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Psychisch Fit an der Hochschule Esslingen: „Mental health matters!“

Hochschule Studium Fakultäten

Online-Veranstaltung „Psychisch fit Studieren“: Großes Interesse bei den Studierenden und eine Aktion am 3. Dezember

Das Projekt „Psychisch fit Studieren“ ist ein Kooperationsangebot von „Irrsinnig menschlich e.V.“ mit verschiedenen Hochschulen. Der Verein mit Sitz in Leipzig, engagiert sich zum Thema Prävention psychischer Erkrankungen und Beseitigung von Stigmata. Die Veranstaltungen werden von Expertinnen und Experten durchgeführt, die sowohl ihr fachliches Wissen als auch ihre persönlichen Erfahrungen einbringen. Ziel ist es, Stigmatisierung abzubauen, Lösungswege aufzuzeigen, den Umgang mit Ängsten zu thematisieren und damit den Studienerfolg zu fördern. Hierzu fand kürzlich eine digitale Veranstaltung mit anschließender Diskussion an der Hochschule Esslingen statt.

Gemeinsames Zeichen gegen Stigmatisierung setzen

Mit diesem Thema, Antistigmatisierung von psychischen Erkrankungen, beschäftigt sich auch eine Projektgruppe der Hochschule Esslingen. Sie besteht aus 16 Studierenden unter Leitung von Professorin Dr. Julia Gebrande. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen gegen Vorurteile und Stigmatisierung. Dabei kooperieren sie mit der Anti-Stigma-Gruppe im Landkreis Esslingen, die eng mit Betroffenen und Fachkräften zusammenarbeitet.

Um das Thema Antistigmatisierung an der Hochschule zu platzieren, lädt die Projektgruppe der Hochschule Esslingen herzlich zum interaktiven Instagram-Event ab Freitag, 3. Dezember 2021, ein. Weitere Aktionen sind geplant.

Sensibilisierung für psychische Erkrankungen

Selbstwertstörungen, Depressionen und Ängste gehören bei vielen Studierenden zum Alltag. Ein Fünftel der 18- bis 27-Jährigen sind von psychischen Krankheiten betroffen und haben Schwierigkeiten, im Studium gut voranzukommen und es fortzusetzen. Angst vor Ablehnung und Stigmatisierung sind Gründe, weshalb Hilfen meist oft spät oder gar nicht angenommen werden. „Vorurteile und Stigmatisierung sorgen dafür, dass man sich nicht so schnell Hilfe holt oder abgeschreckt ist. Man wird zum Schauspieler und trägt eine Maske“, erklärte Judith Gutknecht, Dipl. Psychologin, Referentin der Veranstaltung.

Interaktiver Austausch mit theoretischem Input

Neben einem theoretischen Input und dem Erfahrungsbericht einer Studentin mit einer posttraumatischen Belastungsstörung gab es auch einen regen interaktiven Austausch. In einem wertfreien und geschützten Rahmen konnten persönliche Erfahrungen, Tipps und Bewältigungsstrategien miteinander geteilt werden. Jeder vierte Studierende steht im Studium unter verschiedenen Stressfaktoren: Ein hoher Selbstanspruch, der Beginn eines neuen Lebensabschnitts, aber auch Stigmatisierung und Ausgrenzung können zu Stress führen. Daraus können dann Warnsignale resultieren, die ganz personenabhängig sind und sich individuell zeigen. Sie sollten ernst genommen und nicht ignoriert werden.

Weitere Informationen

Sie haben auch psychische Probleme? Sie haben Angst, mit jemanden zu sprechen? Sie wünschen sich Hilfe und Unterstützung im Studium?

Es gibt folgende Anlaufstellen, bei denen sich Hilfesuchende anonym melden können:

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Achtung, nur bis zum 15. Januar läuft die Bewerbungsphase.

Bitte beachten Sie teilweise abweichende Bewerbungsfristen bei den Masterstudiengängen.

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Christiane Rathmann
M.A. Christiane Rathmann