Offene Aussprache zu den Hochschulplänen

Hochschulstandort Göppingen gemeinsam qualitätsvoll sichern

"Wir sind uns einig, den Hochschulstandort Göppingen attraktiv und zukunftsfähig weiter zu entwickeln“ – das Fazit einer hochkarätig besetzten Runde im Göppinger Rathaus fiel nach intensiver und offener Aussprache positiv aus.

Am 21. Januar kam auf Einladung des Göppinger Oberbürgermeisters Guido Till eine hochkarätige Runde zusammen, um über die Hochschulpläne zu sprechen und um Wege zu suchen, den Studienort Göppingen nachhaltig zu sichern: Der Landrat des Landkreises Göppingen, der Präsident und der Leitende Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Göppingen, Vertreter bedeutender Wirtschaftsunternehmen der Region, der Rektor der Hochschule Esslingen und die Dekane des Campus Göppingen sowie Vertreter des Wissenschaftsministeriums. In konstruktiv-kritischer Atmosphäre kam es zu einem offenen Austausch, in dem Missverständnisse ausgeräumt werden konnten und der in einem klaren Bekenntnis aller Beteiligten zum Göppinger Hochschulstandort, ausgestattet mit attraktiven Angeboten, mündete.

Schlagkräftige Einheiten

Angesichts des Strukturwandels in der Wirtschaft und neuen Herausforderungen aufgrund der Digitalisierung und fortschreitender IT-Entwicklung erläuterte die Hochschule ihr Ziel, ihre derzeit elf ungleich großen Fakultäten zu sechs schlagkräftigen Einheiten zusammen zu fassen. Sie unterstrich dabei die Notwendigkeit einer zeitnahen Beschlussfassung, um die erforderliche Dynamik des Prozesses zu erhalten. Gleichzeitig machte die Runde deutlich, dass der Studienstandort Göppingen für die lokale Wirtschaft von eminent großer Bedeutung ist. Auch in Zeiten der Globalisierung ist der unmittelbare örtliche Austausch zwischen Unternehmen und Hochschule, zwischen innovativen Betrieben sowie Lehrenden und Studierenden äußerst wichtig, um den erforderlichen Wissenstransfer sicherzustellen. An dem baden-württembergischen Erfolgsmodell einer stark dezentralisierten Hochschullandschaft mit vielen Standorten in der breiten Fläche bestand deshalb auch keinerlei Zweifel.

Die Gesprächsrunde erzielte nach zweistündiger Diskussion eine Einigung auf den weiteren Prozess eines offenen Meinungsaustausches und einer Diskussion mit den lokalen Akteuren: Parallel zu den internen Strukturüberlegungen der Hochschule werden Arbeitsgespräche der örtlichen Firmen mit der Professorenschaft die künftigen Anforderungen und Erwartungen der Wirtschaft in die akademische Ausbildung beschreiben. Denn für die Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte ist die Hochschule mit hoher Qualität auch in Göppingen unverzichtbar. Nach diesen Gesprächen und deutlich vor den entsprechenden Beschlüssen der Hochschulgremien wird sich die hochrangige Führungsrunde erneut treffen, um das weitere Vorgehen zur Qualitätssicherung am Campus Göppingen zu besprechen.

Offener und klärender Austausch

Alle Teilnehmer waren dankbar für den offenen, kritischen und klärenden Austausch. „Wir beurteilten es als positiv, dass die weiteren Schritte nun gemeinsam gegangen werden sollen und sind zuversichtlich, den Standort Göppingen der Hochschule Esslingen mit attraktiven, den zukünftigen Anforderungen der Wirtschaft gerecht werdenden Angeboten dauerhaft zu stärken“, so das übereinstimmende Ergebnis.

Hintergrund: Die Hochschule Esslingen ist mit Standorten in Esslingen und in Göppingen vertreten. Sie hat in den letzten Monaten eine neue Strategie erarbeitet, um ihre Spitzenposition zu sichern. Die Strategie sieht unter anderem eine verbesserte Zusammenarbeit der Fachbereiche vor, um auf die künftigen fachübergreifenden Fragestellungen besser eingehen zu können. Eine Organisationsänderung mit der Schaffung einer Matrixstruktur und der Reduktion der bislang elf auf künftig sechs Fakultäten soll dieses Ziel unterstützen und größere Gestaltungsspielräume für die neuen Einheiten schaffen.

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Christiane Rathmann
M.A. Christiane Rathmann
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