Vortrag im Rahmen der Ethikreihe: „Gedenken statt shoppen“ - wie das Hotel Silber doch noch ein Lern- und Gedenkort wurde

17:30-19:00 Uhr
Ort: Campus Flandernstraße, Gebäude 1, Raum F01.015 (H5)

Beschreibung:

Im Jahr 2008 Pläne wurden Pläne der Firma Breuninger und des Landes Baden-Württemberg bekannt, im Zuge der Neubebauung eines Quartiers in der Stuttgarter Innenstadt auch das Gebäude der ehemaligen Gestapozentrale, das Hotel Silber, abzureißen.

Organisationen und Einzelpersonen aus der politisch historischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit schlossen sich zusammen zu einer Bürgerinitiative für den Erhalt dieses historisch bedeutsamen Tatorts der NS Geschichte, der als Polizeisitz ab 1928 und nach 1945 zugleich tiefe Einblicke in die Vor- und Nachgeschichte der NS-Diktatur bietet.  Die jahrelange unermüdliche Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit der Bürger*innen hat sich gelohnt: Zehn Jahre nach Bekanntwerden der Abrisspläne  wurde im Dezember 2018 der Lern- und Erinnerungsort Hotel Silber eröffnet, den die Bürger*innen nicht nur erstritten haben, sondern auch - mit vertraglich verankerten Beteiligungsrechten - weiterhin mitgestalten.

Über die Erfahrungen in den Auseinandersetzungen um den Erhalt des Ortes und um die Beteiligungsrechte der Bürgerinitiative in einer Landesinstitution berichten Elke Banabak, Gründungsmitglied der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. und seit 1.1.19 Geschäftsführerin und Harald Stingele, Vorsitzender des Vereins


Referent/in:

Elke Banabak und Harald Stingele


Zielgruppe:

alle Interessierten

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