Kolloquium Gebäude Energie Umwelt: "Alternative Behandlung von mit Nitrat und Ammonium hochbelastetes Deponiewasser"

Nach 50 Jahren Betrieb soll die Oberfläche einer rumänischen Deponie abgedichtet und geschlossen werden. Als Deponie für Prozessschlämme wurde dabei eine Grube benutzt. Bei der Oberflächenabdichtung wurde das Überschusswasser abgedrängt und in einem Abschnitt der Deponie zwischengespeichert. Um den letzten Abschnitt abdichten zu können, musste das Wasser nach einer Behandlung in die Firmenkläranlage eingeleitet werden. Das zu behandelnde Abwasser hat ein Volumen von 175.000 m³. Die ursprüngliche Konzentration der Schadstoffe ist dabei durch Verdunstungsprozesse stark angestiegen. So liegen die Konzentrationen von Ammonium bei exorbitanten 46.000 mg/l, die der Nitrate bei 170.000 mg/l. Der Vortrag beschreibt Projektierung, Bau und Betrieb der mobilen Reinigungsanlage mit den Rahmenbedingungen sowie die einzelnen Verfahrensschritte.

Referent/in:

Dipl.-Ing. (FH) Meseret Tesfameskel, Leiter Segment Verfahrenstechnik, Dipl.-Ing. Thomas Keierleber, Projekt-leiter, Geiger Umweltsanierung GmbH & Co. KG

Zielgruppe:

Studierende

Interessierte Öffentlichkeit

 

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