Hochschulprojekt gewinnt Preis im Bildungswettbewerb

Das Demokratielabor der Hochschule Esslingen erhält eine Förderung

Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen hat in diesem Jahr wieder ihren Bildungswettbewerb veranstaltet. Das Thema dieses Mal: „Mitwirken, mitgestalten, Verantwortung übernehmen – Demokratiebildung in Schule, Weiterbildung und Wissenschaft.“ Prof. Dr. Kurt Möller Esslingen hat einen Beitrag eingereicht  – und gewonnen.

Mit Jugendlichen Kontakt aufnehmen                      
Das Projekt Demokratielabor unter der Leitung von Prof. Dr. Kurt Möller von der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Esslingen erhält nun neben neun weiteren Bildungseinrichtungen eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro. „Das Ziel unseres Projektes Demokratielabor ist es, mit politisch engagierten, aber auch mit eher noch distanzierten Jugendlichen sowie mit der Jugendarbeit in Kontakt zu kommen. Dabei möchten wir herausfinden, wo Jugendliche wie und wieso politisch aktiv sind und in welchen Bereichen sie überhaupt die Möglichkeit dazu haben“, sagt Prof. Dr. Möller.

Das Projekt und seine Inhalte
Zum Demokratielabor gehören mehrere Vorhaben: Zum  ersten wird in einem Lehrforschungsprojekt mit Studierenden der Frage nachgegangen, wie Jugendliche heute Politik erleben, verstehen und selbst gestalten.  Als Produkt ist ein Buch geplant, das u.a. auch mit der Unterstützung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen verbreitet werden soll.

Zum zweiten wird eine Demokratie-Tagung politisch interessierte Studierende mit Praktikern und Praktikerinnen sowie Beschäftigten aus der Wissenschaft zusammenbringen (Link zur Tagung).

Zum dritten geht es um die wissenschaftliche Begleitung der Speakers‘ Box in Gaildorf im Landkreis Schwäbisch Hall. Dabei handelt es sich um einen umgebauten Wohnwagen, der den Gaildorfer Jugendlichen an ihren alltäglichen Treffpunkten und bei Events die Möglichkeit geben soll, sich politisch zu artikulieren und auszutauschen. An die dort gemachten Erfahrungen schließt sich die Frage an, in wieweit ein Transfer des Projekts auch in andere Regionen, etwa in den Landkreis Esslingen, sinnvoll erscheint.

Zum vierten ist ein gemeinsames Projekt mit dem Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württembergs angedacht, bei dem die Bedingungen für politisches Engagement junger Leute geklärt und ausgelotet werden sollen.

Auch für die Hochschule selbst ergeben sich Vorteile aus dem Projekt. Prof. Dr. Möller erklärt: „Das Demokratielabor ist in die Lehre eingebunden und nah an unseren Forschungsprojekten angesiedelt. Dadurch ergibt sich eine Reihe von Synergieeffekten.“

Mehr über weitere Projekte zum Themenfeld gibt es hier:                                                               

Zu der Seite von Prof. Dr. Kurt Möller

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