HEalthy Hochschule - Studentisches Gesundheitsmanagement an der Fakultät

HEalthy Hochschule - das Projekt

Kennst Du das Studentische Gesundheitsmanagement "HEalthy Hochschule" an der Fakultät SAGP?  Nein?

Zeit, es kennen zu lernen.

Seit dem Wintersemester 2019/2020 entwirft ein Steuerkreis aus Studierenden Aktivitäten, Angebote und Planungen, um das gesunde Studieren an unserer Fakultät zu verbessern. Im Sommersemester 2020 setzen wir unsere Aktivitäten von Studierenden für Studierende in einem kleinen Team fort: Wir möchten Euch in der Zeit des "Distance Learning" mit Tipps und Infos zum gesunden Studieren begleiten und unterstützen.

Ihr bekommt von uns einen wöchentlichen Newsletter zu unterschiedlichen Themen, die sich mit dem gesunden Studieren während der Corona-Krise beschäftigen. Ausführliche Infos zu den Themen im Newsletter findet ihr unten im Studi-Blog !

Wenn Ihr Ideen, Vorschläge für Beiträge und Feedback für uns habt, nur zu!  Schreibt uns unter

healthyhochschule-sagp@emails.hs-esslingen.de

 

Das Projekt "HEalthy Hochschule" zum Studentisches Gesundheitsmanagement ist ein Kooperationsprojekt der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Esslingen und der Techniker Krankenkasse (TK). Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren: Juli 2019 bis Juni 2022. Projektleitung: Prof. Dr. Petra Wihofszky

Visionen und Ziele

Ziel des Projektes ist es, möglichst viele Studierende aktiv zu beteiligen, um passgenaue Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.  

 

Studentisches Gesundheitsmanagement an der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege bedeutet,…

  • dass sich alle Studiengänge, Bachelor & Master etc. angesprochen fühlen durch:
    • Verhältnisbezogene Maßnahmen
    • Webseite und Instagram Kanal
    • Online/Digitaler Fragebogen; Befragung
    • Logo-Abstimmung per Mail an alle Studierenden der Fakultät SAGP
    • Dass es alle wissen, z.B. durch Mund-zu-Mund Propaganda (durch SGM-Team)
  • dass sich alle Alter, Lebenslagen angesprochen werden
    • Interessenvielfalt, z.B.  Aktionen zu mehreren/verschiedenen Themen
    • Fragebogen deckt Themen ab, die partizipativ ausgewählt wurden: Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Organisation von Lehre und Prüfungen
  • dass die SGM-Koordination und das SGM-Team für alle erreichbar sind
    • SGM-Koordination ist Ansprechpartner/in für SGM-Team, SGM-Team ist Ansprechpartner/in für Studierende
    • Studierende aus dem SGM-Team sind per E-Mail erreichbar
    • Fotos und Mailadressen auf der Webseite der Studierenden, die mitmachen
    • Studierende aus dem SGM-Team sind einmal in der Woche im HZE-Café von 13-14 Uhr anzutreffen. Anregungen, Wünsche und Kritik sind dort willkommen.
    • Briefkasten an Büro von SGM-Koordination oder am Briefkasten auf der Empore
  • Spaß

 

Unser SGM kann z.B. … leisten

  • Niedrigwellige und allgemeine Angebote
  • Die Angebote/Maßnahmen müssen einfach umzusetzen und möglichst kostengünstig sein
  • Die Angebote müssen vernetzt und gebündelt werden
  • Es sollen Anstöße zur Verhaltens-/Einstellungsänderung gegeben werden
  • Angebote müssen gut beworben werden und für alle erreichbar sein

 

Unser SGM kann z.B.  nicht … leisten

  • Alle Lebenslagen unter einen Hut bringen
  • Spezifische Angebote
  • Therapie bei psychischen Problemen

HEalthy Hochschule Newsletter Sommersemester 2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 1 - Ernährung in Corona-Zeiten 28.05.2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 2 - Stressmanagement und Distace Learning 04.06.2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 3 - Aktive Pause 10.06.2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 4 - Schnell und gesund kochen 18.6.2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 5 Mund-Nasen-Schutz 25.6.2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 6 Gesunder Schlaf 2.7.2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 7  Prüfungsangst 09.7.2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 8 Trinken 16.07.2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 9 Belohnung 23.07.2020

Newsletter HEalthy Hochschule Ausgabe 10  City Challenge  30.07.2020

Wie kann ich mitmachen?!

Wir suchen laufend studentische Hilfskräfte, die Lust haben sich aktiv einzubringen.

Schreibt uns einfach an.

Ernährungs- und Nachhaltigkeitstage

Nicht Stressen - Besser Essen !- Ernährungstage an der Fakultät SAGP im Wintersemester 2017, 2018 und 2019

„Nicht stressen, besser essen!“ - Unter diesem Motto stehen die Ernährungstage  (und seit 2019 Ernährungs- und Nachhaltigkeitstage) der Fakultät SAGP in Kooperation mit "der Techniker" (TK).

Klar, welcher Studierende kennt das nicht: Die Zeit ist knapp, und so scheint die Bäckerei um die Ecke oder die Fast-Food-Kette am Bahnhof die schnellere und vielleicht auch günstigere Alternative. Denn auch selber kochen kostet schließlich Geld...

Wie man auch als Studierender gesund und abwechslungsreich essen kann und sich dabei vom Studienalltag nicht stressen lässt, das zeigten Studierende des Seminars „Gesundheitsförderung und Prävention“ der BA-Studiengänge Pflegepädagogik und Pflegemanagement unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Wihofszky in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse regelmäßig seit 3 Jahren immer an 1-2 Tagen im Foyer der Flandernstraße. An diversen Ständen gibt es interessante Dinge zu entdecken: neben allerlei nützlichen Tipps für gesunde Ernährung wie z.B. gesunde Weihnachtsplätzchen, Snacks, Tee, infused Water und Smoothies zum Probieren. Frühstück to go? Mit der richtigen Vorbereitung kein Problem. Gesund noch dazu? Unsere ExpertInnen hatten nützliche Tipps für fast jede Situation.

Auch die  Möglichkeit, sich eine Schläfenmassage geben zu lassen, einen Waldspaziergang zu Simulieren, einen Snoezelen-Raum an der Hochschule zu testen, seine Schlafgewohnheiten auf dem Prüfstand zu stellen und mal genauer zu schauen, welche Dinge einem im Alltag denn nun wirklich stressen, bieten die Stände. Die Studierenden an den Ständen haltenTipps bereit, um zum Beispiel Vesperboxen gesund und günstig zu füllen, diskutierten über Entspannungsmöglichkeiten und schnell zuzubereitende Rezepte.

Mit Unterstützung durch die TK sind  Expertinnen von OISHII Ernährungscoaching aus Esslingen regelmäßig zu Themen Kalte Küche, Genuss durch Öle und Gewürze oder nachhaltiger Ernährung  .  Auch Progressive Muskelentspannung wurde von den Studierenden als Workshop angeboten.

Die Studierenden (aber auch die MitarbeiterInnen und ProfessorInnen), die die Ernährungstage besuchen, freuen sich über viele nützliche Tipps, um den Alltag entspannter zu gestalten und auch die nächste Prüfungszeit gut und gesund zu überstehen.

Wer wir sind - Kontakt

Im Moment setzt sich das HEalthy Hochschule Team aus Désirée Giarrizzo (3. Semester MSB) und  Lea Schuler (2. Semester BSA) zusammen.

