20 Jahre Partnerschaft zwischen der Obuda University Budapest und der Hochschule Esslingen

International Hochschule

Kürzlich besuchten Rektor Prof. Dr. Christian Maercker und die Prorektoren Prof. Dr. Wilhelm Buckermann, Prof. Dr. Thomas Brunner und Prof. Dr. Walter Czarnetzki die Obuda University in Budapest. Damit würdigte das Rektorat das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen beiden Hochschulen.

Der erste intensivere Kontakt entstand damals zwischen Prorektor Dr. Tick und Prof. Kampe, Fakultät Informationstechnik der Hochschule Esslingen. Beide Professoren hielten Vorlesungen in der jeweiligen Partnerhochschule. In späteren Jahren engagierten sich auch Frau Prof. Beck, Herr Prof. Warendorf und Herr Prof. Schoop, alle Fakultät Informationstechnik, in der Lehre. Herr Tick hat die Hochschule zuletzt im Wintersemester 2018/2019 besucht und das aktuelle Treffen organisiert.

Der Weg bis zur heutigen Obuda Universität

Die Obuda University ging 2010 aus einer Vorgängereinrichtung hervor, die unseren früheren Fachhochschulen ähnelte. Seit 2000 wurden Strategien entworfen, deren erfolgreiche Umsetzung die Hochschule als Universität qualifizieren sollte. Ende 2009 gab es endlich den dafür notwenigen Beschluss des ungarischen Parlaments. Folgerichtig legt die Universität seitdem großen Wert darauf, sich als wissenschaftliche Einrichtung zu profilieren. Beispiele für Maßnahmen sind: die Etablierung von PhD Programmen - aktuell laufen drei Programme in verschiedenen technischen Fachrichtungen - , Publikationen in Zeitschriften mit einem möglichst hohen Zitationsindex, inklusive zweier eigener Zeitschriften und die Vernetzung mit nationalen und internationalen Partnern durch Ausrichtung von Kongressen und Workshops, auch in benachbaren Ländern, wo viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ungarn leben und arbeiten.

Intensivierung der Partnerschaft durch gemeinsame Forschungsprojekte

In diesem Zusammenhang verfolgt das Rektorat aus Budapest das Ziel, die Partnerschaft mit der Hochschule Esslingen über wissenschaftliche Zusammenarbeit zu intensivieren und nachhaltig zu stärken. Bei dem aktuellen Treffen wurden deshalb von beiden Seiten zentrale Forschungsprojekte vorgestellt, um gemeinsame Ziele zu identifizieren. Prorektor Prof. Czarnetzki präsentierte die Forschungsschwerpunkte der Hochschule Esslingen. Aus Budapest referierten Fachkolleginnen und –kollegen aus den verschiedenen Fakultäten.

Gemeinsame Fragestellungen könnten sich beispielsweise zu Energieerzeugung und –speicherung, zur Mobilität, zu moderner Produktionstechnik oder zu IT Sicherheit ergeben. Als nächste Schritte sind geplant, dass Prof. Czarnetzki und Prof. Tick jeweils das relevante Fachkollegium ansprechen, mit dem Ziel, dass gemeinsame Projekte aufgesetzt die nötigen (EU-)-Mittel dafür beantragt werden.

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