Der Master Soziale Arbeit vermittelt Kenntnisse der empirischen Sozialforschung sowie  vertiefte Analyse- und Handlungskompetenzen

Master of Arts (M.A.)Soziale Arbeit

Im Studium lernen Sie, wie man qualitative und quantitative Forschungsmethoden anwendet. Zudem lernen Sie, forschungsbasierte Handlungsstrategien zu entwickeln und dabei die veränderten Lebens- und Problemlagen der Menschen zu analysieren und gesellschaftliche und globale Einflüsse kritisch einzubeziehen. Dabei können Sie eigene thematische Akzente setzen oder im Rahmen der inhaltlichen Schwerpunkte forschen und so Ihr eigenes Profil entwickeln.

  • Campus Esslingen Flandernstraße

  • Dauer3 Semester

  • SprachenDeutsch/Englisch

  • EinschreibungszeiträumeWintersemester: 30.04. bis 15.9.
    Sommersemester: 31.10. bis 1.3.

  • ZulassungsvoraussetzungenEinschlägiger Bachelor-Abschluss im Bereich Soziale Arbeit, einem sozialpädagogischen, sozialarbeiterischen oder kindheitspädagogischen Studium

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Studieninhalte

Im Masterstudiengang Soziale Arbeit können Sie zwischen zwei inhaltlichen Schwerpunkten wählen:

Innovative Soziale Arbeit: praxisorientierte Forschung, Sozialplanung und Qualitätsentwicklung, Fragen nach fachlicher Innovation, Erstellung und Evaluation von bedarfsorientierten Konzepten

Internationale Soziale Arbeit: kritische Auseinandersetzung mit nationalräumlich angelegten Theorien, Konzepten und Ansätzen der Sozialen Arbeit in internationalen, vergleichenden, transkulturellen Kontexten

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1. Semester

30 ECTSSchwerpunktsemester
Erkenntnistheoretische Grundlagen empirischer Sozialforschung

Erkenntnistheoretische Grundlagen empirischer Sozialforschung

Gesamtziel:
Studierende erschließen sich einen profunden Zugang zu den unterschiedlichen methodologischen und methodischen Perspektiven der empirischen Sozialforschung. Sie kennen die wesentlichen theoretischen Perspektiven und Erkenntnisinteressen quantitativer und qualitativer Methoden, können sie voneinander abgrenzen und in ihrer Gegenstandsangemessenheit und Reichweite einschätzen.


Inhalt:
Grundlegende Probleme wissenschaftlicher Erkenntnis und ihre Bearbeitung in verschiedenen methodologischen Positionen, Methodologische Ansätze zur quantitativen und qualitativen Forschung, Schwerpunkt auf sozial- und geisteswissenschaftlicher Methodologie (z.B. Positivismus, Interpretativer Interaktionismus, strukturalistische Erkenntnismodelle), Formen des Schlussfolgerns, ihre Gütekriterien und Reichweite: Induktion, Deduktion und Abduktion, Bestimmung von Erkenntniszielen, -möglichkeiten und -grenzen quantitativer und qualitativer Methoden, Möglichkeiten und Grenzen methodologischer Triangulation, Objektivität versus Perspektivität


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch eine Hausarbeit. Die Prüfungsanforderung ist die Präsentation einer Studie entlang allgemeiner methodologischer und methodischer Grundfragestellungen und die schriftliche Ausarbeitung dieser Präsentation.

4 ECTS
Qualitative Datenerhebung in der empirischen Sozialforschung

Qualitative Datenerhebung in der empirischen Sozialforschung

Gesamtziel:

Im Modul werden die Kenntnisse erworben, die notwendig sind, um qualitative Forschungsfragen zu entwickeln und qualitative Daten in unterschiedlichen Forschungsfeldern in adäquater Weise zu erheben. Am Ende des Lernprozesses steht die Fähigkeit, qualitative Datenerhebungsinstrumente kritisch hinsichtlich ihrer Eignung einschätzen und selbst entsprechende Zugänge zum Feld und Instrumente zur Bearbeitung von Forschungsfragen entwickeln zu können.


Inhalte:

  • Entwicklung von qualitativen Forschungsfragen
  • Planung und Durchführung einer qualitativen Erhebung (Zugänge, Sampling)
  • Forschungsethische Grundlagen qualitativer Datenerhebung (Datenschutz, informierte Einwilligung etc.)
  • Grundlagen, Ansätze, Methoden, Verfahren und Instrumente der qualitativen Datenerhebung (z.B. Leitfadeninterviews, narrative und biografische Interviews, teilnehmende Beobachtungen, ethnografische Methoden, visuelle und mediale Daten etc.) sowie Grundlagen zur Verwendung von Dokumenten
  • Exemplarische Darstellung und Erörterung von ausgewählten Erhebungsmethoden

Prüfung:

Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren. Die Prüfungsanforderung ist die exemplarische Erprobung, Darstellung und kritische Einschätzung eines Verfahrens der qualitativen empirischen Sozialforschung.

4 ECTS
Quantitative Datenstrukturen und Datenanalyse in der empirischen Sozialforschung

Quantitative Datenstrukturen und Datenanalyse in der empirischen Sozialforschung

Gesamtziel:

Im Rahmen dieses Moduls erwerben die Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu Datenstrukturen und zur Analyse quantitativer Daten. Am Ende des Lernprozesses beherrschen die Studierenden die methodologischen und methodischen Grundlagen quantitativer Empirie, können entsprechende Studien kritisch einschätzen, eigene Forschungsvorhaben entwickeln und selbst exemplarisch Auswertungsverfahren anwenden und eine adäquate Analyse durchführen. Sie erarbeiten sich anwendungsorientiertes methodisches Grundlagenwissen für Forschungsvorhaben in der beruflichen Praxis.


Inhalte:

  • Gütekriterien quantitativer Forschung
  • Grundlagen des Aufbaus von quantitativen Daten und Datenstrukturen, Skalenniveaus
  • Übersicht über die Arbeitsschritte vom Fragebogen zum Datensatz
  • Grundlagen der Statistik und deskriptiven Datenanalyse
  • Übersicht und Anwendung wichtiger Verfahren der deskriptiven und schließenden Statistik
  • Einführung in das Prinzip des Hypothesentests
  • Einführung in SPSS: Datentypen, Anlegen von Daten- und Syntaxdateien, Datenanalyse

Prüfung:

Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren. Die Prüfungsanforderung ist die schriftliche Darstellung von Auswertungsverfahren der quantitativen Forschung anhand einer konkreten Forschungsfrage, die statistisch geprüft wird.

