Korrosion verstehen, Werkstoffe verbessern: Ausgezeichnete Promotion von Lea Seeger an der Hochschule Esslingen in Kooperation mit der RWTH Aachen und dem DECHEMA-Forschungsinstitut
Die Hochschule Esslingen kann sich über eine weitere wissenschaftliche Spitzenleistung freuen: Lea Seeger, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, Energie- und Gebäudetechnik, hat ihre Promotion mit Auszeichnung abgeschlossen. Ihre Forschung verbessert das Verständnis und die schnelle Vorhersagbarkeit von Schädigungsmechanismen der Korrosion – unter anderem für die Automobilindustrie – und schafft damit die Grundlage für die gezielte Entwicklung korrosionsresistenter Werkstoffe. Ihre Arbeit leistet einen außerordentlich wichtigen Beitrag zu einem Thema von zentraler Bedeutung für die Entwicklung nachhaltiger Oberflächen.
In ihrer Dissertation, die in Kooperation mit der RWTH Aachen und dem DECHEMA-Forschungsinstitut entstanden ist, widmete sich die promovierte Wissenschaftlerin dem Thema „Mechanistische Untersuchungen der Tropfenkorrosion im Salzsprühnebel mit praxisnahen Salzen“.
"Mit ihrer Arbeit hat Lea Seeger einen bedeutenden Beitrag zur praxisnahen Entwicklung von Prüfverfahren sowie zur Erforschung und Optimierung korrosionsresistenter Werkstoffe und Oberflächen geleistet“, betont Prof. Dr. Renate Lobnig, betreuende Professorin und Studiengangkoordinatorin des Masterstudiengangs Angewandte Oberflächen und Materialwissenschaften an der Hochschule Esslingen.
„Wir sehen an Lea Seeger, wie hervorragend sich unsere Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler entwickeln. Ihre Leistung ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Spiegelbild der hohen Qualität unserer Forschungsprogramme. Solche Erfolge zeigen, dass Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften längst ein unverzichtbarer Teil des Innovationssystems ist – und wir als Hochschule Esslingen aktiv zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen“, erklärt Prof. Dr. Gabriele Gühring, Prorektorin Forschung und Transfer.
Starke Forschung an der Hochschule Esslingen
Mit Lea Seegers Promotion wurde in diesem Jahr bereits die fünfte Dissertation an der Hochschule Esslingen erfolgreich abgeschlossen. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, individuelle Betreuung sowie die anwendungsorientierte Ausrichtung des Studiums schaffen ein Umfeld, in dem sich Forschung auf höchstem Niveau entfalten kann.
Chemieingenieurwesen: Fundament für wissenschaftliche Exzellenz
Lea Seeger ist Absolventin des Bachelorstudiengangs „Chemieingenieurwesen“ an der Hochschule Esslingen – ein Studiengang, der sich durch seine interdisziplinäre Ausrichtung zwischen Chemie, Verfahrenstechnik und Materialwissenschaft auszeichnet. Danach absolvierte sie den Masterstudiengang „Angewandte Oberflächen- und Materialwissenschaften“ der Hochschulen Esslingen und Aalen. Die praxisnahe Ausbildung sowie die enge Zusammenarbeit mit Forschungsprojekten und der Industrie bieten Studierenden vielfältige Möglichkeiten zur Spezialisierung und zum frühzeitigen Einstieg in die Forschung.
„Das Studium hat mir die Grundlagen und das Rüstzeug gegeben, um mich in meinem Forschungsthema vertiefen zu können“, sagt Lea Seeger rückblickend. „Ich wurde dabei stets durch engagierte Lehrende und ein förderndes Forschungsumfeld unterstützt.“
Zukunft gestalten – mit Wissenschaft und Engagement
Lea Seeger plant, ihre wissenschaftliche Laufbahn fortzusetzen und ihre Forschungsergebnisse in die industrielle Anwendung zu überführen. Der herausragende Erfolg ihrer Promotion unterstreicht einmal mehr:
„Die Hochschule Esslingen ist nicht nur ein Ort exzellenter Lehre, sondern auch ein Motor für Innovation und wissenschaftlichen Fortschritt“, so Prof. Lobnig.


