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Virtual Automation Lab als einer der 100 Orte Industrie 4.0 in Baden-Württemberg ausgezeichnet

Forschung Hochschule Maschinen und Systeme

Seit 2015 sucht die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg in dem fortlaufenden Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ nach herausragenden Ideen und Lösungen aus Industrie und Wissenschaft, die das Potenzial von Industrie 4.0 ausschöpfen und sich durch Innovationsgrad und Marktrelevanz in besonderer Weise hervorheben.

Die Netzwerkinitiative Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg ist ein vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk, dessen Koordination beim VDMA e.V. Baden-Württemberg angesiedelt ist. Das Netzwerk will Kompeten­zen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand bei der Umsetzung der Industrie 4.0 beglei­ten.

Die mehr als 50 Partnerorganisationen der Allianz Industrie 4.0 streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien auszubauen. Mit dem aktuellen Themenfokus „Resiliente Wertschöpfung“ richtete sich der Wettbewerb an neue Digitalisierungslösungen, die die Resilienz von Geschäfts- und Produktionsprozessen in Zeiten der Corona-Pandemie maßgeblich verbessern und damit die Produktion aufrechterhalten konnten.

Staatssekretär Rapp zeichnete das VAL aus

Kürzlich hat der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg Dr. Patrick Rapp per Videobotschaft acht Digitalisierungslösungen als die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs ausgezeichnet. Das Virtual Automation Lab (VAL) an der Fakultät Maschinen und Systeme der Hochschule Esslingen konnte die Auswahljury mit der Industrie 4.0 – Lösung zur Mixed-Reality-in-the-Loop Simulation im Maschinen- und Anlagenbau überzeugen und wurde als einer der 100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg ausgezeichnet.

„Die prämierte Lösung des Virtual Automation Lab der Hochschule Esslingen eröffnet neue Wege für die Forschung, Entwicklung und Lehre im Maschinen- und Anlagenbau. Konkret geht es dabei um den Einsatz von Mixed-Reality-in-the-Loop Simulationsmethoden in der Maschinenentwicklung und in Schulungen. Diese Simulationswerkzeuge ermöglichen die Kopplung des realen Steuerungsverhaltens mit den Digitalen Zwillingen von Anlagenkomponenten […]. Damit können zum Beispiel Fehlerszenarien einfach reproduziert und ohne Gefährdung von Mensch und Maschine ortsunabhängig trainiert werden. Die vom Virtual Automation Lab initiierte Mixed Reality Lösung verbindet die virtuelle Simulation mit der realen Umgebung. Der Anwender kann mit den virtuellen Anlagenkomponenten intuitiv in der realen Welt via Datenbrille, Tablet oder Smartphone interagieren. Durch die servicebasierte Architektur der zugrunde liegenden Digital Twin Plattform können eigene Simulationen relativ einfach erstellt und endgeräteunabhängig übertragen werden. Dies ermöglicht gerade für Schulungen vielfältige Möglichkeiten“, so Dr. Patrick Rapp in seiner Laudatio.

Angewandte Forschung für Mittelstand und Unternehmen

Prof. Dr.‑Ing. Sascha Röck, Leiter des Virtual Automation Lab freute sich: „Die Auszeichnung des Virtual Automation Lab durch die Allianz Industrie 4.0 BW zu einem der 100 Orte Industrie 4.0 in Baden-Württemberg erfüllt unsere Forschungsgruppe mit Stolz. Dieser Erfolg ist auch ein weiteres Puzzlestück für die Sichtbarkeit und Verbreitung der angewandten Forschung unserer Hochschule in Mittelstand und Industrie.“

Das VAL erhält neben einer Ehrenurkunde auch eine Glasplakette, die am Hochschulstandort Esslingen angebracht werden kann. Außerdem wird das VAL und die prämierte Lösung zur Mixed-Reality-in-the-Loop Simulation als Leuchtturm auf der Internetseite der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg präsentiert.

Prof. Dr.-Ing. Sascha Röck, Leiter VAL

Marc Schnierle, M.Sc., Gruppenleiter VAL

 

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Christiane Rathmann
M.A. Christiane Rathmann