Blended Intensive Programme: Europäische Partnerhochschulen treffen sich im spanischen Murcia

International - Hochschule - Fakultäten - Soziale Arbeit, Bildung und Pflege

Kürzlich nahm die Hochschule Esslingen als Partnerhochschule am Blended Intensive Programme (BIP) „Health and Wellbeing an der Universität Murcia (Spanien) teil. Vom 15. bis 20. Juni kamen dort vier internationale BIPs parallel zusammen und schufen eine besondere Lernumgebung, in der Studierende und Lehrende aus ganz Europa gemeinsam arbeiteten, lernten und sich austauschten.

Durch das gleichzeitige Aufeinandertreffen mehrerer thematisch unterschiedlicher Programme, entstand eine erweiterte interdisziplinäre Lernumgebung. Studierende konnten dadurch nicht nur innerhalb ihres eigenen BIPs arbeiten, sondern auch über Programmgrenzen hinweg in direkten Austausch treten und interprofessionell zusammenarbeiten.

Das BIP „Health and Wellbeing“ verbindet digitale Vorbereitungsphasen mit einer intensiven Präsenzwoche und zielt darauf ab, interprofessionelle und interdisziplinäre Kompetenzen gezielt zu stärken und praktisch erfahrbar zu machen. Insgesamt nahmen 204 Studierende sowie 40 Professor:innen aus 16 internationalen Partnerhochschulen aus 10 Ländern teil, davon 151 vor Ort in Murcia. Die Hochschule Esslingen war mit 18 Vertreter:innen beteiligt, darunter 16 Studierende vor Ort sowie zwei digital zugeschaltete Teilnehmende aus der Fakultät Soziale Arbeit, Bildung und Pflege (SABP). Die Gruppe wurde begleitet von Prof. Dr. Hava Mazı und Prof. Dr. Nese Sevsay.

Ein zentraler Mehrwert des Programms lag in der Arbeit in internationalen, interprofessionellen Teams. Studierende bearbeiteten gemeinsam komplexe Fragestellungen aus den Bereichen Gesundheit und Gesellschaft, entwickelten Lösungen und lernten dabei, Perspektiven anderer Disziplinen einzubeziehen und professionelle Rollen zu reflektieren. Dadurch wurden zentrale Zukunftskompetenzen wie interprofessionelle Zusammenarbeit Kommunikation, Reflexionsvermögen und interkulturelle Kompetenz gestärkt.

Auch für die Hochschule Esslingen bietet die Teilnahme als aktive Partnerhochschule einen nachhaltigen Mehrwert: Sie stärkt die internationale Vernetzung, intensiviert den fachlichen Austausch und unterstützt die Weiterentwicklung innovativer, international ausgerichteter Lehr- und Lernformate.

Unter dem Leitgedanken „Involve me and I learn“ wurden Themen wie Kommunikation, Resilienz und nachhaltige Stadtentwicklung durch innovative Lehrformate erfahrbar gemacht. Design Thinking Workshops ermöglichten einen praxisnahen Zugang zu komplexen Fragestellungen und förderten die Zusammenarbeit in interprofessionellen Teams. Ergänzt wurde dies durch Formate wie die „Team Journey“ sowie Workshops zur Hydrotherapie, die Theorie und Praxis eng miteinander verbanden.

Die Teilnahme an den BIPs in Murcia ist Teil der strategischen Internationalisierung der Hochschule Esslingen und wird künftig weiter ausgebaut und wurde im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union gefördert.

 

Ein besonderer Dank gilt den Studierenden der Fakultät SABP für ihr großes Engagement, ihre Offenheit und ihren wertvollen Beitrag zum Erfolg des Programms sowie dem International Office der HS Esslingen, namentlich Diana Budde und Maria Vella für die kompetente Unterstützung.

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