 

Wenn Ihr uns erreichen wollt, einfach eine Mail an

healthyhochschule-sagp@emails.hs-esslingen.de

 

 

 

 

Bei Fragen an die Projektleitung:

Prof. Dr. Petra Wihofszky (Projektleitung): petra.wihofszky@emails.hs-esslingen.de 

Julia Filipps, M.A. julia.filipps@emails.hs-esslingen.de

 

Gesund studieren an der Hochschule Esslingen

Studium, neues Umfeld, neue Herausforderung, neue Möglichkeiten. Doch nicht immer lässt sich alles so einfach bewältigen. Vielleicht sind FreundInnen und Familie weit weg oder der Ausgleich zum stressigen Alltag fehlt.

Angebote der Hochschule Esslingen sollen helfen, diese Zeit gut, gesund und zufrieden zu erleben.


Schwerpunkte sind dabei:
• gesundheitsförderliche Strukturen und Rahmenbedingungen
• der Aufbau und die Förderung von sozialen Netzwerken
• die Erweiterung von Kompetenzen und der erlebten Selbstwirksamkeit
• Beratung und Unterstützung zu verschiedenen Fragen des Lebens und des Studiums
 

Diese Broschüre  fasst die Angebote der Hochschule und der Fakultät zusammen.

Studi-Blog: Tipps und Infos zum Studium (auch) in Corona-Zeiten

NEU: City Challenge - Trimm Dich durch Esslingen!

Und jetzt… los!!

Wir haben für dich eine Tour durch Esslingen geplant, die Move-Ideen enthält und dir eine abwechslungsreiche Stunde Schreibtischpause bietet. Du brauchst dafür Sportschuhe und Sportkleidung, eine Trinkflasche und Musik, falls du möchtest. Nach dieser Tour bist du ca. 3,45 km und 98 Höhenmeter gelaufen.


1 Marktplatz + Schulhof

Starte am Marktplatz und geh locker zum Schulhof, der neben der Touristeninformation liegt. Lass dabei die Schultern locker schwingen, um warm zu werden.

Auf dem Schulhof befindet sich ein Trampolin. Hüpfe so lange du möchtest.
Falls du nicht hüpfen möchtest oder das Trampolin besetzt ist, kannst du eine Treppenstufe nehmen und im Wechselschritt auf und ab springen.


2. über den Marktplatz durch die Unterführung beim Rathaus

Nach dem Hüpfen gehst du über den Marktplatz. Dort befinden sich Parkplatzstreifen auf dem Boden. Diese kannst du nutzen, um Ausfallschritte zu machen oder drüber zu springen.


3. Mauer vor dem Rosenhäusle

Draufklettern und bis zum Wanderschild balancieren, dann wieder runterspringen.


4. Treppen zur Burg hinauf

Nach dem lockeren Aufwärmprogramm, wird’s nun sportlich.
Geh im zügigen Tempo die Treppen hoch und gib nicht auf, wenn’s anstrengend wird.


5.  Park auf der Burg

Perfekter Platz, um ein kurzes Workout zu machen. Dafür kannst du 3 Übungen deiner Wahl durchführen.
Unsere Challenge:
1 Min. Plank (oder 2x 30 Sekunden) - 15 Sit-ups - 15 Superman in Bauchlage

Du brauchst Ideen, um die perfekte Übung für dich zu finden? Schau doch mal hier.


6. Runde Blumenbeete

Nach deinem Kurz-workout ist es Zeit für einen Sprint, diesen kannst du im Slalom um die Blumenbeete herum machen.


7. Wassertreten in den „Burgbecken“

Um eine Erholungsphase einzubauen, eignet sich Wassertreten super. Also – zieh die Schuhe aus und los!


8. Park hinter der Burg

Du kannst die deine Schuhe wieder anziehen oder die nächste Übung noch barfuß durchführen, bis die Füße wieder trocken sind.
Dafür gehst du in großen Ausfallschritten über die Wiese. Achte darauf, dass du dein Knie des vorderen Beins nicht über die Zehenspitzen hinausbeugst. Wenn du möchtest kannst du deinen Oberkörper, sobald du in die Beuge gehst, über dein vorderes Bein drehen. Achtung, das gibt Muskelkater!


9. Hocksprung

Auf der anderen Seite des Parks findest du einen niedrigen Zaun. Stütze dich mit den Händen darauf auf und mache Hocksprünge von links nach rechts und zurück. Füße dabei weit nach oben ziehen.


10. Intervalllauf

Nun steht die zweite und letzte Hardcorephase an. Sprinte die Treppe vom Park (rechte Seite des Parkplatzes) nach oben und überquere die Straße. Gehe bis zur nächsten Treppe geradeaus und sprinte die nächste Treppe nach oben. – Geschafft.

Nun biegst du kurz links, danach gleich wieder rechts (in die Straße „am schönen Rain“) und danach nochmal rechts ab, um Richtung Katharinenstaffel zu kommen. Dieses Stück kannst du joggen oder gehen.


11. Katharinenstaffel

Die Katharinenstaffel gliedert sich in 4 Teile. Die Teile sind jeweils durch eine Querstraße getrennt.

Für den ersten Teil kannst du dich am Geländer festhalten und auf einem Bein die Treppen hinunterhüpfen. Tausche das Bein nach jedem längeren Absatz.
Im zweiten Teil gehst du im Laufschritt die Treppen hinunter. Dabei ziehst du die Knie auf Bauchhöhe. An den letzten Stufen ist ein Absatz, auf dem du den Rest nach unten balancieren kannst.
Den dritten Teil gehst du rückwärts hinunter. Achtung, die Stufen sind unterschiedlich breit.

Zuletzt genießt du im 4. Abschnitt die Aussicht und überquerst unten die Straße.


12. Park vor dem Friedhof

Gehe nun nach links, um in den Park vor dem Friedhof zu gelangen. Hier kannst du einbauen, was dir in diesem Moment guttut.
Unsere Idee:
Der Park bietet viele unterschiedliche Untergründe. Zieh dir die Schuhe aus und gehe deinen eigenen Barfußpfad. Wenn du dich dabei auf deine Füße und deine Empfindungen konzentrierst, hast du ein Achtsamkeitstraining eingebaut.


13. Schulhof

Sobald du den Park verlassen hast (auf der Seite des Blumenladen), gehst oder joggst du geradeaus weiter. Auf der rechten Seite gelangst du an einen Schulhof. Dieser eignet sich für alle, die noch nicht genug haben. Mache Dips an der Tischtennisplatte oder Klimmzüge an der Kletterstange. Dir fällt sicher noch mehr ein!


14. Maille

Gehe nun langsam zurück zur Straße, an der Hochschule vorbei und durch die Unterführung. So gelangst du zur Maille. Hier gibt es einen Trinkwasserbrunnen, an dem du deine Flasche auffüllen kannst, falls diese inzwischen leer ist.

Außerdem hast du genug Platz, um dich zu entspannen und etwas zu dehnen und … warum nicht noch ein Eis essen?

 

Hier gibt's unseren Plan auch nochmal zum Download. Viel Spaß beim Ausprobieren !!

Snack Attack - Du bist nur du, wenn du Müsliriegel isst.

Du bist nur du, wenn du Müsliriegel isst

2 in 1 – Gesundheit und Nachhaltigkeit kann so einfach sein: Wie ihr zu dem Genuss selbsthergestellter Snacks gelangt, gleichzeitig euren ökologischen Fußabdruck verbessert und warum sich das lohnt.

 

Warum sollte man Müsliriegel selbst herstellen?