7 ECTS
Aktuelle Diskurse in Theorie und Sozialpolitik

Aktuelle Diskurse in Theorie und Sozialpolitik

Gesamtziel:
Leitorientierungen in der Sozialen Arbeit verschieben sich im Kontext veränderter sozialer Verhältnisse und fachlicher Entwicklungen. Die Profession bezieht sich darauf bei konzeptionellen Überlegungen und der Positionierung gegenüber sozialpolitischen Indienstnahmen. Darum sollen aktuelle sozialpolitische Entwicklungen, Professionsdiskurse und aktuelle Herausforderungen kennengelernt werden sowie eine kritische Einschätzung ermöglicht werden.


Inhalt:
Sozialpolitik und Soziale Arbeit – aktuelle Konzepte und Herausforderungen, Übergreifende Theoriediskurse zu ethischen Fragen (Gerechtigkeit, Anerkennung, Diversity, Geschlecht etc.) und Reflexion deren Bedeutung für die Soziale Arbeit, Bezüge zur Professionsentwicklung bzw. zu neueren Konzepten/ Weiterentwicklungen der Theorien Sozialer Arbeit


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Studienleistung wird erbracht durch eine modultypische Arbeit. Die Prüfungsanforderung besteht in der Aufbereitung und Präsentation eines einschlägigen Themenbereiches in Kleingruppen (Präsentation ohne spätere schriftliche Ausarbeitung)

4 ECTS
Theorie und Praxis der Sozialplanung

Theorie und Praxis der Sozialplanung

Gesamtziel:
In modernen Gesellschaften sind auch von der Sozialen Arbeit dynamische Anpassungen und Weiterentwicklungen gefordert – insbesondere mit einem kritischen Eigenverständnis gegenüber Zumutungen aus anderen Bereichen – dafür sind fundierte Kenntnisse über Planungsmöglichkeiten und -abläufe unerlässlich. So nehmen sozialplanerische Aufgaben zunehmend einen größeren Teil der beruflichen Tätigkeiten im Bereich Sozialer Arbeit ein. Wenn auch viele Fachkräfte nicht selbst in übergreifenden Ämtern und kommunalen Zusammenhängen tätig sind, so müssen sie dennoch zum einen in den eigenen Einrichtungen planend und vorausschauend Angebote und Konzeptionen gestalten und legitimieren, und sich zum andern kompetent in kommunale Planungsprozesse einbringen können. In diesem Modul werden theoretische Grundlagen von Sozialplanung vermittelt und ein Überblick über zentrale Themen und Trends in wichtigen Feldern der Sozialplanung erarbeitet.


Inhalt:
Geschichte und politischer Stellenwert der Sozialplanung im Kontext wohlfahrtsstaatlicher Entwicklung, Ist „das Soziale“ planbar? Möglichkeiten und Grenzen von Sozialplanung, Zentrale Planungsparadigmen (z.B. wissenschaftlicher versus kommunikativer Zugang, geschlechtsdifferenzierende Konzepte), Zentrale Begriffe im planerischen Kontext (Bedürfnis, Bedarf etc.), Strukturen planerischer Felder: Kommunale Planungsbedingungen; Planung im Kontext kommunaler Sozialpolitik, Sozialberichterstattung, Übersicht zu planerischen Arbeitsschritten und Methoden (Bestandserhebung; Bedarfsermittlung etc.), Zentrale fachliche Prinzipien bei der Gestaltung von Planungsprozessen (insb. Partizipation, Geschlechterdifferenzierung) und Planungskonzepte, Konkretisierung der theoretischen Inhalte durch selbst erarbeitete Beispiele aus unterschiedlichen Feldern der Sozialplanung, in denen auf aktuelle Rahmenbedingungen, fachliche Trends etc. eingegangen wird: z. B. Jugendhilfeplanung, Altenhilfeplanung; Behindertenhilfeplanung; Planung der regionalen Versorgung psychisch Kranker; Gemeinwesenarbeit, Förderung bürgerschaftlichen Engagements, Stadtentwicklung, Sozialberichterstattung


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren.
Die Prüfungsanforderung besteht aus einer Felderkundung in einem Bereich der Sozialplanung an einem Ort / Landkreis und Präsentation im Seminar sowie schriftliche Ausarbeitung.

6 ECTS
Praxisorientierte Forschung und Qualitätsentwicklung: Chancen und Grenzen

Praxisorientierte Forschung und Qualitätsentwicklung: Chancen und Grenzen

Gesamtziel:
Für Innovationen und Weiterentwicklungsprozesse in der Sozialen Arbeit auf kommunaler Ebene und in der Praxis gilt es, unterschiedliche Prozesse und Verfahren der Entwicklung von Qualität kennenzulernen und kritisch zu reflektieren. Im Modul werden grundlegende methodische Vorgehensweisen im Kontext von Praxisforschung und Qualitätsentwicklung in der Sozialen Arbeit erarbeitet und die Studierenden können sich mit konkreten Projekten der Praxis kritisch auseinandersetzen.


Inhalt:
Geschichte, Theorie und methodische Entwicklung der praxisorientierten Forschung in der Sozialen Arbeit im Spannungsfeld von Wissenschaft, Praxis und Verwaltung/Politik, Exemplarische Vertiefung am Beispiel der Methode Evaluation: Methodologie; wissenschaftliche versus nutzungsorientierte Formen; Planung und Durchführung von Evaluationsvorhaben: Handlungsschritte, Methoden, Designs, Einbeziehung relevanter Stakeholder etc.; Grundlagen der Evaluation von Wirkungen sozialer Dienstleistungen: Theorie der Wirkungsanalyse, quantitative und qualitative Designs etc., Theoretische Grundlagen, Konzepte und Verfahren der Qualitätsentwicklung, und des Qualitätsmanagements in der Sozialen Arbeit: Standardisierte Verfahren (z.B. DIN EN ISO 9000ff.; EFQM) und offene Verfahren auf der Basis methodischen Handelns (z.B. Konzeptionsentwicklung, Gestaltung von Schlüsselprozessen)


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein Referat. Die Prüfungsanforderung ist die Erstellung eines Referats in Kleingruppen. Dabei geht es z.B. um Darstellung, Vergleich und kritische Analyse von Verfahren aus dem Modulkontext oder von Beispielen aus Forschung und Praxis.

