Übergreifende Kooperationen mit externen Partnern

Hochschule Studium

Das Netzwerk für transferorientierte Lehre (TRAFO) ist kürzlich im Haus der Wirtschaft in Stuttgart eröffnet worden

Vor wenigen Tagen wurde das Netzwerk TRAFO im Haus der Wirtschaft in Stuttgart eröffnet. Vor 50 VertreterInnen von 20 Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaft sowie einigen zukünftigen Partnern aus der Praxis – etwa Medienzentren - eröffnete Ministerialrat Steffen Walter vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg diesen neuen Verbund, dessen Ziel die Beratung, Förderung und Unterstützung transferorientierter Lehre im Land Baden-Württemberg ist.

Ausdrücklicher Wunsch des Ministeriums ist dabei die engere Kooperation von Universitäten und Hochschulen angewandter Wissenschaft. Dem schlossen sich auch die Vizepräsidentin für Lehre und Qualitätssicherung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Konstanz, Prof. Dr. Beate Bergé, und die Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre der Universität Tübingen, Prof. Dr. Karin Amos, an.

Ziel: Lehrprojekte mit externen Partner sichtbar machen

Das Projekt wird gesteuert von VertreterInnen der Universitäten Konstanz und Tübingen und der Hochschulen Konstanz und Esslingen. Sitz der Geschäftsstelle ist Konstanz. Das Netzwerk hat zunächst zum Ziel, Lehrprojekte, die in Kooperation mit externen Partnern durchgeführt werden, sichtbar zu machen. Solche Projekte dienen einerseits der innovativen Entwicklung von Lehre, leisten andererseits die Anbindung von Studieninhalten an die spätere berufliche Praxis, können aber selbst wiederum Fragen für neue Forschungsprojekte oder Potentiale für Ausgründungen generieren.

Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit der finanziellen Förderung von Projekten, bei denen mindestens zwei Hochschulen und ein externer Partner miteinander kooperieren. Die Ausschreibung wird demnächst über die TRAFO-Website publik gemacht. Thematisch sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt aber drei in Arbeitsgruppen organisierte Schwerpunkte:

  • Digitale Transformation

Hier sind vor allem Verwaltungs- und Politikwissenschaften angesprochen. Das von der Konstanzer Verwaltungswissenschaftlerin Prof. Dr. Ines Mergel entwickelte Modell zur digitalen Umgestaltung bürokratischer Prozesse soll anderen Hochschulen zur Adaptierung verfügbar gemacht werden.

  • MINT und Gesellschaft

Die Förderung technisch-naturwissenschaftlicher Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern leistet modellhaft das seit 2015 bestehende NwT-Bildungshaus der Hochschule Esslingen. Studierende der Universität Tübingen und der Hochschule Esslingen leiten die Schülerinnen und Schüler entlang der kompletten Bildungskette im Rahmen von Service-Learning-Projekten an. Das Modell ist auch an andere Standorte übertragbar.

  • Museen als gesellschaftliche Resonanzräume

Diese Arbeitsgruppe kümmert sich um die Vernetzung von Hochschulen und Museen mit dem Ziel der gemeinsamen Durchführung von Lehrveranstaltungen. Die Einbringung neuer Schwerpunktthemen ist willkommen!

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