ZAFH care4care

Wiss. Leitung an der Hochschule Esslingen:

Prof. Dr. Karin Reiber (Sprecherin)
Prof. Dr. Gabriele Fischer

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

Nora Lämmel, M.A. (Projektkoordination)
Jutta Mohr, B.Sc., M.A.
Isabelle Riedlinger, M.A.
Dorothee Müller, B.A.
Tanja Höß, B.A.


Laufzeit: 01.03.2017–29.02.2020


Förderprogramm:

ZAFH - ZENTRUM FÜR ANGEWANDTE FORSCHUNG AN HOCHSCHULEN FÜR ANGEWANDTE WISSENSCHAFTEN

Forschungsverbund:

  • Hochschule Ravensburg-Weingarten
  • Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. Tübingen
  • Katholische Hochschule Freiburg

Praxispartner:

  • Welcome Center Sozialwirtschaft Baden-Württemberg
  • Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

 

Kurzbeschreibung:

Das ZAFH care4care hat es sich zum Ziel gesetzt, innovative Strategien der Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung in der Pflege unter Beteiligung aller Akteur*innen des Versorgungsprozesses zu erforschen. Das Projekt untersucht den Fachkräftebedarf in der Pflege, in dem es Strukturen, Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten aus den Perspektiven von baden-württembergischen Betrieben, Beschäftigten und Pflegeempfänger*innen - auch unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten - in den Blick nimmt.

Um das komplexe Themenfeld differenziert bearbeiten zu können, adressieren die geplanten Teilprojekte insgesamt drei Handlungsfelder:

  • Handlungsfeld I: Vorhandene Fachkräfte im Pflegeberuf halten
  • Handlungsfeld II: Neue Fachkräfte gewinnen bzw. neue Potentiale erschließen
  • Handlungsfeld III: Attraktivität des Pflegeberufs steigern

Die Hochschule Esslingen (HE) als koordinierende Hochschule adressiert die Handlungsfelder I und II. Innerhalb des Teilprojekts der HE geht es insbesondere um die betriebliche Personalpolitik und den strukturellen sowie gesellschaftspolitischen Rahmen, in dem sie stattfindet. Ziele des Teilprojekts der HE sind:

  • Strategieentwicklung der systematischen Personalgewinnung, -erhaltung und -entwicklung unter Berücksichtigung der dafür erforderlichen politisch-gesellschaftlichen Rahmung
  • Strategieentwicklung zum Umgang mit fachlicher, lebensweltlicher und kultureller Vielfalt von Pflegekräften im Hinblick auf komplexe und unterschiedliche Bedarfe und Anforderungen an berufliche Pflege
  • Konkrete Hinweise zur Weiterentwicklung des Berufsbilds Pflege, seiner Ausdifferenzierung in unterschiedliche Qualifikationsniveaus und -formen sowie einer Schärfung des Berufsprofils im Kontext interprofessioneller Zusammenarbeit

Um diese Ziele erreichen zu können, wurde ein empirischer Zugang mit drei verschiedenen Methoden gewählt: Expert*innen-Interviews, Delphi-Befragung und Betriebsfallstudien. Sämtliche Ergebnisse der unterschiedlichen Zugänge werden eng miteinander verzahnt und jeweils aufeinander bezogen. Daraus werden jeweils Impulse für die weiteren Erhebungsphasen gewonnen. 

Weitere Informationen rund um das ZAFH care4care finden Sie auf der Homepage www.zafh-care4care.de

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