5 ECTS

1. Semester

30 ECTSSchwerpunktsemester
Erkenntnistheoretische Grundlagen empirischer Sozialforschung

Erkenntnistheoretische Grundlagen empirischer Sozialforschung

Gesamtziel:
Studierende erschließen sich einen profunden Zugang zu den unterschiedlichen methodologischen und methodischen Perspektiven der empirischen Sozialforschung. Sie kennen die wesentlichen theoretischen Perspektiven und Erkenntnisinteressen quantitativer und qualitativer Methoden, können sie voneinander abgrenzen und in ihrer Gegenstandsangemessenheit und Reichweite einschätzen.


Inhalt:
Grundlegende Probleme wissenschaftlicher Erkenntnis und ihre Bearbeitung in verschiedenen methodologischen Positionen, Methodologische Ansätze zur quantitativen und qualitativen Forschung, Schwerpunkt auf sozial- und geisteswissenschaftlicher Methodologie (z.B. Positivismus, Interpretativer Interaktionismus, strukturalistische Erkenntnismodelle), Formen des Schlussfolgerns, ihre Gütekriterien und Reichweite: Induktion, Deduktion und Abduktion, Bestimmung von Erkenntniszielen, -möglichkeiten und -grenzen quantitativer und qualitativer Methoden, Möglichkeiten und Grenzen methodologischer Triangulation, Objektivität versus Perspektivität


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch eine Hausarbeit. Die Prüfungsanforderung ist die Präsentation einer Studie entlang allgemeiner methodologischer und methodischer Grundfragestellungen und die schriftliche Ausarbeitung dieser Präsentation.

4 ECTS
Qualitative Datenerhebung in der empirischen Sozialforschung

Qualitative Datenerhebung in der empirischen Sozialforschung

Gesamtziel:

Im Modul werden die Kenntnisse erworben, die notwendig sind, um qualitative Forschungsfragen zu entwickeln und qualitative Daten in unterschiedlichen Forschungsfeldern in adäquater Weise zu erheben. Am Ende des Lernprozesses steht die Fähigkeit, qualitative Datenerhebungsinstrumente kritisch hinsichtlich ihrer Eignung einschätzen und selbst entsprechende Zugänge zum Feld und Instrumente zur Bearbeitung von Forschungsfragen entwickeln zu können.


Inhalte:

  • Entwicklung von qualitativen Forschungsfragen
  • Planung und Durchführung einer qualitativen Erhebung (Zugänge, Sampling)
  • Forschungsethische Grundlagen qualitativer Datenerhebung (Datenschutz, informierte Einwilligung etc.)
  • Grundlagen, Ansätze, Methoden, Verfahren und Instrumente der qualitativen Datenerhebung (z.B. Leitfadeninterviews, narrative und biografische Interviews, teilnehmende Beobachtungen, ethnografische Methoden, visuelle und mediale Daten etc.) sowie Grundlagen zur Verwendung von Dokumenten
  • Exemplarische Darstellung und Erörterung von ausgewählten Erhebungsmethoden

Prüfung:

Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren. Die Prüfungsanforderung ist die exemplarische Erprobung, Darstellung und kritische Einschätzung eines Verfahrens der qualitativen empirischen Sozialforschung.

4 ECTS
Quantitative Datenstrukturen und Datenanalyse in der empirischen Sozialforschung

Quantitative Datenstrukturen und Datenanalyse in der empirischen Sozialforschung

Gesamtziel:

Im Rahmen dieses Moduls erwerben die Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu Datenstrukturen und zur Analyse quantitativer Daten. Am Ende des Lernprozesses beherrschen die Studierenden die methodologischen und methodischen Grundlagen quantitativer Empirie, können entsprechende Studien kritisch einschätzen, eigene Forschungsvorhaben entwickeln und selbst exemplarisch Auswertungsverfahren anwenden und eine adäquate Analyse durchführen. Sie erarbeiten sich anwendungsorientiertes methodisches Grundlagenwissen für Forschungsvorhaben in der beruflichen Praxis.


Inhalte:

  • Gütekriterien quantitativer Forschung
  • Grundlagen des Aufbaus von quantitativen Daten und Datenstrukturen, Skalenniveaus
  • Übersicht über die Arbeitsschritte vom Fragebogen zum Datensatz
  • Grundlagen der Statistik und deskriptiven Datenanalyse
  • Übersicht und Anwendung wichtiger Verfahren der deskriptiven und schließenden Statistik
  • Einführung in das Prinzip des Hypothesentests
  • Einführung in SPSS: Datentypen, Anlegen von Daten- und Syntaxdateien, Datenanalyse

Prüfung:

Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren. Die Prüfungsanforderung ist die schriftliche Darstellung von Auswertungsverfahren der quantitativen Forschung anhand einer konkreten Forschungsfrage, die statistisch geprüft wird.

7 ECTS
Internationale Soziale Arbeit: Grundlagen und Herausforderungen

Internationale Soziale Arbeit: Grundlagen und Herausforderungen

Gesamtziel:
Die Studierenden erwerben vertiefte Kenntnisse zu den zentralen gesellschaftlichen Wandlungsprozessen in globalen Kontexten und Europa und deren Auswirkungen auf die Zielgruppen, Bedingungen und Strukturen Sozialer Arbeit. Dabei werden diese Entwicklungslinien unter ethischen Fragestellungen vertieft durchleuchtet. Durch vertiefte Erkenntnisse zur Entstehung und zu den Strukturmerkmalen verschiedener Wohlfahrtssysteme und durch das Erlernen der komparatistischen Methode werden die Studierenden in die Lage versetzt, Systeme der sozialen Sicherung und der Wohlfahrt unterschiedlicher Staaten systematisch zu analysieren, zu vergleichen und zu bewerten.


Inhalt:
Grundlegende Begriffe und Definitionen und dahinterliegende Zusammenhänge (1 SWS): Einführung in grundlegende Begriffe und Konzepte (Globalisierung; Transnationalisierung; Internationalisierung, Europäisierung; Inter-, Supra-, Transnationale Gouvernementalität, Global Governance etc.), Grundlegende Dimensionen interkultureller, europäischer, internationaler und transnationaler Sozialer Arbeit, Zusammenhänge zwischen Globalisierung/Transnationalisierung und globalen und lokalen sozialen Problemen,
Soziale Arbeit im international vergleichenden Kontext (1SWS): Einführung in komparative Sozialwissenschaften, Basiskonzepte der international vergleichenden Sozialwissenschaften, Gesellschaftliche, politische, ökonomische und weitere Rahmenbedingungen als funktionaler Kontexte der Sozialen Arbeit, Historische Entwicklung der Wohlfahrtssysteme und Typologieansätze, Vergleich Sozialer Arbeit in Europa und der Welt
Ethik der Sozialen Arbeit in internationaler Perspektive (1 SWS): Grundfragen der Ethik in international vergleichender Perspektive (Menschenrechte; (Un)Gleichheit; (Post)Kolonialismus etc.), Grundlagen der interkulturellen Ethik, Ausgewählte Positionen einer Ethik in internationaler Perspektive (Capability Approach; Ethics of Care; Kosmopolitismus; Transnationale Gerechtigkeit, Global Ethics etc.)


