Aktuelle Lage in Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeitpflege in Baden-Württemberg (LACOVID-BA-WÜ2020)

Dynamische Erhebung der aktuellen Herausforderungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Wiss. Leitung an der Hochschule Esslingen:

Prof. Dr. Astrid Elsbernd

Wiss. Mitarbeiter_innen:

N.N.

Laufzeit:

15.07.2020 – 15.02.2021

Förderinstitution:

Ministerium für Soziales und Integration, Baden-Württemberg

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Cornelia Mahler (Uni Tübingen, Med. Fakultät)

Kurzbeschreibung:

Ambulante und stationäre Einrichtungen der Langzeitpflege in Baden-Württemberg sind vor dem Hintergrund der aktuellen Lage rund um die Corona-Pandemie vor sehr große Herausforderungen gestellt. Der Schutz der Bewohner*innen/Klient*innen und ihrer Angehöriger und der Mitarbeiter*innen steht an oberster Stelle. Dabei geht es aber nicht nur darum, den erforderlichen und umfassenden Infektionsschutz sicherzustellen, sondern auch den Schutz vor Folgeproblemen (z. B. Zunahme von Isolation, Depression, Desorientierung, Mangelernährung, Immobilität) rund um die starken Veränderungen, die mit der Bewältigung der Pandemie einhergehen. Auch in der ambulanten Pflege sind die Klient*innen nahezu in quarantäneähnlichen Lebensbedingungen und damit sozial isoliert. Insgesamt müssen sich Bewohner*innen/Klient*innen mit stark veränderten Organisationsstrukturen auseinandersetzen und bislang gewohnte und eingespielte Lebensroutinen anpassen. Vor dem Hintergrund der Lebenssituation von pflegebedürftigen Menschen ist das eine große Herausforderung. Die Einrichtungen der stationären und ambulanten Pflege versuchen, diese zusätzlichen und neuen Belastungen für die Bewohner*innen/Klient*innen niedrig zu halten, aber zugleich müssen sie auch die Mitarbeiter*innen schützen.

Ziel der Studie ist es herauszufinden, welche aktuellen Probleme mit welcher Priorität von den Leitungen (Organisation und Pflege) identifiziert und benannt, welche Lösungsstrategien als sinnvoll erachtet und welche Unterstützungsangebote als notwendig eingeschätzt werden. Darüber hinaus werden auch Mitglieder der Heimbeiräte interviewt. Es ist geplant, bis zu drei Erhebungen in dem Zeitraum von sechs Monaten durchzuführen, um die Entwicklungen abzubilden und so möglicherweise auch die Wirkungen der politischen Maßnahmen zu dokumentieren und weitere Entwicklungen zu initiieren.

Möglichkeiten der Mitwirkung:

Es ist geplant, im Sommer 2020 im Rahmen einer ersten qualitativen Erhebung Interviews mit Leitungen aus dem Bereich Pflegeleitung/Heimleitung (stationäre Langzeitpflege) und Pflegeleitung/Geschäftsführung (ambulante Pflege) aus Baden-Württemberg zu führen (Telefon- oder Videointerviews). Nach der Auswertung der ersten qualitativen Phase wird ein überwiegend quantitativer Fragebogen entwickelt, mit dem dann weitere Einrichtungen in dieser zweiten Phase befragt und auch gebeten werden, an einer dritten Erhebung noch einmal teilzunehmen. So wird es möglich, einerseits die dynamischen Veränderungen und andererseits die sich auf die konkrete Situation der Einrichtungen beziehenden Themen aufnehmen. Die Teilnahme an der Studie ist selbstverständlich freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden! Wir garantieren eine vollkommen anonyme Beteiligung und eine Datenauswertung, die keine Rückschlüsse auf Regionen, Städte, Einrichtungen und Namen bzw. Funktionen usw. zulassen. Ein gesondertes Datenschutzblatt wird Ihnen zugehen, wenn Sie sich an der Studie beteiligen wollen.

Sollten Sie Interesse an einer Mitwirkung an der Studie haben, würde uns das sehr freuen!

Sie können sich leicht per Mail mit uns in Verbindung setzen:

Studie-Langzeitpflege-BaWue-2020@emails.hs-esslingen.de

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Der Bewerbungsstart für die Bachelor-Studiengänge hat am 1. Juli begonnen und läuft bis zum 20. August.
Für die Master-Studiengänge läuft die Bewerbungsphase regulär vom 15. April bis 15. Juli 2020.

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Astrid Elsbernd
Prof. Dr. rer. cur. Astrid Elsbernd

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