 

Schnelle Energie für zwischendurch

Snacks für zwischendurch sind sehr beliebt bei uns Studierenden. Sie bringen neue Energie und helfen uns dabei lange Tage konzentrierter durchzustehen. Müsliriegel zählen dabei zu den beliebtesten Zwischenmahlzeiten. Ganz klar - Nüsse, Früchte, Getreide: Müsli zum Mitnehmen scheint uns gesund zu sein. Es gibt sie im Supermarktregal ganz einfach und in vielen verschiedenen Formen zu kaufen. Vegan, Glutenfrei und Bio – Na, wenn das nicht ein gesunder Snack ist?

 

Wir wollen euch aufklären

Was viele nicht wissen - In den meisten gekauften Müsliriegeln finden sich versteckte Zucker. Bei zu hoher und häufiger Zufuhr von Zucker kann es u.a. zu Adipositas, erhöhten Risiken für zahlreiche mit Übergewicht assoziierten Erkrankungen, wie Diabetes mellitus Typ 2 und kardiovaskulären Erkrankungen sowie der Entstehung von Zahnkaries, kommen. Falls euch diese Themen interessieren, könnt ihr Genaueres zum Thema Zucker bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) nachlesen mehr dazu.

Dort wird auch erläutert, dass der süße Geschmack in Lebensmittel aus verschiedenen Quellen kommen kann. Haushaltszucker (Saccharose) ist weit verbreitet und wird häufig als „zugesetzter Zucker“ verwendet. Doch auch Alternativen, die zum Süßen von Lebensmitteln verwendet werden, sind wie Haushaltszucker zu bewerten. Dazu zählt die DGE auch „braunen Zucker, Honig, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker, Sirupe sowie die Süße aus Früchten. Oft steckt sehr viel Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln wie z. B. Corny Müsliriegel“ (DGE) mehr dazu.

Wir haben euch eine Abbildung eingefügt, auf der ihr erkennen könnt, wie sich der Zuckergehalt bei herkömmlichen Riegeln und unseren selbstgemachten unterscheidet – fast die Hälfte.

Und jetzt stellt euch vor ihr hättet die Möglichkeit zu bestimmen, welche Zutaten in eurem Müsliriegel stecken und diese selbst herzustellen. Stellt euch vor, ihr könntet auf einfachstem Wege entscheiden, was und wie viel davon in eure geliebten Snacks kommt. Das klingt fantastisch? Dann müsst ihr unbedingt weiterlesen.

 

Viele Vorteile

Ein Vorteil davon, Müsliriegel selbst herzustellen besteht darin, dass wir selbst entscheiden können, welche Zutaten und wieviel Zucker in ihnen stecken soll. Das ist aber noch nicht alles. Wenn ihr eure Müsliriegel selbst herstellt, könnt ihr eure Zutaten und Vorlieben nach Lust und Laune gestalten. Wenn ihr beispielsweiße eine Vorliebe für getrocknete Datteln habt, könnt ihr diese in beliebiger Menge in den Müsliriegel einmischen – so etwas gezielt im Supermarkt zu finden gestaltet sich eher schwierig. Ihr könnt eure Reste verwerten und somit euren Abfall reduzieren. Wenn ihr Nüsse, Kerne oder Früchte übrighabt und keine Verwendung für sie findet, haben wir hier die Lösung für Euer Problem. Die Qualität, wie auch der Geschmack von selbst gemachten Müsliriegel ist dem der Gekauften um Meilen voraus. Ihr könnt die Produkte selbst wählen und deren Preisklasse– so wie Bedarf, Präferenz und Geldbeutel es wollen. Aus eigener Erfahrung wollen wir nochmals für den ausgezeichneten Geschmack der Riegel plädieren. Die Mischung aus gesund und lecker und die Alternative zur künstlichen Süße hat uns überzeugt.

 

Welche Zutaten eignen sich?

In der Kreativität und Auswahl der Zutaten sind kaum Grenzen gesetzt. Von den klassischen Bestandteilen wie Hafer-/ Dinkelflocken, Honig, Nüsse, Kernen und Samen (Sonnenblumenkerne, Lein- und Sesamsamen, Kokosflocken usw.) bis hin zu Trockenfrüchten, wie Aprikosen, Cranberries, Rosinen oder getrockneten Bananen, kann ein Müsliriegel allerlei beinhalten.

Unser Tipp: Eine Trockenfrüchte-Obstmischung – so habt ihr von verschiedenen Geschmacksrichtungen etwas dabei und könnt super viefälltig genießen!

Zucker sollte am besten in Maßen statt in Massen verwendet werden. Gerne wird als Alternative dafür auch zu Honig oder Agavendicksaft gegriffen. Dennoch sollte man darauf achten, dass man davon wenig verwendet – meist reichen zwei Esslöffel aus, um die gewünschte Süße zu erreichen.

Nüsse beinhalten gesunde Fette und sind somit auch das Mittel der Wahl, um ungesättigte Fettsäuren und dadurch Energie zu liefern mehr dazu.

Unser Tipp: Nussmischungen etwa mit Cashewkernen, Erdnüssen, Walnüssen – so hat man eine gute Mischung und viele bunte Geschmacksrichtungen.

Auch Schokoladenliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Der Müsliriegel kann Schokolade beinhalten oder damit verziert sein. Besonders gut eignet sich hierfür, wie wir finden, Zartbitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil, da diese weniger Zucker enthält, verlockend lecker und optisch ansprechend ist.

Um zu sehen, wie unsere Früchtemüsliriegel hergestellt werden, haben wir euch ein Beispielrezept angefügt.

 

Wie kann ich die Riegel nachhaltig verpacken?

In Zeiten von Umweltschutz und Klimawandel wollen wir natürlich nicht, dass ihr eure selbstgemachten Riegel umweltschädlich und in kurzlebige Produkte verpacken müsst. Der Versuch auf unnötige Verpackungsprodukte wie z.B. Plastiktüten, Alu- oder Frischhaltefolie zu verzichten, liegt uns sehr am Herzen. Deshalb haben wir uns mit Alternativen beschäftigt und sind auf folgende nachhaltige Idee gestoßen, die als absolut neuer Verpackungstrend gilt. Bienenwachstücher sind das neue Mittel der Wahl, um Lebensmittel zu verpacken oder abzudecken. So sind beispielsweiße das Pausenbrot, die angeschnittene Gurke oder die Essensreste gut aufgehoben. Sie sind also vielseitig einsetzbar und platzsparend, da man sie nach Verzehr der darin verpackten Lebensmittel einfach und klein zusammenfalten kann. Verpackungen, die gleich im Müll landen oder sperrige Plastikboxen, sind ab heute Schnee von gestern. Die Tücher sind abwaschbar, hygienisch und lassen sich leicht wiederaufbereiten. Bei guter Pflege sind sie ca. ein Jahr haltbar. Die Bienenwachstücher kann man in Super- oder Drogeriemärkten erwerben, jedoch nicht für kleines Geld. Die eigene Herstellung ist sehr einfach. Außerdem kann man somit scheinbar nutzlose Abfallprodukte in neuem Glanz erstrahlen lassen, so zum Beispiel alte Stoffreste mehr dazu. Ein weiterer Vorteil ist es, dass man die benötigte Größe selbst wählen kann. Der herrliche Geruch nach Bienenwachs ist nur ein Zusatzbonus, den die Tücher mit sich bringen.

Unser Tipp: Die Bienenwachstücher eignen sich auch wunderbar als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk für Nachhaltigkeitsfans.

Unser Vorschlag und Beitrag für eine sauberere Welt und weniger Müll ist ganz einfach umzusetzen. Wir haben für euch im folgenden Bild eine Anleitung zusammengestellt, wie ihr die Bienenwachstücher selbst herstellen könnt.

