruppe „Finanzen und Wirtschaft“, ist Leiter des Good Governance Lab der European School of Governance (EUSG) und äußert sich regelmäßig in seinem Blog „Finanz & Eleganz“. Demnächst erscheint sein Buch „Finanzmarkt und Ethik. Eine Einführung".

29. April 2021: Der Euro – Weltwährung oder sanierungsbedürftig?

Der Euro: Weltwährung oder sanierungsbedürftig?

29. April 2021, 18 Uhr, Online-Vortrag

Unsere Gemeinschaftswährung ist eine Erfolgsgeschichte: Der Euro brachte der Wirtschaft in der Währungsunion bedeutende Erleichterungen, ist so preisstabil, wie es vormals die D-Mark war und dient nicht zuletzt als Identifikationsmerkmal der Europäer. Er ist eine der weltweit wichtigsten Reservewährungen und hat den US-Dollar im Wert überholt. Gleichzeitig gibt es akute Probleme: Der Stabilitäts- und Wachstumspakt, die Grundvoraussetzung für eine Teilnahme am Euro, wird von den meisten Mitgliedstaaten nicht eingehalten – Deutschland inbegriffen. Die Corona-Krise hat diesen Zustand nun auf Jahre zementiert. Die Target-Salden, die viele mit Besorgnis betrachten, schießen in die Höhe. Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) lässt sich immer weniger von verbotener Staatsfinanzierung mit der Notenpresse abgrenzen und gefährdet zunehmend die Unabhängigkeit der EZB. Soll der Euro weiterhin eine starke Währung bleiben, müssen wir diese Probleme lösen. Wo der Euro gesund ist, und wo sanierungsbedürftig, darüber möchte der Referent mit Ihnen sprechen.


Referent: Dr. Florian Toncar
Bundestagsabgeordneter, ordentliches Mitglied und Obmann im Wirecard-Ausschuss des Deutschen Bundestages

Dr. Florian Toncar  ist in Weil im Schönbuch aufgewachsen und absolvierte sein Abitur 1999 am Goldberg-Gymnasium Sindelfingen. Es folgte ein Wehrdienst in Donauwörth und ein Jurastudium in Regensburg, Cambridge und Heidelberg. Von 2005 - 2007 absolvierte Toncar sein Referendariat am LG Stuttgart, 2012 folgte die Promotion an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Von 2014 - 2017 war er als Rechtsanwalt in einer internationalen Anwaltskanzlei tätig. Toncar war von 2005 - 2013 und ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist parlamentarischer Geschäftsführer und finanzpolitischer Sprecher der FDPFraktion, die er auch im Untersuchungsausschuss Wirecard vertritt.

4. Mai 2021: Nachhaltige Geldanlagen – ein Plus für die Zukunft?

Nachhaltige Geldanlagen – ein Plus für die Zukunft?

04. Mai 2021, 18 Uhr, Online-Vortrag

Was bedeutet Nachhaltigkeit und weshalb spielen nachhaltige Investitionen eine immer größere Rolle in unserer Gesellschaft? Sogenannte ESG-Kriterien gewinnen in der Beurteilung von Geldanlagen immer mehr an Bedeutung. Das Akronym steht für Environmental, Social and Governance, also Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Was Privatanleger durch eine veränderte Nachfrage bewirken können und ob nachhaltiges Investieren nun zu Lasten der eigenen Renditen geht, das bespricht die Referentin im Seminar zu ESG-Investitionen und deren Rentabilität.

Präsentation des Vortrags "Nachhaltige Geldanlagen — Ein Plus für die Zukunft?"


Referentin: Zahra Abdel Rassoul
Stv. Leiterin der Finanzplatzinitiative Stuttgart Financial

Zahra Abdel-Rassoul ist stellvertretende Leiterin von Stuttgart Financial, die 2007 mit dem Ziel gegründet wurde, den Finanzplatz Stuttgart zu stärken und seine Sichtbarkeit als Standort für Finanzdienstleistungen zu erhöhen.