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch eine Klausur

6 ECTS
Rahmenbedingungen internationaler Sozialer Arbeit

Rahmenbedingungen internationaler Sozialer Arbeit

Gesamtziel:
Die Studierenden werden vertraut gemacht mit den Rahmenbedingungen internationaler Sozialer Arbeit und erhalten Einblicke in sozialpolitische, rechtliche und wirtschaftliche Dimensionen im europäischen und globalen Kontext sowie Kenntnisse zu Akteuren und Strukturen internationaler und ausgewählter nationaler Sozialer Arbeit. In diesem Zusammenhang erlernen sie die Rahmenbedingungen in ihrem Zusammenhang und in ihrer Wechselwirkung zu beachten und beherrschen. Hierdurch sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, Spielräume für Lösungsansätze zu erkennen, einzuschätzen und Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.


Inhalt:
Sozialpolitische, rechtliche und wirtschaftliche Dimensionen im europäischen und globalen Kontext (3 SWS): Entstehung und Entwicklung der europäischen und globalen Sozialpolitik, Struktur und Aufbau der EU (Mehrebenensystem; Acquis Communautaire; EU Kommission; EU Parlament; Europäische Rat; EuGH) sowie ausgewählter internationaler Institutionen, Politikgestaltung in der EU sowie im globalen Kontext (z.B. Methode der Offenen Koordinierung; Weiß-und Grünbücher; Nationale Reform-/Sozialberichte, UN-Berichterstattung, Global Governance), Rechtsgebiete der europäischen und globalen Sozialpolitik (z.B. Daseinsvorsorge, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht, Antidiskriminierung, Gender Mainstreaming; Gesundheitspolitik; Armutsbekämpfung; Alterssicherung und Langzeitpflege; Bildungspolitik etc.), Vereinheitlichungstendenzen durch die europäische/globale Rechtsprechung und Stärkung der Position der KlientInnen, Rechtsposition der Wohlfahrtsverbände, Steuerung durch New Public Management, Prinzipien und Grundlagen europäischer und globaler Förderpolitik, Strukturfonds der EU (ESF), Aktions- und Förderprogramme der EU (z.B. Progress, Erasmus Plus; Jugend in Aktion etc.), Privatisierungstendenzen der Sozialarbeit im internationalen Kontext, Neue Formen des Wirtschaftens in der Sozialen Arbeit
Akteure und Strukturen internationaler und ausgewählter nationaler Sozialer Arbeit (2 SWS): Einführung in komparative Sozialwissenschaften, Basiskonzepte der international vergleichenden Sozialwissenschaften,  Organe und Akteure der nationalen und internationalen Systeme der Sozialen Arbeit (z.B. GD Beschäftigung und Soziales der EU-Kommission; Ausschüsse des Europarlaments, Vereinte Nationen, Europarat etc.), Trägerstrukturen auf nationaler und internationaler Ebene, Arbeitsfelder auf nationaler und internationaler Ebene, IASSW, ICSW, IFSW


Prüfungsleistung/Studienleistung:
davon Kontaktzeit: 6 SWS = 90 h
davon Selbststudium: 85 h
davon Prüfungszeit (einschließlich Prüfungsvorbereitung): 50 h

9 ECTS

2. Semester

30 ECTSSchwerpunktsemester
Entwicklung von Forschungsdesigns

Entwicklung von Forschungsdesigns

Gesamtziel:
Parallel zum Modul "Erkenntnistheoretische Grundlagen empirischer Sozialforschung", soll hier Grundlagenwissen über das konkrete „how to do“ empirischer Forschung als Handwerkszeug für Forschung in der beruflichen Praxis vermittelt werden (Forschung als Prozess; Überblick zu Erhebungsmethoden etc.), das die Studierenden dann exemplarisch in Kleingruppen auf eigene Fragestellungen anwenden lernen.


Inhalt:
Forschung als linearer oder zirkulärer Prozess, Entdeckungs-, Begründungs- und Verwertungszusammenhänge (hier vertiefend: praxisbezogene Konzepte empirischer Sozialforschung – Anwendungsbezug, Auftragsforschung, Begleitforschung und Evaluation), Zuschnitt von Fragestellungen, Festlegung des Ausschnitts und Begrenzung des Forschungsgegenstandes, Methodologische Verankerung eines Gegenstandsbereiches (qualitativ oder quantitativ), Überblick über die Vielfalt der Forschungsmethoden, Hypothesen und Annahmen, Begriffsbildung und Operationalisierung, Forschungsstrategien (klassischer Studienaufbau, Panelverfahren, Aktionsforschung, Grounded Theory, Querschnitt- und Längsschnittstudie), Ethik und Forschung (z.B. Umgang mit Befragten und Daten), Auswahlentscheidungen (Sample – Untersuchungseinheit, Stichprobe, Untersuchungsort), Feldzugang und Erhebungssituation, Selbst- und Fremderhebung, Pretest, Dokumentation von Daten, Entwicklung einer Forschungsfrage und Planung eines Forschungsdesigns am Beispiel einer eigenen Idee in Kleingruppen


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Studienleistung wird erbracht durch eine modultypische Arbeit. Die modultypische Arbeit umfasst die schriftliche Ausarbeitung eines Exposes, in dem eine Forschungsfrage entwickelt und ein entsprechender Forschungsplan beschrieben und begründet wird.

4 ECTS
Qualitative Datenauswertung in der empirischen Sozialforschung

Qualitative Datenauswertung in der empirischen Sozialforschung

Gesamtziel:

Im Rahmen dieses Moduls erwerben die Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten zur Analyse qualitativer Daten. Am Ende des Lernprozesses beherrschen die Studierenden die methodologischen und methodischen Grundlagen qualitativer Empirie, können entsprechende Studien kritisch einschätzen, eigene Forschungsvorhaben entwickeln und selbst exemplarisch Auswertungsverfahren anwenden und eine adäquate Analyse durchführen. Sie erarbeiten sich anwendungsorientiertes methodisches Grundlagenwissen für Forschungsvorhaben in der beruflichen Praxis.