Wenn du nun denkst: Das ist ja alles schön und gut, aber es ist dennoch mit Aufwand verbunden, wollen wir dir gerne mit auf den Weg geben, dass sich der Aufwand lohnt. Du kannst zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – Gesundheit und Nachhaltigkeit und damit einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt. Es sind kleine Schritte und doch muss jeder bei sich beginnen um Verbesserungen erzielen zu können, denn...

 

Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. (Albert Einstein)

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und Guten Appetit wünschen euch

Nina, Jennifer, Nurit, Leonie und Annika

"Die Montagswelle Surfen" - Selbstmanagement und Distance Learning

Tipps von der Zentralen Studienberatung und der Hochschulseelsorge

Du stehst völlig erholt und entspannt am Strand, ein sonniger Urlaubstag liegt hinter dir. Du siehst am Horizont eine Welle, die zunehmend größer wird. In Sekundenschnelle ist sie direkt vor dir und überwältigt dich mit ihrer Höhe. Da ist kein entspanntes Entlangsurfen mehr – da ist nur noch Kopf einziehen, Luft anhalten und Kontrolle abgeben… - die Montagswelle. Wer kennt sie nicht?
Vor allem in der Distance-Learning Zeit werden vermutlich viele Studierende immer wieder von einer „Montagswelle“ überrollt. „Wie soll ich das alles schaffen? Woher nehme ich mir die Zeit? Das gibt eine Nachtschicht…“ – Gedanken, die in einigen Köpfen vor sich gehen, wenn am Montag das „Dashboard“ gecheckt wird und die Übersicht der verschiedenen Seminarinhalte völlig verloren gegangen scheint. Klar, die Zauberwörter heißen Selbstmanagement, Planung und Struktur – das wissen wir. Doch wie immer ist das leichter gesagt als getan und die Umsetzung ist doch etwas tricky.

Nicht alle Studierende lernen im gleichen Tempo, zur gleichen Tageszeit oder unter gleichen Bedingungen. Gerade in der Corona-Zeit, in der jeder sein „Wohnzimmer zum Arbeitszimmer“ macht, sind die Studierbedingungen noch unterschiedlicher als zuvor.

Wir haben die Expert*innen der Zentralen Studienberatung gefragt:

Welche Methoden zum Selbstmanagement gibt es und wie funktionieren sie?

Der Ausgangspunkt für das Selbstmanagement immer zuerst die Selbstreflexion. Was will ich eigentlich (wirklich?) Was brauche ich dafür, um das zu erreichen? Auf der Website der Zentralen Studienberatung der Hochschule Esslingen haben wir einige Aspekte und Arbeitsmaterialien für das Selbstmanagement beim Studium in den eigenen vier Wänden zusammengestellt, die für den Umgang mit der aktuellen Situation sein können. Darunter zum Beispiel die „Eisenhower –Matrix“ zur Priorisierung, die „SMART- Formel“ zur Zielkonkretisierung, die „ALPEN- Methode“ zur Planung und Kontrolle von Aufgaben uvm.

Wie finde ich heraus, welche Methode/welche Teile einer Methode am besten zu mir passt?

Informieren, Ausprobieren, Reflektieren, Erfolge registrieren, Nachschärfen…

Wie gehe ich mit der Überforderung um, wenn eine „Montagswelle“ auf mich zurauscht?

Um im Bild zu bleiben: Tief durchatmen und Ruhe bewahren, nicht panisch drauf los schwimmen. Erstmal Buhnen einbauen um die Welle zu brechen und in kleine Abschnitte unterteilen. Die haben dann weniger Wucht und man kann Ihnen leichter Stand halten und kontrolliert die Situation. Eine Übersicht gewinnen und dann ins planen übergehen: Wie viel Zeit setze ich ein? Wann konkret? Was mache ich zuerst? Was danach? Pausenzeiten und Pufferzeiten einplanen. Feierabend genauso.

Wie plane ich am besten Pausen ein? In welcher Länge und in welchem Abstand?

Ein selbst definierter Tagesablauf mit klaren Anfangs- und „Feierabend“-Zeiten hilft, jeden Tag aufs Neue morgens den Einstieg zu schaffen, das Studium kontinuierlich und konsequent zu verfolgen und Abende und Wochenenden mit privaten Aktivitäten zu genießen. Ein fester Stundenplan/ Wochenplan  hilft -wie auch im normalen Studienalltag- feste Termine verbindlich wahrzunehmen. Legen Sie über den Tag hinweg immer wieder kleine und größere Pausen ein und gestalten diese bewusst und erholsam (weg vom Bildschirm, Bewegung, etwas Kleines essen/ trinken, ein Gespräch…. So können Sie anschließend mit frischer Konzentration weitermachen. Mit Lernzeit ist übrigens alles gemeint, was zur Beschäftigung mit dem Lernstoff gehört (z.B. Vorbereitung oder Nachbereitung einer Lehrveranstaltung, Online-Treffen mit der Lerngruppe, usw.). Eine Faustregel:

  • Nach 45 Minuten 3-5 Minuten Pause
  • Nach 1,5 Stunden 10-15 Minuten Pause
  • Nach 3 Stunden eine ausgiebige Pause von mindestens 1-2 Stunden

Anschließend sind Sie fit für einen weiteren konzentrierten Lernblock. Gehen Sie von 6 Stunden intensiver Arbeitszeit aus plus ca. 2 Stunden Aufgaben, die weniger Konzentration erfordern. Beobachten Sie sich einmal selbst hinsichtlich Leistungstiefs und Konzentrationsphasen im Verlauf des Tages. Sinnvoll für effizientes Lernen ist auch, Ihre Lernzeiten Ihrem biologischen Rhythmus anzupassen.

Wo kann ich mir Hilfe holen? (Ansprechpartner der Studienberatung, Erreichbarkeit, mögliche Themen)

https://www.hs-esslingen.de/studium/beratung-und-unterstuetzung/beratung/persoenliche-beratung/

Nächste Woche startet die Kompetenzkursreihe „Erfolgreich lernen“  (4 Termine sind geplant, die unabhängig voneinander oder als Gesamtpaket besucht werden können) , Hier sind ebenfalls diese Themen beinhaltet: https://intranetportal.hs-esslingen.de/de/he-portal/mein-studium/was-tun-wenn-studienberatung/kompetenzkurse.html. Es gibt natürlich Einzelberatung und Coaching bei individuellen Anfragen und wir beraten auch Kleingruppen an individuell vereinbarten Terminen, wenn sich mehrere Studierende zusammen melden.

mögliche Themen sind dabei

  • Das 1x1 „erfolgreich und motiviert Lernen“
  • Im „Online-Hörsaal“: mein Arbeitsplatz zu Hause
  • Zeitmanagement: Mein Stundenplan im Onlinesemester
  • Lern- und Arbeitstechniken
  • Und morgen fang ich wirklich an….?!
  • Ich mache mir Sorgen/ Es ist mir alles zu viel…

Welche 3 „Facts“, sind in Bezug auf das Selbstmanagement am wichtigsten, um gelingendes Lernen in der Homestudyzeit zu gestalten?

  • Erkennen, dass ich mit dem Status quo unzufrieden bin, dass die Art und Weise wie ich derzeit studiere mir nicht gut tut und mir und meinem Ziel nicht gerecht wird.
  • Reflektieren, was ich bräuchte, um meine Arbeitssituation zum Besseren zu ändern. Überlegen, was mich hindert, entsprechende Maßnahmen anzugehen. Dabei bewusstmachen, welche Aspekte ich selbst in der Hand habe!
  • Geduldig mit mir selbst sein, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Den Blick auf das richten, was schon gelungen ist. Kleine Fortschritte „feiern“. Dranbleiben, nicht zu lange Warten, bis ich mir Hilfe suche.

