Studentinnen erhalten Bosch-Preise für sehr gute Studienleistungen

Hochschule Studium

Wie kann es gelingen, mehr Frauen für technische Studiengänge zu begeistern? Die Hochschule Esslingen geht dabei verschiedene Wege. Zwei davon hat die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Prof. Dr. Gabriele Gühring, jetzt vorgestellt.

So vergibt die Hochschule regelmäßig zusammen mit der Robert-Bosch GmbH einen Preis für besonders qualifizierte Studentinnen in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Zudem versucht die Hochschule mehr Frauen für Professuren zu gewinnen. Beide Aktionen haben ein gemeinsames Ziel: Sie sollen für weibliche Vorbilder in technischen Studiengängen sorgen.

In diesem Jahr erhalten die Esslinger Studentinnen Anna-Sophie Wünsche (Elektrotechnik) und Magdalena Liefers (Gebäude-, Energie- und Umwelttechnik) den Bosch-Preis für besonders gute Studienleistungen. Die Hochschulratsvorsitzende und Bosch-Managerin Heidi Stock hat den mit 250 Euro dotierten Preis kürzlich übergeben. Beide Studentinnen zählen zu den Besten ihres Fachs.

In den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen der Hochschule Esslingen steigen zwar die Frauenanteile an, nach wie vor gibt es aber Studiengänge mit einem sehr geringen Frauenanteil. In der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik sind derzeit zehn Prozent der Studierenden Frauen, in der Fakultät Gebäude-Energie-Umwelt beträgt der Frauenanteil unter den Studierenden 23 Prozent.

„Diesen Frauenanteil können wir noch steigern. Denn im Rennen um die klügsten Köpfe müssen wir uns als Hochschule anstrengen, mehr Studentinnen für die technischen Studiengänge zu gewinnen“, sagt Prof. Dr. Gabriele Gühring, die an der Hochschule Esslingen Vorlesungen für angehende Informatikerinnen und Informatiker in den Fächern Mathematik und Statistik hält.

Hochschule möchte mehr Frauen auf Professuren berufen

Um mehr Frauen insbesondere für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge zu gewinnen, möchte die Hochschule auch noch mehr Frauen auf Professuren berufen, insbesondere auf Professuren mit einem ingenieurwissenschaftlichen Profil. Im letzten Jahr hat sich die Hochschule Esslingen deshalb mit einem Gleichstellungs-Zukunftskonzept erfolgreich auf das von Bund und Land ausgeschrieben Professorinnen-Programm beworben.

Sie kann damit eine Förderung auf fünf Jahre für bis zu drei Professuren erhalten, wenn es ihr gelingt bis zum Jahresende diese Professuren mit einer Professorin zu besetzen. „Das ist eine große Chance für die Hochschule Esslingen. Wir sind auch zuversichtlich, dass wir durch entsprechende Werbung und direkte Ansprache zumindest einen Teil der Förderung in Anspruch nehmen können“, sagt Prof. Gühring, die zusammen mit dem Rektorat im vergangenen Jahr zugleich die Antragstellung des Professorinnen-Programms initiiert hat.  Derzeit beträgt der Frauenanteil unter den Professuren der Hochschule Esslingen 22 Prozent, er ist damit leicht über dem Durchschnitt von 21,4 Prozent aller Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg.

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