TrottiElec – Ultraleichtroller für die Überwindung der „letzten Meile“

Der Forschungsverbund der Hochschule für Technik Stuttgart und der Hochschule Esslingen präsentierte die Ergebnisse des Projekts „TrottiElec – E-Ultraleichtfahrzeuge als Schlüsselelement geschlossener Wegeketten“ auf der Abschlussveranstaltung der Förderinitiative „Nachhaltig Mobil“ des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg.

Im Rahmen des Projekts „TrottElec“, das seit 2015 an den beiden Hochschulen läuft,  entwickelte das Projektteam aus dem Fachgebiet Fahrzeugtechnik an der Hochschule Esslingen einen handlichen und leichten E-Roller, den ein Pendler ohne Probleme im öffentlichen Nahverkehr transportieren kann.

TrottiElec, neues Verkehrsmittel der Mikromobilität?

Langfristiges Ziel des Einsatzes der Ultralight-Fahrzeuge als neues Verkehrsmittel der Mikromobilität: Entfernungen, welche bisher vorwiegend im Individualverkehr zurückgelegt  wurden, im Sinne einer nachhaltigen Mobilität zu verlagern. Die an der Hochschule Esslingen gebaute elektrifizierte Rollerflotte wurde 2016 und 2017 in mehreren Flottentests mit einer Sonderzulassung für die Gehwege der Stadtgebiete Esslingen und Stuttgart erprobt und von der HFT Stuttgart hinsichtlich des verkehrlichen Nutzens bewertet.

Verkehrsminister Winfried Hermann überzeugt sich persönlich

Eine Abschlusspräsentation der Förderinitiative „Nachhaltig Mobil“ stellte am 5.10. im Hospitalhof Stuttgart alle 8 im Rahmen der Förderinitiative „Nachhaltig Mobil“ geförderten Forschungsprojekte der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnte sich Verkehrsminister Winfried Hermann selbst davon überzeugen, dass die auf 6 km/h gedrosselten TrottiElecs zu langsam sind, um einen möglichen Umstieg vom PKW zugunsten des ÖPNV zu begünstigen. Der Zulassung schnellerer elektrifizierter Ultraleichtfahrzeuge auf dem Gehweg stehen allerdings heute noch haftungs-, zulassungs- und akzeptanzbedingte Hindernisse im Weg.

Bis zur Klärung der zulassungsrechtlichen Möglichkeiten finden die TrottiElecs-Modelle für angewandte Forschungsprojekte in den Mikromobilitätslaboren der beiden Hochschulen Verwendung.

Weitere Informationen

Projekt „TrottiElec – E-Ultraleichtfahrzeuge als Schlüsselelement geschlossener Wegeketten“: trottielec.de

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