Hochschule Esslingen überarbeitet Strategie und passt Struktur an

Hochschule Fakultäten

Vision 2030: Um die Stärken zu nutzen und auszubauen, hat die Hochschule strategische Maßnahmen formuliert / Zusammenspiel der Bereiche Technik, Wirtschaft, Soziales im Mittelpunkt

„Wir sind ein herausragender Bildungsort und innovativer Impulsgeber für Technik, Wirtschaft und Soziales – und deren Interaktion.“ Diese Vision 2030 hat das seit September amtierende Rektorat unter Leitung von Rektor Prof. Christof Wolfmaier als Anspruch entwickelt. Um die Vision zu verwirklichen, sollen strategische Maßnahmen unter anderem zur Digitalisierung der Lehre sowie zum Ausbau der Stärken an den Schnittstellen der drei Bereiche Technik, Wirtschaft und Soziales umgesetzt werden. Damit die Vision und Ziele erreicht werden, ist eine Hochschulstruktur notwendig, die flexibel auf sich ändernde Anforderungen eingehen kann. Sie soll zudem die Durchlässigkeit zwischen Fakultäten erhöhen. Prof. Christof Wolfmaier hat dazu jetzt ein Arbeitspapier vorgelegt, in dem eine veränderte Struktur für die Hochschule Esslingen vorgeschlagen wird. Dieses soll in den nächsten Wochen in den Hochschulgremien diskutiert und beschlossen werden. Die Vorschläge im Einzelnen:

  • Die Hochschulstruktur wird sich in Form einer Matrix aufstellen.
  • In der Vertikalen stehen statt bislang elf künftig sechs Fakultäten:
    • Vier technische Fakultäten: Die bisherigen Fakultäten Informationstechnik und Fahrzeugtechnik sollen sich eigenständig weiterentwickeln. Die Fakultäten Maschinenbau und Mechatronik-Elektrotechnik sowie Angewandte Naturwissenschaften und Gebäude-Energie-Umwelt werden sich als zwei fusionierte größere Einheiten weiterentwickeln.
    • eine Fakultät mit sozialem und gesundheitsspezifischer Ausrichtung (Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege),
    • eine standortübergreifende Fakultät mit betriebswirtschaftlicher Ausrichtung (die bisherigen Fakultäten Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft).
  • In der Horizontalen werden die Querschnittsfunktionen beispielsweise folgende Themen vorantreiben und dabei unter anderem von den bisherigen Fakultäten Graduate School und Grundlagen unterstützt: 
    • Internationales,
    • Basisqualifikation und Grundstudium,
    • Digitalisierung,
    • Weiterbildung.
  • Die Hochschule Esslingen bleibt weiterhin an allen drei Standorten verankert.
  • Alle technischen Fakultäten werden an den Standorten in Esslingen vertreten sein.
  • In Göppingen wird sich der Campus mit innovativen Lehrmethoden aufstellen.

„Die neue Fakultätsstruktur wird den neuen Fakultäten Freiheitsgrade erschließen, die Studiengänge und Lehrinhalte selbstbestimmt weiterzuentwickeln“, sagt Rektor Prof. Christof Wolfmaier. „Die Querschnittsfunktionen sollen die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten stärken und eine flexible Reaktion auf die sich rasch wandelnde Gesellschaft ermöglichen.“

Es ist zu erwarten, dass der gesamte Wandlungsprozess rund zwei Jahre in Anspruch nehmen wird, zügige und positive Entscheidungen der Hochschulgremien vorausgesetzt. „Wir werden den Wandlungsprozess als Rektorat aktiv begleiten und unmittelbar mit direkten Gesprächen beginnen“, so der Rektor.

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Christiane Rathmann
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