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Laborübungen in Zeiten von Corona und Onlinelehre

Hochschule Studium Fakultäten AN (alt) Mobilität und Technik Maschinen und Systeme

Die Studierenden der Hochschule Esslingen freuen sich über die Präsenzlehre in den Laboren

Seit März findet das Studium an der Hochschule Esslingen online statt - dennoch steht das Leben am Campus Stadtmitte nicht still: Einige Studierende haben vor dem erneuten harten Lockdown Mitte Dezember an wenigen Präsenzterminen in Form von Laboren teilnehmen können – eine willkommene Abwechslung zu den virtuellen Vorlesungen. Wie es ist, in Corona-Zeiten an einer Laborübung teilzunehmen, zeigen drei Beispiele.

„Es ist ein großer Aufwand, die Labore zu organisieren. Bei der Planung müssen wir sehen, welche Termine die Studierenden vor und nach der Präsenzveranstaltung haben. Deshalb finden die Labore bei uns auch gleich im Block an einem Tag statt“, erklärt Prof. Dr. Norbert Schreier, von der Fakultät Fahrzeugtechnik. Er und die beiden Laboringenieure, Aljoscha Einspiegel und Ludwig Seibt, begrüßen 10 Studierende zur Fahrzeugdiagnose im CAST – dem Center of Automotive Service Technology. Damit der Mindestabstand eingehalten werden kann, werden die Studentinnen und Studenten in zwei Gruppen aufgeteilt. Das sorgt neben den Masken, die von allen getragen werden, für zusätzliche Sicherheit.

Die Fahrzeugtechnik-Studentin Julia Janzer freut sich über den Tag an der Hochschule: „Anfangs war ich schon etwas skeptisch wegen der hohen Corona-Zahlen, aber es sind ja kleine Gruppen. Außerdem ist das Labor eine wichtige Ergänzung zum Online-Studium.“ Auch Lukas Önaktug findet es gut, dass der Präsenzunterricht im kleinen Rahmen möglich ist: „Auf die Dauer ist es eintönig, nur online zu lernen. Die Labore sorgen für Abwechslung und etwas Praxis.“

Fleißiges Arbeiten auch im Chemielabor

Suzana Dzida, Sandra Nille und Carolin Sophie Pottgiesser sind drei Studentinnen des Studiengangs Chemieingenieurwesen Farbe und Lack an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Gemeinsam mit zehn weiteren Studierenden nehmen sie am praktischen Unterricht „Organische Chemie“ teil. „Das Labor ist gut organisiert“, sind sich die drei jungen Frauen einig.

Auch für die Hygienemaßnahmen ist gut gesorgt: In den beiden großen Laborräumen ist ausreichend Platz für alle und die Markierungen auf dem Boden zeigen, wo sich die Studentinnen und Studenten aufhalten dürfen. Zu der sonst normalen Schutzausrüstung mit Schutzbrille und Laborkittel gesellt sich nun auch eine Mund-Nase-Maske. Frieder Rohm, der gemeinsam mit Dr. Margarete Steinmetz, den Präsenzunterricht betreut, erklärt den Ablauf: „Um am Labor teilnehmen zu können, müssen sich die Studierenden vorher anmelden. Sie werden dann morgens vor dem Labor um 7:45 Uhr von uns abgeholt.“

Feste Übungspartner und ganz viel Platz

Insgesamt 16 Studierende haben zeitgleich die Möglichkeit, am Präsenzunterricht „Mess- und Antriebstechnik“ der Fakultät Maschinenbau teilzunehmen. Dabei werden sie in festen Paaren auf zwei Labore mit je zwei Räumlichkeiten aufgeteilt – ausreichend Platz ist also da. Maik Reichmann begrüßt die Abwechslung: „Es ist toll, das wir hier praktisch lernen können, auch wenn es für mich etwas umständlich ist an die Hochschule zu kommen. Ich bin aktuell zu Hause und nicht in meiner Wohnung in Esslingen.“ Sein Übungspartner Ralf Rittinger sieht es ähnlich: „Wir haben seit März Online-Vorlesungen und ich vermisse die Hochschule, meine Kommilitonen und das Studentenleben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Laborunterricht.“

„Pro Labor werden acht Studierende von zwei Lehrenden betreut, jeweils aufgeteilt auf 2 Räume. Präsenz-Übungen laufen bei uns gleich ab wie vor Corona, die Studierenden dürfen alles selber ausprobieren, es gibt aber nur etwa 2/3 so viele Präsenzübungen wie normal, der Rest findet mittels Moodle-Kursen online statt,“ erklärt Prof. Dr. Armin Horn. Dafür gibt es einen festen Terminplan, so kann jede Maschinenbau-Studentin und jeder Maschinenbau-Student des vierten Semesters an die Hochschule kommen. Prof. Dr. Franziska Meinecke, die das zweite Labor betreut, gibt aber zu, dass die Organisation aufwendiger ist als sonst: „Wir müssen uns gut überlegen, welche Versuche wir machen können, die einen maximalen Abstand zwischen den Teilnehmenden ermöglichen.“

Weitere Informationen über die Fakultäten

Fahrzeugtechnik

Angewandte Naturwissenschaften

Maschinenbau

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Christiane Rathmann
M.A. Christiane Rathmann