Stipendium

Die Heinz und Heide Dürr Stiftung fördert die Umsetzung des Early Excellence Ansatzes in Deutschland. Mit der Ausschreibung von Promotionsstipendien will sie den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Elementar- und Kindheitspädagogik fördern. Die Forschungsschwerpunkte der Promovendinnen und Promovenden sollen auf Themen im Zusammenhang mit dem Early Excellence Ansatz liegen. Neben der Arbeit an den Dissertationen sollen die Stipendiatinnen und Stipendiaten Einblick in die pädagogische Praxis erwerben. Das Programm wird in Kooperation mit der Hochschule Esslingen durchgeführt.

Auschreibung des Promotionskollegs Early Excellence der Heinz und Heide Dürr Stiftung.

Zielgruppe

  • Wir fördern Promovierende, die mit ihren Forschungsvorhaben auf die Weiterentwicklung von mehr Bildungsgerechtigkeit im Bereich der Elementar- und Kindheitspädagogik abzielen.
  • Wir fördern Promovierende, die den Leitlinien für Early Excellence Centers positiv gegenüber stehen.
  • Wir fördern Promovierende aus den Fachrichtungen insbesondere der Kindheitspädagogik, der Sozialen Arbeit, der Erziehungswissenschaften, der Heilpädagogik, der Psychologie aus allen Hochschultypen.

Themengebiete

Die Stiftung fördert Promotionen, die wissenschaftliche Themenstellungen aus dem Bereich der Elementarpädagogik bearbeiten und einen deutlichen Bezug zum pädagogischen Ansatz EEC aufweisen.  So sind Fragestellungen von Interesse u. a.  zu den Themen:

  • Weiterentwicklung von Beobachtungsverfahren in EEC Bildungseinrichtungen
  • Messung von Interaktionsqualität zwischen Kindern und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich der Elementarpädagogik am Beispiel von EEC Bildungseinrichtungen
  • Inklusion von Kindern mit Behinderung in EEC Bildungseinrichtungen
  • Qualität in der Elementarpädagogik am Beispiel von EEC Bildungseinrichtungen
  • EEC Einrichtungen in Deutschland: Bestandsaufnahme
  • Elementarpädagogik in der Einwanderungsgesellschaft am Beispiel von EEC Bildungseinrichtungen
  • Führung und Organisationsentwicklung in EEC Bildungseinrichtungen

Anja Kerle studierte Sozialwirtschaft an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Soziale Arbeit an der HS Esslingen. Einer ihrer theoretischen und praktischen Schwerpunkte ist Armut sowie die Arbeit mit armutsbetroffenen Personen in Deutschland und Indien. In Ihrem Masterstudium vertiefte Frau Kerle die Schwerpunkte empirische Sozialforschung und internationale Soziale Arbeit und beendete dieses im Jahr 2016. Frau Kerle promoviert an der Universität Hildesheim und der HS Esslingen und forscht zum Thema Armutskonstruktionen im Feld der Familienzentren nach EEC. Sie trat ihr Stipendium im Mai 2017 an.

 

Franziska Geib hat an der Hochschule Esslingen Soziale Arbeit studiert und 2013 ihren Master-Abschluss erlangt. Bereits in ihrer Masterarbeit setzte sie sich mit dem Early-Excellence-Ansatz und der Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern mit Hörbehinderungen auseinander. Nach dem Studium arbeitete Frau Geib zunächst in der offenen Jugendarbeit und hatte sowohl an der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) im Bereich Sozialwesen als auch an der Hochschule Esslingen im Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit Lehraufträge inne. Seit 2014 lebt Frau Geib in Berlin und arbeitet dort beim Integrationsfachdienst für hörbehinderte Menschen. Franziska Geib trat im Januar 2016 ihr Stipendium der Heinz und Heide Dürr Stiftung an und promoviert an der Universität Paderborn zum Thema "Inklusion in Early-Excellence-Centren".

 

Lucie Kluge studierte an der Dualen Hochschule Stuttgart im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Elementarerziehung. Im Zuge des dualen Studiums war sie mehrere Jahre für das Jugendamt Stuttgart tätig. Nach dem erfolgreichen Bachelor-Abschluss nahm sie an der Hochschule Esslingen das Master-Studium der Sozialen Arbeit auf. Dort legte sie ihre Schwerpunkte im Bereich der empirischen Sozialforschung sowie der (in)formelle Bildungsprozesse. Seit 2014 ist sie Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (M.A.).

2015 wurde sie als erste Stipendiatin des EEC-Promotionskollegs ausgewählt und promoviert nun an der PH Heidelberg über die Implementierung des Family Outreach Service an deutschen Early Excellence-Einrichtungen.

Ergänzend zur Promotion hat sie einen Lehrauftrag an der Dualen Hochschule und nimmt dort zum Teil auch die mündliche Abschlussprüfung der Bachelorstudierenden ab

 

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