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Das Prorektorat Forschung und Transfer im selbstfahrenden Fahrzeug "Ameise"

Forschung - Hochschule - Studium

Kürzlich sind Prof. Dr. Sascha Röck und Prof. Dr. Gabriele Gühring (Prorektorat Forschung und Transfer) einen hochautomatisierten und emissionsfrei angetriebenen Kleinbus („die Ameise“) des Fahrzeugherstellers EasyMile in Waiblingen am Ameisenbühl zur Probe gefahren.

Nach erfolgreicher Erlangung einer Fahrzeug- und Straßenzulassung für hochautomatisiertes Fahren nach SAE-Level L4, fährt die "Ameise" des vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg mit 2,7 Millionen Euro geförderten Industrieforschungsprojektes AMEISE seit dem 1. August 2022 im Forschungsbetrieb.

Bis zu sechs Personen haben im Kleinbus Platz

Bis zu sechs Personen können in dem Kleinbus transportiert werden, der stets von einem geschulten Operator begleitet wird, um bei Bedarf die Fahrzeugsteuerung zu übernehmen. Technisch gesehen ist die Ameise dabei in der Lage, vollautomatisiert zu fahren. Zur Unterstützung der Sicherheitstechnik ist eine Infrastruktur-Überwachung per LIDAR-Sensoren auf der Strecke installiert sowie eine High-Performance-Kommunikation zwischen allen Verkehrsteilnehmern und einem zentralen Daten-Server per 5G-Netz eingerichtet.

Erforschung des hochautomatisierten Fahrens im ÖPNV

Das Ziel des Forschungsprojektes und -betriebes ist es, die Entwicklung und Integration von hochautomatisierten und emissionsfrei angetriebenen Fahrzeugen der Fahrzeugklasse M1/M2 zur Personenbeförderung im öffentlichen Personennahverkehr ganzheitlich zu erforschen. Auf diesem Weg möchten die Projektteilnehmenden einen Beitrag zur Beantwortung von Fragestellungen hinsichtlich der Technik, der Wirtschaftlichkeit, des Berufsbildes „Busfahrer:in“ sowie der Nutzerfreundlichkeit leisten.

Projektleiter Prof. Dr. Ralf Wörner: "Mit dem Forschungsprojekt AMEISE gelingt dem Projektteam aus Industrie, Verkehrsbetrieben, Verbänden und Forschungseinrichtungen ein breitgefächerter Einblick in die Komplexität automatisierter Fahrbetriebe im öffentlichen Verkehrsraum. Die Hochschule Esslingen entwickelt bestehende Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung weiter aus, dies in enger Zusammenarbeit der Fakultäten Mobilität und Technik, Informationstechnik sowie Wirtschaft und Technik."

Prorektorin: Beeindruckender technischer Stand

Prorektorin Prof. Dr. Gabriele Gühring ergänzt: „Das AMEISE-Projekt beeindruckt durch seinen technischen Stand, es zeigt wie realistisch das autonome Fahren im innerstädtischen Verkehr schon ist und wie es auch insbesondere den öffentlichen Nahverkehr beeinflussen wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Projekt haben viel geleistet.

Auch viele studentische Projekte aus den Fakultäten Informationstechnik, Mobilität und Technik sowie Wirtschaft und Technik an der Hochschule Esslingen waren bzw. sind im Projekt AMEISE involviert. So kommen Studierende schon im Studium mit der angewandten Forschung und den allerneuesten Entwicklungen im Bereich autonomes Fahren in Kontakt.  Ich kann nur jeden auffordern, sich selbst davon zu überzeugen und mit der AMEISE ein Stück durch Waiblingen zu fahren.“

Weitere Informationen

Projekt Ameise

Projekte des INEM - Institut für nachhaltige Energietechnik und Mobilität

Kontakt: Prof. Dr. Ralf Wörner, Leiter des INEM

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