Was tun, wenn sich das Gefühl der Überforderung im neuen Corona-Distance-Learning- Alltag dann doch einstellt ? Wir haben Uwe Schindera  (Kath. Hochschulseelsorge) und Pfarrer Stefan Schwarzer (ev. Hochschulseelsorge) gefragt:

Eine der Ursachen, weshalb die Struktur verloren geht, könnte die Überforderung im (Studie-) Alltag sein. Was kann ich tun, wenn mich Gefühle der Überforderung, des Kontrollverlusts, der Frustration oder der Enttäuschung „beherrschen“?

Schindera: Ich nehme einen Perspektivwechsel vor in dem ich in gewisser Weise etwas Gegenteiliges tue. Zum Bespiel statt über dem Schreibtisch zu „brüten“ einen (30 minütigen) Spaziergang, statt geistig- Intellektuellem etwas Handwerkliches, Sportliches, Kreatives, Musisches.

Schwarzer: Kein Trost, aber erst mal eine Erkenntnis: Dass es diese Gefühle gibt, ist normal, niemand kommt in seinem Leben um solche Gefühle herum. Das muss ich zunächst anerkennen, damit sie mich möglichst nicht beherrschen.Es geht also um innere Haltung: Von etwas überfordert? Nicht mehr die Kontrolle über das Geschehen? Enttäuschung über mich, die anderen, das Leben? „Hallo Gefühle, da seid ihr mal wieder“ – ich muss mich nicht über sie freuen, aber ich kann akzeptieren, dass es sie gibt und bestenfalls grüße ich sie freundlich. Wenn es gut läuft, reicht die innere Ruhe, Schritt für Schritt zu gehen, so die aktuelle Überforderung zu überwinden und den Gefühlen „Lebt wohl“ bis zum nächsten Mal zu sagen. Schwierig ist es, wenn diese Gefühle zu einem Dauerzustand werden – dann braucht es externe Hilfe.

Gibt es Methoden, wie ich herausfinden kann was mir gut tut, auch wenn ich in diesem Moment nur „Schwarz sehe“? Wenn ja welche?

Schindera: Ich denke an meine „Kraftquellen“-Ressourcen. Woran hatte ich bisher Freude und was gab mir Kraft und Motivation. Das kann sein Spiritualität (Glaube, Meditation, etc.), gute Erfahrungen mit …; schöne Erlebnisse durch; Erfolge bei … unch ich ritualisiere im Online-Studienalltag eine Zeit des Innehaltens, Atemholens, bloßen Gequatsches mit Freund*innen

Schwarzer: Vermutlich gibt es so viele Methoden wie es Menschen gibt. Sicher immer richtig und ja auch hinreichend erforscht: Der Perspektivwechsel schadet nie – wenn ich mich zu sehr an etwas festgebissen habe, die Laune spürbar immer schlechter wird und ich gedanklich in einen sehr dunklen Bereich komme, dann braucht es irgendeinen Impuls, die Tätigkeit zu wechseln. Mein persönlicher Impuls z.B. ist ein edler Konzertflügel, zu dem ich Zugang habe: Hingehen, aufklappen, losspielen – und die Klänge sorgen genau dafür, was ich in diesem Moment brauche, dass ich nämlich mich selbst vergesse.

Gibt es ein „Erste-Hilfe-Trick“ für die Hosentasche, mit dem ich mich schnell aus überfordernden Situationen oder negativen Gefühlen holen kann? Wenn ja, welchen?

Schindera: Mein „Erster-Hilfe-Trick“ ist mehr als ein Trick – er ist eigentlich eine Erfahrung. Diese Erfahrung trägt den Namen: Humor. Gut ist es sich seines besten Witzes zu erinnern oder jemanden einen Witz erzählen zu lassen. Am besten ist es jedoch über sich selbst zu lachen, sich selbst auf den Arm zu nehmen (das ist übrigens auch ein Perspektivwechsel! – s.o.) und über die „Coronazeit“ bzw. was sie mit einem macht, zu lachen. Ich muss zum Beispiel immer wieder über mein inzwischen in Fleisch und Blut übergegangenes Verhalten des Einhaltens des Abstandsgebots beim Gehen schmunzeln. Kaum erblicke ich auf dem Gehweg einen Entgegenkommenden, fange ich an zu tänzeln um ihm ja in einem großen Bogen zu „umgehen“. Zu welchen Umwegen Corona führt?! Gleichzeitig stelle ich mir immer wieder vor, mein Gegenüber auf dem Gehweg hat dieselbe Idee, fängt ebenfalls an zu Tänzeln und zwar synchron zu meinen Bewegungen – vor lauter Tänzeln kämen wir nie aneinander vorbei. Welch absurde Situation! Einfach nur zum Lachen.

Schwarzer: Der Schlüssel zum Konzertflügel passt in die Hosentasche – aber eben nicht in jede: Ich glaube, wer guten Zugang zu sich selbst hat, findet schon heraus, was er sich in die Hosentasche steckt.

Wo kann ich mir Hilfe holen? (Ansprechpartner, Möglichkeiten der Hochschulseelsorge)

Schindera: Als Hochschulseelsorger mache ich genau das: Wir reden, schweigen, lachen, beten, gehen Spazieren, …. Das alles auf Augenhöhe und vertraulich.

Schwarzer: Ja, gerne bei uns Hochschulseelsorgern melden. Wir sind keine Therapeuten, aber ich denke, wir wissen ganz gut einzuschätzen, was guttun kann und wo es dann doch auch mal ratsam ist, einen Termin in einer psychologischen Beratungsstelle zu vermitteln.


Welche 3 Facts sind in Bezug auf den Umgang mit Überforderung und Belastung am wichtigsten?

Schindera: 1. Innehalten, Atemholen, für sich eine Auszeit nehmen 2. Austausch mit anderen, auch mit der Hochschulseelsorge 3. Nimm dich sympathisch an und hin und wieder humorvoll selbst auf den Arm.

Schwarzer: Wirklich zu wenig Zeit, die paar Sätze zu lesen? Dann bitte 1. Laptop aus, 2. Laufschuhe an und 3. raus

Pausenfüller - Tipps für die nächste Pause

Wir haben uns für Euch ein bisschen im Netz umgesehen, hier unsere Tipps für Deine nächste Lernpause:

 

für den Bereich: Körperliche Bewegung

Dehnungsprogramm für den Nacken- und Rückenbereich

https://gender.verdi.de/++file++52a98145890e9b05de000018/download/Station%20Pausen%20Dehn%C3%BCbungen%20zur%20Muskelentspannung.pdf

Bewegung am Arbeitsplatz des Gesundheitsmanagements der Universität Bamberg

https://www.uni-bamberg.de/gesund/bewegung-und-ernaehrung/bewegung-am-arbeitsplatz-videos/


für den Bereich: Training fürs Denken

Koordinationstraining der Universität zu Köln

https://www.youtube.com/watch?v=vujvvXd-ubw

Brain-Game Farbenwörter: Lies die Wörter in ihrer Erscheinungsfarbe vor

http://www.frischluft-training.de/wp-content/uploads/2018/02/farbworte.jpg


für den Bereich: Entspannung

Meditation gegen Stress, Druck und Angst in deinem Studium

https://www.youtube.com/watch?v=5Y3pQzr5T-c

Yogaübungen für Anfänger

https://www.yogabasics.de/download/yogabasics_sonnengruss.pdf

Einfaches Qi Gong gegen Stress

https://www.youtube.com/watch?v=_KGykkqdC8Q

Lecker Lesen - Büchertipps für die schnelle und gesunde Studi-Küche

Das Veggie-Studentenkochbuch
für Party + Freunde ; einfach, preiswert & echt vegetarisch
Köln, Naumann & Göbel, 2013

 Dieses Buch ist zwar nicht explizit auf schnelles Kochen ausgelegt, hat aber ein Kapitel zu diesem Thema mit 20 Rezepten. Die Kapitel sind nach Events/Anlässen gegliedert und damit übersichtlich strukturiert. Außerdem werden hauptsächlich gängige und günstige Zutaten verwendet. Zu Beginn werden interessante Tipps zur Vorratshaltung, zu Arbeitstechnik und um Kochen allgemein beschrieben. Ein Blick ist es auf jeden Fall wert!