Inhalte:

  • Gütekriterien rekonstruktiv-qualitativer Forschung
  • Grundlagentheorien qualitativ-rekonstruktiver Methodologie (z.B. Sozialkonstruktivismus, Interaktionstheorien, hermeneutische Wissenssoziologie)
  • Ansätze, Methoden, Verfahren und Instrumente der Analyse qualitativer Daten (z.B. spezielle Verfahren der Kodieranalyse und Sequenzanalyse, u.a. Grounded Theory, qualitative Inhaltsanalyse, objektive Hermeneutik, Biografieanalyse etc.)
  • Forschungsethische Grundlagen qualitativer Datenanalyse

Prüfung:

Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren. Die Prüfungsanforderung ist die exemplarische Erprobung und schriftliche Darstellung eines Auswertungsverfahrens der qualitativen Forschung, seiner Anwendung, sowie die schriftliche Darstellung ausgewählter, exemplarischer Ergebnisse (z.B. in Form eines Forschungsberichtes).

7 ECTS
Quantitative Datenerhebung und Messmethoden in der empirischen Sozialforschung

Quantitative Datenerhebung und Messmethoden in der empirischen Sozialforschung

Gesamtziel:

Im Modul werden die Kenntnisse erworben, die notwendig sind, um quantitative Forschungsdaten zu je unterschiedlichen Fragestellungen und in unterschiedlichen Forschungsfeldern in adäquater Weise zu erheben. Am Ende des Lernprozesses steht die Fähigkeit, Datenerhebungsinstrumente kritisch hinsichtlich ihrer Eignung einschätzen und selbst entsprechende Instrumente zur Bearbeitung von Forschungsfragen entwickeln zu können.


Inhalte:

  • Grundlagen der quantitativen Datenerhebung (Lehre der Frage, Fragebogenkonstruktion, Allgemeines zu Messmethoden, Testtheorie, quantitative Befragungs- und Beobachtungsdaten, Primär- und Sekundärerhebung, Pretest etc.) sowie spezifische Verfahren der quantitativen Datenerhebung (exemplarische Darstellung und Erörterung von schwerpunktbezogenen quantitativen Erhebungsmethoden)

Prüfung:

Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren. Die Prüfungsanforderung ist die exemplarische Erprobung, Darstellung und kritische Einschätzung eines Verfahrens der quantitativen empirischen Sozialforschung.

4 ECTS
Vertiefungen in einem ausgewählten Arbeitsfeld von Sozialplanung

Vertiefungen in einem ausgewählten Arbeitsfeld von Sozialplanung

Gesamtziel:
Aufbauend auf die planungstheoretischen Grundlagen im 1. Semester soll hier eine Vertiefung und Konkretisierung der Inhalte am Beispiel eines Bereiches der Sozialplanung (z.B. Jugendhilfeplanung) erfolgen. Vertiefungen in diesem Bereich ermöglichen es, Handlungsansätze im kommunalen Gesamtrahmen zu verorten und auf konkrete Arbeitsfelder in diesem Bereich zu beziehen. Darüber hinaus werden Fragen der Kooperationen und der Einmischung in gesamtplanerische Zusammenhänge verdeutlicht.


Inhalt:
Rechtliche und organisatorische Grundlagen und Anforderungen, Spezifika des planerischen Feldes und seiner Akteure, Aktuelle Situation und Perspektiven des Arbeitsbereiches im sozialen Wandel, Organisation und Gestaltung von Planungsprozessen/Projektmanagement: Planung als intermediäre Instanz, Theoretische Grundlagen zu Methoden der Bestandserhebung und Bedarfsermittlung; Übersetzung eines allgemeinen Bedarfs in Maßnahmen und Konzepte, Aufzeigen von Verbindungslinien zwischen Planung und Qualitätsentwicklung, Das Prinzip der Partizipation und ihre Umsetzung im planerischen Feld: Möglichkeiten und Formen der „Beteiligung“ (top down) und „Einmischung“ (bottom up), hier insbesondere auch Fragen der geschlechtsspezifischen Beteiligungsformen, Aktuelle Herausforderungen und Trends im Feld und für die Planung ( z.B. Berichtserstattung auf örtlicher Ebene, Planung und Sozialraumorientierung), Konkretisierung der theoretischen Inhalte durch Beispiele aus der regionalen Praxis in enger Kooperation mit der Praxis (z.B. in der Jugendhilfeplanung: bspw. Kindertagesbetreuung, Flexibilisierung der Erziehungshilfen, Jugendarbeit)


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein Referat. Die Prüfungsanforderung besteht in der eigenständigen Bearbeitung eines spezifischen Themas aus dem Seminar in Gruppen mit Präsentation sowie schriftlicher Ausarbeitung.

7 ECTS
Praxisentwicklung: Ausgewählte Innovationsprozesse

Praxisentwicklung: Ausgewählte Innovationsprozesse

Gesamtziel:
Um die Komplexität von Implementationsprozessen bei fachlichen Weiterentwicklungen besser verstehen zu können, werden Innovationsprozesse aus der Praxis Sozialer Arbeit exemplarisch an einem Themen- oder Arbeitsbereich analysiert. Parallel dazu erhalten die Studierenden, aufbauend auf die Grundlagenseminare zu Planung, praxisorientierter Forschung und Qualitätsentwicklung aus dem ersten Semester die Möglichkeit, in diesem Modul ein eigenes Projekt in diesem Kontext zu entwickeln (zum Beispiel zu einer Frage der Bedarfsentwicklung, oder zur Evaluation eines neuen Angebots etc.)


Inhalt:
Das Modul besteht aus zwei Veranstaltungen: In einer Veranstaltung wird Praxisentwicklung im Rückblick exemplarisch an Beispielen rekonstruiert und analysiert, wie Innovationsprozesse in der Praxis Sozialer Arbeit verlaufen (2 SWS), In einer zweiten Veranstaltung zu methodischen Erprobungen entwickeln die Studierenden in Kleingruppen ein eigenes Projektdesign im Kontext von Sozialplanung, Praxisforschung bzw. Qualitätsentwicklung (z.B. Bedarfs- oder Sozialraumanalyse; Evaluation eines Programms) (3 SWS)


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren. Die Prüfungsanforderung besteht (1) aus einem Protokoll im Seminar zur „Praxisentwicklung im Rückblick“ sowie (2) der Dokumentation und Präsentation eines eigenen Projekt-Designs mit empirischen Elementen aus dem Bereich der praxisorientierten Forschung und Entwicklung.

