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Institut für Marketing und Entrepreneurship der Hochschule Esslingen trifft die „Nationale Akademie der Wissenschaften“ von Belarus

Am 26. und 27. Oktober 2017 nahm das Institut an der Fakultät Betriebswirtschaft der Hochschule Esslingen an einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz mit dem Leitthema „Strategie der Entwicklung der Wirtschaft in Belarus: Herausforderungen, Implementierungswerkzeuge und Perspektiven“ in Minsk, Belarus, teil. Prof. Dr. Helmut Kohlert und Elena Neufeld stellten dort die Ergebnisse ihrer aktuellen empirischen Studie „Innovation durch Incubation“ vor.

Die Konferenz wurde von der“ Nationalen Akademie der Wissenschaften“ von Belarus organisiert. Die Akademie umfasst ca. 16.000 Wissenschaftler, 500 Doktoranten sowie ca. 100 Studierende in Master-Programmen.  Sie ist auf Forschung ausgelegt, vor allem im technischen/naturwissenschaftlichen Kontext.

Zu den Zielen der Konferenz gehörten der Austausch von Expertenmeinungen, die Diskussion über die aktuellen Fragen der Anwendung wissenschaftlicher Entwicklungen und innovativer Technologien im Wirtschaftssektor sowie die Umsetzung  der progressiven Außenwirtschaftsstrategie. Mehr als 400 Vertreter von führenden Forschungseinrichtungen und Universitäten aus Belarus, Russland, Kasachstan, China, Deutschland, Polen, Moldawien, Usbekistan, der Ukraine und anderen Ländern nahmen daran teil.

Nach dem allgemeinen Teil des Kongresses setzten die Teilnehmer ihre Arbeit im Rahmen der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Strategie der Entwicklung der Wirtschaft in Belarus“ fort.

Das Thema „Innovationen“ stand stark im Fokus. „Transformation der belarussischen Wirtschaft in eine grundlegend neue, digitale Wirtschaft wird heutzutage zu einem wichtigen Thema der Weiterentwicklung. Der Ausbau von Innovationsaktivitäten des Landes ist dafür eine notwendige Bedingung“, - so der Vorsitzender des Präsidiums des Kongresses Dr. Gusakov.

Der Vortrag vom  Prof. Dr. Helmut Kohlert und Elena Neufeld zum Thema „Innovation durch Incubation“ weckte  hohes Interesse beim wissenschaftlichen Publikum. Neben der Erörterung von zahlreichen Erfahrungen der Inkubatoren/Acceleratoren in Bereichen wie Teamaufbau, Auswahlverfahren, Strategic Fit, Bedeutung des Geschäftsmodells, Coaching, Frühindikatoren, wurde im Detail auf die konkreten Handlungsempfehlungen für die neue Corporate Incubators und Corporate Accelerators eingegangen.

 

Russland und Belarus – positive Entwicklungen bei unseren Nachbarn

Kontaktanbahnung mit größten Universitäten in Minsk und Sankt Petersburg

Vom 27. bis zum 31. Mai waren Prof. Dr. Christian Maercker (Rektor), Prof. Dr. Helmut Kohlert  (Betriebswirtschaft) und Elena Neufeld (Betriebswirtschaft) in Russland und Belarus. Ziel der Reise war es, die neuen Partnerschaften im Osten für die Hochschule im Bereich Lehre und Forschung zu identifizieren, den Austausch von Studierenden und Dozenten zu fördern und internationale Hochschulprojekte zu entwickeln.

"Wir möchten mit unseren Nachbarn intensiver ins Gespräch kommen und gemeinsame Ziele entdecken, die in Kooperation zwischen den Hochschulen weiter verfolgt werden können", so Prof. Dr. Maercker.

Die Reise hat viele neue Eindrücke hinterlassen

Die Reise hat die kulturellen sowie die internationalen Entwicklung der besuchten Länder in Forschungs- und Bildungsbereichen aufgezeigt. Die Delegation hatte die Möglichkeit, sich die innovativsten Technologien im Rahmen des Besuches des Technoparks (die größte Innovationsplattform in St. Petersburg) und des Supercomputer-Center an der Polytechnischen Peter-der-Große-Universität in St. Petersburg zu besichtigen und sich von deren Technologien begeistern zu lassen.

Entwicklung partnerschaftlicher Beziehungen

Wie die Reise gezeigt hat, sind die besuchten russischen Universitäten sehr international aufgestellt und bieten auch mehrere Programme auf Englisch an. Es haben sich zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten ergeben, von traditionellen wie Studenten-/Dozentenaustausch, Teilnahme an PhD-Programmen, Durchführung von gemeinsamen internationalen Projekten etc., bis zu den konkreten bedarfsbezogenen Formen der Zusammenarbeit. Zu dem Zeitpunkt des Treffens mit der Esslinger Delegation befanden sich die Universitäten RANEPA und POLYTECH bereits kurz vor dem Abschluss eines MOU. In dem Zusammenhang wird auf einer gemeinsamen Sitzung ein Vorschlag erarbeitet, wie die Hochschule Esslingen als Partner mit aufgenommen werden kann. Der Zweck der Partnerschaft soll die enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Management und Technologie sein.                                                                                                       

 

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