Eine Presse der Fakultät Maschinenbau ist so gut wie neu

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Die Fakultät modernisiert eine hydraulische 100-Tonnen-Presse für die Umformtechnik

Im Laborbereich Umformtechnik und Lasermaterialbearbeitung der Fakultät Maschinenbau steht zu Lehrzwecken eine hydraulische Tiefziehpresse mit einer Presskraft von 100 Tonnen zur Verfügung. Diese aus dem Jahre 1977 stammende Presse ist nun modernisiert worden.

Da eine Ersatzbeschaffung finanziell sehr kostspielig ist, hat die vorhandene Presse ein sogenanntes "Retrofit" erhalten. Das heißt, dass die Hydraulik der Presse erneuert, die Steuerung der Presse digitalisiert und die Sicherheitstechnik auf den neuesten Stand gebracht wird. Der Rahmen mit Pressentisch und Pressenstößel bleibt erhalten. Neben der technischen Modernisierung hat die Presse auch optisch eine ansprechendere Gestaltung erhalten.

Eine Spezialfirma hat die Presse nach mehrwöchiger Modernisierung kürzlich zum Laborgebäude in der Stadtmitte geliefert. „Unser besonderer Dank gilt Herrn Eugen Haug für seine äußerst großzügige direkte finanzielle Zuwendung sowie der Firma Vögtle Pressen in Eislingen für das finanzielle Entgegenkommen“, so Prof. Dr. Stefan Wagner, Leiter des Bereichs Umformtechnik und Lasermaterialbearbeitung. Er ergänzt: „Ohne diese großzügige Unterstützung wäre ein derartiges Projekt nicht möglich gewesen.“

Derzeit wird für die „neue alte Presse“ im Rahmen eines studentischen Projektes in Zusammenarbeit mit dem Virtual Automation Lab (VAL) der digitale Zwilling entwickelt, damit diese Anlage ebenfalls in die Smart Factory Testumgebung der Fakultät Maschinenbau eingebunden werden kann.

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Christiane Rathmann
M.A. Christiane Rathmann