8 ECTS

2. Semester

30 ECTSSchwerpunktsemester
Entwicklung von Forschungsdesigns

Entwicklung von Forschungsdesigns

Gesamtziel:
Parallel zum Modul erkenntnistheoretische Grundlagen empirischer Forschung, soll hier Grundlagenwissen über das konkrete „how to do“ empirischer Forschung als Handwerkszeug für Forschung in der beruflichen Praxis vermittelt werden (Forschung als Prozess; Überblick zu Erhebungsmethoden etc.), das die Studierenden dann exemplarisch in Kleingruppen auf eigene Fragestellungen anwenden lernen.


Inhalt:
Forschung als linearer oder zirkulärer Prozess, Entdeckungs-, Begründungs- und Verwertungszusammenhänge (hier vertiefend: praxisbezogene Konzepte empirischer Sozialforschung – Anwendungsbezug, Auftragsforschung, Begleitforschung und Evaluation), Zuschnitt von Fragestellungen, Festlegung des Ausschnitts und Begrenzung des Forschungsgegenstandes, Methodologische Verankerung eines Gegenstandsbereiches (qualitativ oder quantitativ), Überblick über die Vielfalt der Forschungsmethoden, Hypothesen und Annahmen, Begriffsbildung und Operationalisierung, Forschungsstrategien (klassischer Studienaufbau, Panelverfahren, Aktionsforschung, Grounded Theory, Querschnitt- und Längsschnittstudie), Ethik und Forschung (z.B. Umgang mit Befragten und Daten), Auswahlentscheidungen (Sample – Untersuchungseinheit, Stichprobe, Untersuchungsort), Feldzugang und Erhebungssituation, Selbst- und Fremderhebung, Pretest, Dokumentation von Daten, Entwicklung einer Forschungsfrage und Planung eines Forschungsdesigns am Beispiel einer eigenen Idee in Kleingruppen


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Studienleistung wird erbracht durch eine modultypische Arbeit. Die modultypische Arbeit umfasst die schriftliche Ausarbeitung eines Exposes, in dem eine Forschungsfrage entwickelt und ein entsprechender Forschungsplan beschrieben und begründet wird.

4 ECTS
Qualitative Datenauswertung in der empirischen Sozialforschung

Qualitative Datenauswertung in der empirischen Sozialforschung

Gesamtziel:

Im Rahmen dieses Moduls erwerben die Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten zur Analyse qualitativer Daten. Am Ende des Lernprozesses beherrschen die Studierenden die methodologischen und methodischen Grundlagen qualitativer Empirie, können entsprechende Studien kritisch einschätzen, eigene Forschungsvorhaben entwickeln und selbst exemplarisch Auswertungsverfahren anwenden und eine adäquate Analyse durchführen. Sie erarbeiten sich anwendungsorientiertes methodisches Grundlagenwissen für Forschungsvorhaben in der beruflichen Praxis.


Inhalte:

  • Gütekriterien rekonstruktiv-qualitativer Forschung
  • Grundlagentheorien qualitativ-rekonstruktiver Methodologie (z.B. Sozialkonstruktivismus, Interaktionstheorien, hermeneutische Wissenssoziologie)
  • Ansätze, Methoden, Verfahren und Instrumente der Analyse qualitativer Daten (z.B. spezielle Verfahren der Kodieranalyse und Sequenzanalyse, u.a. Grounded Theory, qualitative Inhaltsanalyse, objektive Hermeneutik, Biografieanalyse etc.)
  • Forschungsethische Grundlagen qualitativer Datenanalyse

Prüfung:

Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren. Die Prüfungsanforderung ist die exemplarische Erprobung und schriftliche Darstellung eines Auswertungsverfahrens der qualitativen Forschung, seiner Anwendung, sowie die schriftliche Darstellung ausgewählter, exemplarischer Ergebnisse (z.B. in Form eines Forschungsberichtes).

7 ECTS
Quantitative Datenerhebung und Messmethoden in der empirischen Sozialforschung

Quantitative Datenerhebung und Messmethoden in der empirischen Sozialforschung

Gesamtziel:

Im Modul werden die Kenntnisse erworben, die notwendig sind, um quantitative Forschungsdaten zu je unterschiedlichen Fragestellungen und in unterschiedlichen Forschungsfeldern in adäquater Weise zu erheben. Am Ende des Lernprozesses steht die Fähigkeit, Datenerhebungsinstrumente kritisch hinsichtlich ihrer Eignung einschätzen und selbst entsprechende Instrumente zur Bearbeitung von Forschungsfragen entwickeln zu können.


Inhalte:

  • Grundlagen der quantitativen Datenerhebung (Lehre der Frage, Fragebogenkonstruktion, Allgemeines zu Messmethoden, Testtheorie, quantitative Befragungs- und Beobachtungsdaten, Primär- und Sekundärerhebung, Pretest etc.) sowie spezifische Verfahren der quantitativen Datenerhebung (exemplarische Darstellung und Erörterung von schwerpunktbezogenen quantitativen Erhebungsmethoden)

Prüfung:

Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren. Die Prüfungsanforderung ist die exemplarische Erprobung, Darstellung und kritische Einschätzung eines Verfahrens der quantitativen empirischen Sozialforschung.

4 ECTS
Wissenschafts- und Professionsentwicklung internationaler Sozialer Arbeit

Wissenschafts- und Professionsentwicklung internationaler Sozialer Arbeit

Gesamtziel:
Die Studierenden erlangen vertiefte Kenntnisse zu den theoretischen Grundlagen und Zugängen der internationalen Sozialen Arbeit und zu den aktuellen Diskursen der Professionsentwicklung.


