Interne Projekte

Neben größeren Forschungsprojekten stehen auch interne Projekte im Fokus, um das Erlernte praktisch anzuwenden. An der Fakultät Informationstechnik existieren mehrere verschiedene Projekte, die über einen längeren Zeitraum laufen. Diese Projekte sind entweder von Professoren oder auch Studierenden initiiert. Ein Auszug an Projekten findet sich nachfolgend.

 

Autonomes Fahren im Maßstab 1:10

Ein Arduino Mikrocontroller und ein Raspberry Pi werten im Abstand von wenigen Millisekunden Daten einer Videokamera und verschiedenen Sensoren aus. Beschleunigungssensoren liefern Informationen über die Fahrdynamik und Ultraschallsensoren erfassen Hindernisse. Daraus wird eine realitätsnahe mathematische Beschreibung der Fahrumgebung erzeugt. Mithilfe der Krümmung der Bahnkurve werden Lenkwinkel und Motordrehzahl geregelt. Somit kann ein Parcour auf einer Teststrecke mit verschiedenen Szenarien, wie Hindernisse, Ein- und Ausparkmanöver, Radarfalle, Zebrastrafen, verkehrsberuhigte Zone, vom Modellfahrzeug autonom bewältigt werden. Die Herausforderungen liegen in der Realisierung einer bestmöglichen Fahrzeugführung bei unterschiedlichen Fahrszenarien. Die Anforderungen sind denen eines realistischen Umfelds gleichwertig.

Das Team der Fakultät Informationstechnik nimmt am jährlich stattfindenden Hochschulwettbewerb "Carolo Cup", der von der TU Braunschweig veranstaltet wird, teil. Der Carolo Cup bietet Studententeams die Möglichkeit, sich den Herausforderungen des autonomen Fahrens zu stellen. Vor einer Jury von Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft können die Teams ihr Können präsentieren und sich mit anderen Hochschulteams messen.

Initiiert wurde das Projekt „Autonomes Fahren“ von Prof. Reiner Marchthaler.  Das Team besteht hauptsächlich aus wechselnden Mitgliedern von Studierenden der Informationstechnik und wird durch wissenschaftliche Assistenten unterstützt.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Reiner Marchthaler

 

Big Ruggedized Autonomous Intelligent Navigation Robots

Das Projekt wurde von Studierenden der Hochschule Esslingen ins Leben gerufen und wird in Eigenregie betreiben. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung von autonomen Systemen zu Land, Wasser und in der Luft, welche in Katastrophengebieten die Retter unterstützt und selbständig Aufgaben übernehmen kann.

Das Projekt formiert sich in der Zwischenzeit als Verein B.R.A.I.N. Robots e.V..

Du interessierst dich für Programmieren, CAD oder Elektronik? - Dann bist Du bei uns genau richtig! Wir sind eine bunt gemischte Hochschulgruppe, die sich regelmäßig trifft, um Robotik Fahrzeuge zu konzipieren und zu bauen.

Während wir vor fünf Jahren noch einen Pkw-Off-Roader umgebaut und teilautomatisiert haben, konzentrieren wir uns in Esslingen nun auf autonome Fahrzeuge in Modellbaugröße. Hierfür planen wir von Grund auf: von der Festlegung von Funktionen, über die Erstellung eines Grobkonzepts, gefolgt von einem detaillierten CAD-Modell, bis hin zur Fertigung von Teilen. 
Beim anschließenden Aufbau wird gelötet, gesteckt, geschraubt und die Software für Arduino, Raspberry & Co programmiert, um das Modell fernzusteuern und Daten zu übertragen. Einfaches Fahren, wie mit einem ferngesteuerten Fahrzeug reicht uns dabei nicht! Über Sensoren und einen Kamerafeed sollen unsere Modelle auch ohne menschliche Interaktion ihr Ziel autonom erreichen können.

Ansprechpartner

Julian Rapp

Virtuelles Abbild von Esslingen am Neckar

Das Projekt Esslingen 3D verfolgt das Ziel, die Stadt Esslingen am Neckar dreidimensional nachzubilden und ein virtuelles Abbild der Kreisstadt zu schaffen.

Der Projektstart war bereits vor mehreren Jahren. Inzwischen wurde der Campus in der Flandernstraße und bedeutende Gebäude, wie das alten Rathaus, die St. Dionys Kirche, der Campus Stadtmitte, das Dick-Areal, das Neckar Forum und die Burg modelliert. Das Projekt wird kontinuierlich fortgesetzt.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Reinhard Schmidt

 

Usability Test von Software-Applikatioinen

Eye-Tracking bietet die Möglichkeit Blickbewegungen einer Person zu erfassen und diese anschließend zu analysieren. Daraus lassen sich Rückschlüsse ermitteln, ob die Person die Software-Applikation intutive bedienen kann.

Eine im Monitor integrierte Infrarottechnik erkennt die Augen des Probanden und zeichnet die gemessenen Daten auf. Genutzt wird ein Eye-Tracking-System um Prototypen, Software und Webanwendungen im Hinblick auf Usability zu prüfen und zu analysieren.

 

Ansprechpartner

Prof. Dipl.-Inform. Astrid Beck

 

Multiplayer-Online-Spiel zum Erlernen der Programmiersprache C#

Flattiverse ist ein spannendes, nicht-kommerzielles, Multiplayer-Online-Spiel, dass zum Erlernen der Programmiersprache C# konzipiert ist. Flattiverse ist als Blockkurs an der Hochschule Esslingen entstanden und wird jeweils in der IT Summer School angeboten.

Studierende haben die Möglichkeit spielerisch und mit hohem Spaßfaktor die Programmiersprache C# zu erlernen und gemeinsam mit oder gegeneinander im Universum ihr Ergebnis zu testen. Inzwischen ist Flattiverse auch öffentlich zugänglich.

Youtube: Flattiverse-Impressionen
Youtube-Channel: Prof. Dr.-Ing. Harald Melcher
Website: https://www.flattiverse.com

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Harald Melcher

 

Quadrocopter selbst gebaut

Seit 2007 befasst sich ein Projekt der Fakultät Informationstechnik der Hochschule Esslingen mit Quadro- und Octocoptern, genannt HElikopter.

Das Projekt-Team hat eine vollständige Eigenentwicklung eines Quadrocopters durchgeführt. Die Eigenentwicklung umfasst die Konstruktion, die Peripherie und ein eigenes Echtzeit-Betriebssystem.

Die Quadro-/Octokopter und Helikopter werden für Forschungszwecke und für studentische Projekte im Bereich Steuer- und Regelungstechnik, sowie Echtzeit-Betriebssysteme eingesetzt. Sie basieren auf einer fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit. Die Teams der Fakultät Informationstechnik und der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik haben das komplexe Projekt "zum Fliegen" gebracht. Eine Reihe von Studien- und Abschlussarbeiten trugen ebenfalls zum Erfolg des Projektes bei.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Jörg Friedrich

 

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