20 Minuten sind genug – vegetarisch
über 120 schnelle Rezepte aus der frischen Küche
München, Gräfe und Unzer, 2012

Ein Buch, das auf die Blitzküche ausgelegt ist! Nach One-Pot- Rezepten, Salat- und Snackideen folgen die Kapitel „Nudel-glück“ und „Kartoffeln im Nu“. Unserer Meinung nach ein praktisches Buch, dass einen guten Mix zwischen altbekanntem und exotischeren Gerichten bereitstellt. Auch hier werden passend zu den Rezepten taugliche Tipps gegeben.


Quick Family
jedes Gericht in drei Varianten ; 30 Minuten, 20 Minuten, 10 Minuten
Neustadt an der Weinstraße, Umschau, 2013

 Ob Family oder nicht – dieses Buch bietet allen Kochenden etwas! Bereits der Untertitel verspricht das Highlight dieser Rezeptesammlung: Jedes Rezept kann nach Zeitumfang gekocht werden. Dadurch enthält das Buch jede Menge Ideen, egal ob Fleisch, Fisch, Vegetarisch, süß, deftig, kalt oder warm, du findest darin sicher etwas.


Schnelle Küche
Rezepte für jeden Tag : fertig in 10-20-30 Minuten
Zunner, Marianne ¬[Verfasser] 
München, ZS Verlag GmbH, 2017

 Dieses Buch ist sehr schön illustriert und macht Lust zum Nachkochen. Die Rezepte werden durch ihren Zeitaufwand in Kapitel eingeteilt. Außerdem enthält das Buch eine Rubrik „Gut zu wissen“, die dich im Tun unterstützt. Auch dieses Buch ist auf die schnelle Küche ausgelegt und bietet eine Vielfalt an Rezeptideen.


Die Anti-Stress-Ernährung
die LOGI-Methode zur Stressbewältigung; mehr Power für die Körperzelle!
Eichinger, Uschi 
Lünen, Systemed, 2014

Nicht zum zeitsparenden Kochen, aber trotzdem super spannend ist dieses Buch. Es erklärt die LOGI-Methode und im Zusammenhang damit die Wichtigkeit der Nahrung für unseren Körper. Der Schwerpunkt wird dabei, wie im Titel beschrieben, auf den Umgang mit Stress gelegt. Für alle, die sich auch theoretisch etwas vertieft mit dem Thema beschäftigen möchten, ist dieses Buch ein Geheimtipp. Anbei ist ein großer Rezeptteil mit der LOGI-Methode.

Mund- und Nasenschutz: kleines Masken 1x1

 

OP-Masken / Chirurgische Masken

Sie sind Einmalprodukte und dienen vor allem dem Schutz der anderen. Je dichter die Maske anliegt, umso besser. Allerdings gelangt die Luft beim Einatmen seitlich oder von oben und unten hinein, sodass es trotzdem zu einer Infektion kommen kann. Zudem wird die Maske durch das Atmen mit der Zeit feucht und die Filterfunktion nimmt dadurch ab. Solche Masken musst du oft wechseln, damit ein möglichst hoher Schutz gewährleistet werden kann.


Filterpartikelmasken

Das sind Spezialmasken, die dich vor einer Ansteckung schützen können. Über einen Filter mit einer kleineren Porenweite gelangt die Luft beim Einatmen hinein. Sogenannte FFP3-Masken sind am engsten und filtern 98% aller Partikel ab. Da sie derzeit eher Mangelware sind, sollte sie aber wirklich gefährdeten Personen wie Krankenhausärzten und Pflegepersonal vorbehalten bleiben.

 


Do-It-Yourself-Masken

Auf Youtube gibt es mittlerweile viele Anleitungen zum Selbermachen einer Maske. Doch auch hier gibt es ein paar Dinge, worauf du achten solltest:

  1. Teste den Stoff vor dem Nähen. Bekommst du ausreichend Luft, ist das Material geeignet. Ist der Stoff aber zu dünn, können beim Husten, Niesen oder Sprechen die lästigen Tröpfchen nicht genug abgefangen werden.
  2. Du willst deine Maske bestimmt wiederverwenden, also sollte der Stoff bei mindestens 60 Grad waschbar sein.
  3. Manche Videos empfehlen als Material auch Staubsaugerbeutel. Allerdings enthalten diese antibakteriell wirkende Substanzen, die deiner Gesundheit eher schaden als helfen. Auch Leinen- und Seidenstoffe sowie Schals schneiden schlecht ab. Die beste Filterwirkung haben tatsächlich Geschirrtücher.
  4. Bei selbstgemachten Masken ist es gut zu wissen, dass sie zwar Tröpfchen abhalten, dabei aber weniger effektiv als die gewöhnlichen Mund- und Nasenschutzmasken sind.
  5. Am effektivsten ist eben die goldene Regel: Abstand halten – und bei ersten Krankheitssymptomen zuhause bleiben.

#stayfitathome - unser Linktipp - sehr empfehlenswert

Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) hat eine tolle Website zum Thema 

#stayfitathome - Hochschulsport in Zeiten von Covid 19 gebastelt.

Wir sind total begeistert und wollen Euch diesen Tipp auf keinen Fall vorenthalten:

Hier findet Ihr Anleitungen für kurze Sporteinheiten, Podcasts, DIY-Workouts, 30/60minütige Workoutanleitungen... alles was das Studi-Herz begehrt!

Besonders toll finden wir die Stay@home Challenges.

Aber schaut selbst:

www.adh.de/service/hsp-onlinekurse/

Viel Spaß bei #stayfitathome.

 

Nix für Schlafmützen - Tipps und Tricks zum Thema Schlaf

Wir haben zum Thema Schlaf im Netz recherchiert und die besten Tipps für Euch zusammengestellt:

Tagsüber

1. Pausen machen
Es ist wichtig, dass du dir tagsüber immer wieder bewusst ein paar Minuten Zeit nimmst, um dich zu entspannen. Hast du, wie die meisten, einen Schreibtischjob, lockere deine vom Sitzen verkrampften Muskeln und denk für einen Moment an etwas ganz anderes (z.B. deinen nächsten Urlaub). So wiegt der Stress am Ende des Tages nicht so schwer auf deinen Schultern.

2. Hör auf zu grübeln – tu etwas!
Wenn dir etwas tagelang keine Ruhe lässt, solltest du diese Sache in Angriff nehmen – egal, wie unangenehm es auch sein mag. Anstatt deine Probleme mit dir herumzuschleppen, nimm dir vor, etwas dagegen zu tun. Geh dabei Schritt für Schritt vor: Übernimm dich nicht, sondern mach lieber weniger, aber tu es dafür wirklich!

3. Beweg dich
Bewegung, vor allem an der frischen Luft, gehört zur aktiven Stressbewältigung und macht abends angenehm müde. Geh noch eine kleine Runde vor oder nach dem Abendessen spazieren. Physische Aktivität hilft uns Stress abzubauen und macht den Kopf frei.