Inhalt:
Theoretische Zugänge und Diskurse (2 SWS): Relevante theoretische Zugänge zur Verortung internationaler/transnationaler Sozialer Arbeit (z.B. Globalisierung und Indigenisierung, Human Rights, Social Justice, Social Development), Theoretische Zugänge und Diskurse der internationalen Sozialarbeitswissenschaft, Historische und theoretische Auseinandersetzung mit Ansätzen und Diskursen zu Kolonialismus, Rassismen, Nationalismen und nationalstaatlicher Diskriminierung
Professionsentwicklung und -strukturen in komparativer Perspektive (1 SWS): The Global Spread of Social Work: Professionsentwicklung internationaler Sozialer Arbeit (u.a. historischer Abriss, Expansion in Ländern des globalen Südens, aktuelle Entwicklung der Indigenisierung in ausgewählten Regionen), Professionsentwicklung in komparativer Perspektive: Aktuelle Entwicklungen in ausgewählten Regionen, Vielfalt und internationale Dimensionen der Professionsstrukturen


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch eine Hausarbeit

6 ECTS
Praxisentwicklungen und internationale Kontexte der Sozialen Arbeit

Praxisentwicklungen und internationale Kontexte der Sozialen Arbeit

Gesamtziel:
Die Studierenden erwerben vertieftes Wissen zu exemplarisch ausgewählten Praxisentwicklungen und Handlungsstrategien der Sozialen Arbeit in internationalen, transnationalen und interkulturellen Arbeitskontexten in Deutschland und international. Durch die intensive Durchleuchtung eines exemplarisch gewählten Arbeitsfeldes der Sozialen Arbeit werden die bislang erworbenen theoretischen Inhalte des Schwerpunktes gebündelt, konkretisiert und auf die Anwendungsebene systematisch bezogen.


Inhalt:
Ausgewählte nationale und internationale Praxisentwicklungen (3 SWS): Methoden und Konzepte der interkulturellen Öffnung, von Diversity Management, Cultural Mainstreaming sowie diskriminierungs- und rassismuskritischer Sozialer Arbeit in Einrichtungen Sozialer Arbeit (1 SWS), Zentrale Arbeitsansätze und Wirkungen der internationalen Sozialen Arbeit (2 SWS), Zentrale Arbeitsansätze der internationalen Sozialen Arbeit (z.B. „Integrated-Perspectives Approach to International Social Work“), Praxisentwicklung der internationalen/transnationalen Sozialen Arbeit am Beispiel relevanter globaler Handlungsfelder (z.B. poverty reduction, development, human rights, peace building, labor migration and forced migration)
Ausgewählte Handlungsfelder der Sozialen Arbeit (z.B. Sucht, Migration, Behinderung, Armut/Exklusion) und ihre Kontexte (3 SWS): Erscheinungsformen, Entstehungsbedingungen und Ausprägungen exemplarischer Sozialer Probleme (z.B. Sucht, Arbeitslosigkeit, Behinderung) Probleme und sozialer Ungleichheit im internationalen und interkulturellen Vergleich, Internationale und globale Verflechtungen und die Entwicklung Sozialer Probleme, Nationale, europäische und globale Politiken bzgl. dieses Arbeitsfeldes und ihre Auswirkungen, Ansätze der Sozialen Arbeit und deren Wirkungen in diesem Arbeitsfeld im internationalen Vergleich


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch ein besonderes Verfahren

9 ECTS

3. Semester

30 ECTS
Gestaltung von Forschungsprozessen

Gestaltung von Forschungsprozessen

Gesamtziel:
Die Studierenden kennen die spezifischen Möglichkeiten und Bedingungen der Forschungsförderung anwendungsbezogener Forschung im Hinblick auf konkrete Anforderungen bei der Beantragung, Durchführung und Implementierung empirischer Studien. Die Studierenden können im kollegialen Austausch den eigenen Forschungsprozess und ihren jeweiligen Erkenntnis- und Ergebnisstand transparent machen und aktiv offene Fragen und noch ausstehende Arbeitsschritte formulieren. Sie können Arbeitsprozesse in anderen als ihren eigenen Projekten nachvollziehen, kritisch reflektieren und mit hilfreichen Impulsen unterstützen.


Inhalt:
Grundlegende Aspekte der Durchführung von Forschungsprozessen: Impulsreferate zu Datenerhebungs- und -auswertungsproblemen, Forschungsplanung, Zeit- und Kostenrechnung, Förderprogramme (nationale und internationale), Antragsgestaltung und Antragsstellung (insbesondere im europäischen Kontext), Konkretisierungen anhand eigener Forschungsstrategien (insbesondere im Rahmen der Masterarbeit): Planung des eigenen Forschungsprozesses, Präsentation ausgewählter Aspekte aus laufender Masterarbeiten, Beratung hinsichtlich der Interpretation von Befunden und weiterführenden Forschungsprojekte, kollegialer Austausch zu Fragestellungen, methodischen Ansätzen und Ergebnissen


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Studienleistung wird erbracht durch eine modultypische Arbeit. Die modultypische Arbeit besteht in der Präsentation des eigenen Arbeitsvorhabens und der Leitung einer Gruppensitzung oder in einer übersichtlichen Darstellung einer Problematik aus dem Bereich Datenerhebung/ Datenauswertung in einem Impulsreferat.

8 ECTS
Masterarbeit

Masterarbeit

Gesamtziel:
Mit ihrer Masterarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Arbeit angewandter sozialwissenschaftlicher Forschung ihrer Disziplin zu entwerfen, durchzuführen und in professioneller Weise zu berichten, d. h. den üblichen wissenschaftlichen Standards entsprechend (vgl. dazu die entsprechenden Paragrafen in der Studien- und Prüfungsordnung).


Inhalt:
Analytische und systematische Vertiefung des Wissens aus der Wissenschaft Sozialer Arbeit sowie den anderen gelehrten Disziplinen, einschließlich Umgang mit Komplexität, Lücken oder Widersprüchen, Einsatz wissenschaftlicher Methoden zur Erweiterung derzeitigen Wissens und zur Entwicklung neuer Ansätze für neue Gegebenheiten des Praxisbereiches, Selbständiges Evaluieren und Vertreten neuer und alternativer Konzepte, Für einen komplexen Zusammenhang sozialarbeiterischer Berufspraxis überprüfte und überprüfbare Analysen und Empfehlungen entwickeln, auch im Grenzbereich derzeitiger Theoriebildung bzw. des gegenwärtigen Forschungsraumes, Auf einen akademischen Diskurs ausgerichtetes Planen und Organisieren eines wissenschaftlichen Problemlösungsprozesses einschließlich der Verschriftlichung


Prüfungsleistung/Studienleistung:
Die Prüfungsleistung wird erbracht durch eine Masterarbeit. Die Prüfungsanforderung ist die Einhaltung der inhaltlichen und formalen Standards der Hochschule, die inhaltlich unter folgenden Gesichtspunkten geprüft wird: Erreichen des selbst gesteckten Untersuchungsziels, Definition verwendeter Fachbegriffe, Kompetente Literaturauswahl,Fachliche Positionierung der Autorin/ des Autors, Originalität und Kreativität der Arbeit, Komplexität der Aufgabe, Klare, nachvollziehbare Gedankenführung, Fähigkeit, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden bzw. einander anzunähern, Arbeiten mit empirischen Anteilen