Zuvor begann Sie als Projektmanagerin Interessensvertretung bei der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V., zu der Sie nach ihrer Tätigkeit in der Treasury-Abteilung der Daimler AG im Jahr 2018 wechselte. Seit 2020 ist Sie zusätzlich im Vorstand der Welt Allianz der internationalen Finanzplätze (WAIFC).

Zahra erwarb Ihren Bachelor in International Business mit dem Schwerpunkt Finanzen an der Universität Pittsburgh in den USA und an der Hochschule Heilbronn, Deutschland. Aktuell absolviert Sie parallel einen Master of Science in Finance an der Universität Hohenheim, Fakultät für Bank- und Versicherungswesen, Stuttgart, Deutschland.

20. Mai 2021: Ein Mann ist keine Altersvorsorge! Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist

Ein Mann ist keine Altersvorsorge!
Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist

20. Mai 2021, 18 Uhr, Online-Vortrag

Warum erhalten Frauen oft so wenig Rente? Warum arbeiten so viele Frauen in Minijobs? Warum sind so viele Frauen finanziell von ihrem Partner abhängig und stehen im Falle einer Trennung vor einem finanziellen Scherbenhaufen? Weil Sie die Bedeutung ihrer finanziellen Unabhängigkeit verkennen! Helma Sick räumt in Ihrem Vortrag auf mit Illusionen, Vorurteilen und falschen Anreizen. An konkreten Beispielen zeigt Sie, was überholte Rollenvorstellungen im Leben von Frauen anrichten - und was die Politik und Frauen selbst dagegen tun können.


Referentin: Helma Sick
Gründerin des Unternehmens „frau & geld Finanzdienstleistungen für Frauen", Finanzexpertin und Autorin

Helma Sick ist eine Pionierin in der Finanzberatung von Frauen. Schon 1987 gründete sie ihr Unternehmen „frau & geld“, seit 25 Jahren schreibt sie zu Geldthemen in BRIGITTE und BRIGITTE WOMAN. Mit der Bundesfamilienministerin a.D. Renate Schmidt hat sie den Bestseller „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ geschrieben. 2018 ist ihre Autobiografie „Aufgeben kam nie in Frage“ erschienen. Das neueste Buch ist der Finanzratgeber „Frau & Geld - wie Frauen finanziell unabhängig werden“ und ab Mitte April erhältlich.

17. Juni 2021: Durchstarten nach der Krise

Durchstarten nach der Krise

17. Juni 2021, 18 Uhr, Online-Vortrag

Die deutsche Wirtschaft ist von der Corona-Pandemie schwer getroffen worden. Aber sie ist besser durch die Krise gekommen als andere Volkswirtschaften. Jetzt muss es darum gehen, den Strukturwandel zu bewältigen, der sich schon unabhängig von Corona für die deutsche Industrie stellt. Dies in der Vergangenheit erfolgreiches Geschäftsmodell, das auf Export, Industrie und Automobil basiert, sieht sich durch protektionistische Tendenzen, die Dekarbonisierung und neue Antriebsformen bei Automobilen großen Herausforderungen gegenüber. Und durch Corona wird der Strukturwandel noch zusätzlich befördert. Wie kann man diese schwierigen Transformationsprozesse bewältigen? Braucht man mehr Markt oder mehr Staat? Kann man das alles mit der schwarzen Null finanzieren?


Referent: Prof. Dr. Peter Bofinger
Ökonom und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, von 2014 – 2019 Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft (Fünf Wirtschaftsweisen)

Peter Bofinger wurde am 18. September 1954 in Pforzheim geboren. Er studierte von 1973 bis 1978 an der Universität des Saarlandes. Dort erlangte er auch die Promotion und die Habilitation. Von 1985 bis 1990 war als Volkswirt bei der Deutschen Bundesbank tätig. Seit 1992 lehrt er als ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre, Geld und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg. Von März 2004 bis Februar 2019 war er Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geld- und Währungspolitik und die Europäische Integration.  

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Die Bewerbungsphase für das Sommersemester 2023 beginnt am 15. Oktober 2022.

Studienbeginn im Wintersemester 2022/2023:  Direkt einschreiben in unsere zulassungsfreien Studienangebote bis zum 15. September 2022.

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