Vor dem Einschlafen

4. Schlafzimmerhygiene
Damit meinen wir nicht Putzen und Staubsaugen (wobei auch ein sauberes Schlafgemach zu besserer Schlafqualität beiträgt) sondern die Tatsache, dass Probleme im Schlafzimmer nichts verloren haben. Hier hilft es, ein kleines Notizbuch parat zu haben, in das du Gedanken, die dich vor dem Einschlafen nicht loslassen, eintragen kannst. So fällt es uns leichter zu entspannen.

5. Putzmunter – na und?!
Geht dir etwas nicht aus dem Kopf, das du sofort erledigen könntest, steh lieber nochmal auf und tu es, anstatt dich stundenlang hin- und herzuwälzen. Dasselbe gilt, wenn du einfach putzmunter bist: Es bringt nichts, dich zum Schlafen zu zwingen! Denn es zählt nicht nur die Länge deines Schlafes, sondern vor allem die Tiefschlafphasen. Länger bedeutet daher nicht zwingend besser.

6. Erschaff Rituale
Rituale helfen uns dabei, uns geistig (und körperlich) auf das Schlafengehen vorzubereiten. Leg dir eine Routine zurecht, die du täglich durchmachst, bevor du ins Bett gehst. Ein paar Ideen: Trink eine Tasse Kräutertee, zünde dir eine Duftkerze an und lies ein paar Seiten (Bücher, Zeitschriften) oder nimm dir 10 Minuten für ein paar Yoga- oder Meditationsübungen.

7. Elektronik, ade
Versuch bewusst, dein Schlafzimmer möglichst von elektronischen Geräten zu befreien, benutz Wecker ohne Digitalanzeige und lass Handy, Tablet & Co. die letzten 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen links liegen. Denn unsere ständigen Begleiter, ihre Leuchtanzeigen und die nicht enden wollende Informationsflut rauben uns den Schlaf.

8. Verbann die Uhr aus dem Schlafzimmer
Wachst du in der Nacht auf, vermeide es, auf die Uhr zu schielen. Zuzusehen, wie die Minuten verrinnen, in denen wir eigentlich schlafen sollten, bringt nur zusätzlichen Stress. Am besten platzierst du deinen Wecker außerhalb der Sichtweite.

In der Nacht

9. Zück deinen Stift
Kannst du wirklich nicht mehr Einschlafen, hilft es auch mitten in der Nacht, deine Gedanken schriftlich festzuhalten. Teilst du das Bett mit deinem Partner, besorg dir eine kleine Leselampe zum Festklemmen – so weckst du deine bessere Hälfte auch nicht auf.

10. Sendepause
Schalt dein Mobiltelefon jedenfalls in der Nacht, am besten aber schon abends und vielleicht auch am Wochenende hin und wieder ab oder aktiviere den Flugmodus. Du musst nicht rund um die Uhr erreichbar sein. Solltest du auch nicht – denn das macht uns unbewusst ganz schön Stress!

Quelle: https://www.runtastic.com/blog/de/stress-beeinflusst-unseren-schlaf/


Studierenplus empfiehlt:

1. Sorge im Alltag für dich in dem du dich bewegst und dich gesund ernährst. Dadurch setzt du deinem Körper nicht zusätzlichem Stress aus und er hat alles, was er für einen gesunden Schlaf benötigt. Wichtig ist dabei, nicht kurz vor dem Schlafengehen ein Workout einzubauen, das den Puls steigert. Hierbei liegt die Empfehlung bei mindestens 3 Stunden Abstand zwischen Sport und Schlafen.

2. Vermeide Koffein und Teein am Abend. Dabei ist vor allem auf das Kleingedruckte zu achten. Auch Smoothies enthalten teilweise Koffein.

3. Wenn du müde bist, gehst du einfach ins Bett. (Hört sich einfach an, ist es aber oft nicht.) Das bedeutet eben auch, dass du dich nicht mit einer Serien wach hälst.

4. Wenn du nicht Einschlafen kannst, kann ein Buch oder ein Hörbuch helfen. Die Handlung lenkt dich ab und du kannst besser aus deinem Gedankenkarussel aussteigen.

Quelle https://www.studierenplus.de/blog/einschlaftipps/

"Stressfrei durchs Semester" - das Interview!

Jessina Zühlke und Celine Brauch  studieren im 6. Semester Soziale Arbeit und sind schon lange in der Fachschaft aktiv. Seit rund zwei Jahren bieten sie das Angebot “Stressfrei durchs Semester“ - kurz SDS - an und sind für dich und deine Fragen oder Anliegen jederzeit offen. Entstanden ist das Angebot auf einem Fachschaftswochenende, in dem Jessina und Celine die Notwendigkeit des Austausches unter Studierenden erkannt haben. Daraus hat sich die Idee entwickelt, das Studium für alle als möglichst stressfreie und coole Zeit zu gestalten, in der man tolle Menschen trifft und sich neue Wissenshorizonte entspannter aneignen kann. Schwerpunkte der peer-to-peer Beratung sind dabei der Austausch unter Studierenden,  inhaltliche Tipps oder auch Fragen rund ums Studium zu klären. Um dir das Angebot näher zu bringen, haben wir die beiden für dich interviewt.

 

Als Fachschaft der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege bietet ihr das Angebot „Stressfrei durchs Semester“ an. Was sind die Ziele dieses Angebots?

Das Ziel kommt immer ganz darauf an, was die Studierenden selbst für Themen mitbringen. In erster Linie ist es jedoch dafür gedacht, Fragen rund um die Leistungsnachweise zu beantworten und sich gegenseitig die Angst zu nehmen, Unsicherheiten aufzulösen oder auch einfach einmal nur „Dampf“ abzulassen. Wir sind keine Nachhilfe, geben jedoch auch gerne inhaltliche Tipps und machen peer-to-peer Beratung. Seit der Corona Krise und den ausgefallenen Einführungstagen dient der SDS jedoch auch zum klären allgemeiner Fragen zum Studium.

 

2. Für wen ist das Angebot gedacht?

Dieses Semester haben wir uns hauptsächlich auf Erstsemester konzentriert, da diese durch die ausgefallenen Einführungstage viel Beratungsbedarf haben. Aber eigentlich ist das Angebot für alle Studis aus SAGP offen. Schön fänden wir es, wenn mehr höhere Semester dazu kommen würden, die die Rolle der*des Beratenden übernehmen könnten.

 

3. Wann und wie ist dieses Angebot entstanden?

Der SDS entstand vor 2 Jahren auf einem Fachschaftswochenende aus einer Idee von Celine Brauch (wir machen den SDS immer zusammen und es ist auch unsere gemeinsame Idee gewesen) und mir. Wir haben bemerkt, dass wir ganz oft „zwischen Tür und Angel“ vor allem von jüngeren Semestern angesprochen werden. Dem wollten wir konstant über das Semester hinweg und nicht nur einmalig bei den Einführungstagen, einen Raum bieten.

 

4. Das nächste Treffen findet am 22.Juli um 15:45 Uhr statt. Wie sieht das in Zeiten von Corona aus, gibt es einen Link, um mich online zuzuschalten?

Wir haben, seit das Semester online stattfindet, viel mehr Zulauf! Das freut uns total, zeigt aber auch die Notwendigkeit einer Studi-to-Studi Beratung auf und, dass wir vielleicht „in Präsenz“ noch zu hochschwellig sind. Wir treffen uns immer unter folgendem Link: hs-esslingen.webex.com/meet/jezusp00

 

5. Muss ich etwas zum Treffen mitbringen?

Nein, nur eventuell gesammelte Fragen oder z.B. die Gliederung der Hausarbeit, wenn man die besprechen soll. Eventuell einen starken Kaffee, denn manchmal sitzen wir 2 bis 3 Stunden. Man kann aber natürlich auch jederzeit gehen oder aufstehen, das ist ja keine Vorlesung sondern ganz cool nur unter uns Studis.