22 ECTS

Karriereperspektiven

karriereperspektive

Mit dem Masterabschluss Soziale Arbeit steht Ihnen eine Vielzahl an beruflichen Möglichkeiten offen. Mit dem Abschluss schaffen Sie notwendige Voraussetzungen, um in Leitungspositionen tätig zu sein. In den Schwerpunkten qualifizieren Sie sich zusätzlich für die Bereiche Sozialplanung und Qualitätsentwicklung bzw. für Tätigkeiten in internationalen Organisationen und Kooperationen. Die Hochschule Esslingen ist Mitglied im Promotionsverband Baden-Württemberg. Professorinnen und Professoren der Fakultät Soziale Arbeit, Bildung und Pflege können Masterabsolvierenden über diesen Weg die Möglichkeit zur Promotion anbieten.

Ihre Karrierechancen

Ihnen stehen diese Bereiche offen:

  • Planung / Evaluation / Qualitätssicherung
  • Weiterbildung / Ausbildung / Hochschullehre
  • Forschung
  • Führung / Leitung
  • Referent oder Referentin
  • Internationale Soziale Arbeit
  • Möglichkeit zur Promotion
Absolvierende des Masters Soziale Arbeit können in der Weiterbildung, Qualitätssicherung oder als Führungsperson arbeiten.

Bewerbung / Zulassung

karriereperspektive

Für diesen Studiengang gelten keine Zulassungsbeschränkungen.
Sie schreiben sich ein und sichern sich Ihren Studienplatz für das kommende Semester.

Jetzt einschreiben

Studierende am Laptop in der Bibliothek der Hochschule Esslingen
  1. Voraussetzungen checken
    Sie haben eine  Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur / Fachhochschulreife), einen ausländischen Schulabschluss oder eine berufliche Qualifikation? Dann haben Sie die erste Voraussetzung bereits erfüllt.

  2. In HEonline registrieren und Studiengang auswählen
    Sie registrieren sich im Campusmanagement-System HEonline mit Ihren persönlichen Daten und wählen den gewünschten Studiengang aus.

  3. Unterlagen hochladen
    Sie laden Ihre Unterlagen und Zeugnisse im Campusmanagement-System HEonline hoch.  Wir benötigen Ihre Unterlagen spätestens bis zum Ende der Einschreibefrist.

  4. Zulassung erhalten und Studienplatzangebot annehmen
    Nach dem Absenden aller Daten erhalten Sie den Pro-forma-Zulassungsbescheid mit dem Studienplatzangebot der Hochschule Esslingen per E-Mail. Nun können Sie das Studienplatzangebot in Ihrem HEonline-Account annehmen.

  5. Antrag auf Einschreibung stellen
    Wenn Sie alle Unterlagen fristgerecht hochgeladen und die obligatorischen Beiträge überwiesen haben, müsssen Sie Ihre Angaben bestätigen und absenden. So stellen Sie automatisch den Antrag auf Einschreibung. Damit sind Sie für das nächste Semester an der Hochschule Esslingen eingeschrieben. Sie erhalten eine Begrüßungs-E-Mail mit den ersten Informationen.

faq

FAQ - Frequently Asked Questions

Ist mein Studienplatz sicher, wenn ich mich für diesen Studiengang einschreibe?

Ja, für die zulassungsfreien (NC-freien) Studiengänge ist kein Auswahlverfahren vorgeschaltet. Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten die direkte Zusage für den Studienplatz, wenn alle erforderlichen Unterlagen bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorliegen.

Kann ich mich einschreiben, obwohl ich noch kein Zeugnis habe?

Leider nein. Wir benötigen Ihr Zeugnis bis spätestens zum Ende der Einschreibefrist.

suitability

Das erwartet Sie

Der Master Soziale Arbeit vermittelt vertiefte reflexive Fähigkeiten für alle Bereiche der Sozialen Arbeit. In den beiden Schwerpunkten können Sie sich Ihre individuelle Vertiefung aussuchen. Der Schwerpunkt Innovative Soziale Arbeit beschäftigt sich u.a. mit fachliche Innovationen und der Qualitätsforschung. Im Schwerpunkt Internationale Soziale Arbeit lernen Sie Theorien und Konzepte in einen internationalen und transkulturellen Kontext zu stellen.

Im Masterstudium Soziale Arbeit erarbeiten Sie zusammen mit Ihren Kommilitonen und Kommilitoninnen Projekte und Forschungsfragen.

Familiärer Umgang

Zum einen finde ich es in diesem Studiengang besonders, dass man neben dem berufsspezifischen Wissen auch viel für das Leben abseits vom Beruf lernt, wie beispielsweise Gesellschaftsstrukturen oder Kommunikationsformen. Zum anderen fällt die Stimmung in der Fakultät auf, sowohl zwischen den Studierenden untereinander, als auch zwischen den Studierenden und Lehrenden. Es herrscht ein sehr respektvoller und familiärer Umgang miteinander und man findet überall ein offenes Ohr oder Hilfe.

Annika Erath, Studentin des Master Soziale Arbeit
Annika Erath erzählt über ihr Masterstudium Soziale Arbeit.
auszeichnung

Das zeichnet uns ausGute Gründe für ein Studium an der Hochschule Esslingen

Individuelle Schwerpunkte

Wählen Sie zwischen den Schwerpunkten Innovative Soziale Arbeit und Internationale Soziale Arbeit.

Hochschulsport

Direkt am Campus befinden sich eine Sport- und Gymnastikhalle sowie zusätzliche Fußball- und Basketballfelder.

Bibliothek

Gut sortiert, mit vielen Lernplätzen und mit einem schönen Blick über Esslingen, lädt die Bibliothek zum Lernen ein.

Promotion

Mit erfolgreich absolviertem Studium steht Ihnen die Möglichkeit einer Promotion offen.

Forschungsorientiert

Erwerben Sie das nötige Handwerkszeug, um Entwicklungen empirisch gestützt zu beurteilen und zu gestalten.

Familiengerechte Hochschule

Wir unterstützen Eltern sowie Studierende mit Verantwortung für Angehörige beim Studium mit Beratungsangeboten.

Kennenlernender Hochschule Esslingen

apply

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