 

6. Was sind eure wichtigsten Tipps für unsere Leser*innen gegen Prüfungsstress?

Austausch! Erzählt eure Sorgen jemandem, vielleicht sogar einer Kommilitonin oder einem Kommilitonen. Meistens ist man in seinen Befürchtungen nicht allein und gemeinsam ist alles leichter. Außerdem hat es mir immer gut getan, mich mit höheren Semester auszutauschen. Manchmal tut es doch ganz gut zu hören: „Ach, ich kenne NIEMANDEN der durch diese Prüfung gefallen ist!“ Es wird selten so heiß gegessen wie es gekocht wird – das weiß man ja, aber es nochmal zu hören von jemandem, der die Prüfung schon durchgemacht hat kann Gold wert sein.

Pimp my water

„Ich habe mir gleich so ´ne Wasserkaraffe gekauft und zuhause hingestellt! Und das Beste ist: in meiner Familie wollen jetzt alle von meinem Wasser trinken!“  Diesen Kommentar erhielten wir einige Tage nach dem Ernährungstag, an dem wir die Idee des „Infused-Water“ vorstellten. Gerne teilen wir hier unseren Ge-heimtipp mit euch:  
Schmackhaftes Lei(s)tungswasser!

Es erscheint vielleicht aufs Erste etwas merkwürdig, wenn mitten in der Winterszeit das Trinken von Wasser beworben wird. Käme da nicht eher ein Punsch oder ein heißer Grog in Frage? Ja und nein! Getränke zum Genießen sind natürlich nie falsch, auch nicht der Kaffee oder Kakao zum Frühstück. Doch im Verlauf des Tages benö-tigt der menschliche Körper noch mehr Flüssigkeit – laut DGE insgesamt zwischen 1,5 bis  2 Liter. Dieser Flüssigkeitsbedarf sollte jedoch nicht ausschließlich mit Kaffee & Co gedeckt werden. Auch die süße Limonade und Ähnliches sind eher in kleinen Mengen zu konsumieren. „Ja doch“, denkst du nun vielleicht, „ich habe schon verstanden, am besten brav Mineralwasser trinken und schauen, dass der Vorrat nicht ausgeht!“ Nein, so war das nicht ge-meint! Wir haben einen anderen Vorschlag und fragen dich: „Was spricht gegen Leitungswasser?“ Gar nichts! Ganz im Gegenteil, es sprechen eine Menge Dinge dafür. Erst einmal können all diejenigen aufatmen, die des Kistenschleppens überdrüssig sind. Keine einzige Sprudelkiste muss irgendwo hin befördert werden – weder von den Konsument*innen, noch von den LKWs. Das tut unserer Umwelt gut. Denn speziell der Transport durch LKWs vom Ort der Flaschenabfüllung bis ins Ladenregal verursacht viel Co². Dahingegen ist der Weg vom Wasserhahn in die Wasserkaraffe optimal kurz und co²-frei. Und zudem fällt kein Verpackungsmaterial an.
Einen weiteren Pluspunkt erhält das Leitungswasser dafür, dass es unschlagbar kostengünstig ist. Das Wasser kommt ohne Bestellung und (fast) ohne Bezahlung einfach aus dem Wasserhahn. Machen wir einen Vergleich mit dem Mineralwasser: wenn wir beim Einkauf aus dem großen Angebot an Mineralwasser zum billigsten greifen, so entspricht es in etwa dem Preis  von 100 l Leitungswasser. Es lässt sich somit sehr leicht Geld sparen im Alltag. Am Wochenende sitzt dann der Geldbeutel vielleicht etwas lockerer für einen Cocktail oder einen coolen Drink nach dem Kinobesuch. 

Manch eine(r) fragt sich vielleicht: „Ist Leitungswasser überhaupt gesund?“ Wir sagen ganz klar „Ja“. Wie in vielen anderen Ländern, gibt es auch in Deutschland eine bundesweite staatliche Trinkwasserüberwachung. Deshalb gilt die Aussage: Unser Leitungswasser kann ohne Bedenken getrunken werden. Es ist in Deutschland das bestkontrollierte Lebensmittel. Und das Wissen um sauberes Leitungswasser lässt uns die tägliche Körperpflege und die saubere Wäsche noch mehr schätzen. Der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Bundesbürger*in liegt bei 120 Litern täglich. Allen Trinker*innen des gesunden Leitungswassers sei hiermit ihr positiver ökologischer Fußabdruck bescheinigt!

Doch keine Angst: Bei allen offensichtlichen Gründen der Vernunft, soll die Sinnlichkeit nicht zu kurz kommen. Beim Trinken von Leitungswasser können unsere lingualen Geschmacks-knospen absolut befriedigt werden. Wasser muss nämlich nicht nur nach Wasser schmecken. Wasser kann richtig schmackhaft sein. Das große Plus daran ist: dieses schmackhafte Getränk kommt ganz ohne zusätzlichen Zucker aus und ist dadurch kalorienarm und gesund! Manche Zusätze wie beispielsweise Zitrone und Minze wirken zudem anregend und konzentrationsfördernd. Auf diese Art kann jede*r dem Wasser seine individuelle Note geben, je nach geschmacklicher Vorliebe.


Infused-Water in fünf einfachen Schritten

Und nun zeigen wir dir, wie du in fünf einfachen Schritten das mega-leckere Infused-Water kreieren kannst:  

1. Besorge dir ein passendes Gefäß

Egal ob in einer Fünf-Liter-Karaffe oder im Wasserglas, du kannst Infused-Water in der für dich passenden Menge ansetzen. Wasserflaschen aus Glas findest du überall. Und noch eine Info zu den Karaffen: sie fassen viel Wasser- ganz genau 5,5 l – und (obwohl wir nicht umsatzbeteiligt sind) verraten wir’s: Ikea bietet richtig stylische Wasserbehälter!

2. Fülle diese mit deinen gewünschten Zutaten

Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Einfach Obst, Gemüse oder Kräuter aus-wählen. Für Anregungen findest du weiter unten ein paar Rezeptideen.

3. Fülle deine Karaffe mit Leitungswasser

Hier kannst du bedenkenlos kaltes Wasser einfach aus deinem Wasserhahn nehmen.

4. Stelle sie über Nacht in deinen Kühlschrank, je länger du es stehen lässt, desto intensiver wird der Geschmack.

5. Genieße am nächsten Tag dein selbstgemachtes, schmackhaftes Infused-Water!


Ein Rezept zum Selbermachen: Himbeer-Zitronenmelisse-Infused-Water

Zutaten für 1 l Leitungswasser:
1 Handvoll Himbeeren
2-3 Stängel Zitronenmelisse
Anleitung: Himbeeren mit Zitronen-Melisse in eine Karaffe ge-ben und mit Wasser auffüllen.
Mindestens 3 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Und schon ist dein Getränk fertig!

Übrigens: Vor allem wenn’s stressig wird, vergessen 45% aller Menschen etwas zu trinken. Dies ist ein Problem, denn schon bei einem geringen Verlust von 2% Flüssigkeit, lässt die Konzentration eines Menschen nach! Deshalb ist (schmackhaftes) Wasser eine Notwendigkeit zur Erhaltung deiner Leistungsfähigkeit! 

Dieser Text entstand im für den Ernährungs- und Nachhaltigkeitstag 2019.  Autorinnen: Sylvia Nisius, Marion Fruth, Bettina Dudek, Hanna Ladig, Ulrike Ogrzewalla

 

Vom Kooperationspartner TK: Hier findet Ihr den Trinkparkplatz und die Anleitung für den Faltbecher.

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