Pflege-Expertin der Hochschule bei "Hart aber fair"

Studium Fakultäten

Prof. Dr. Astrid Elsbernd hat die Fakten in einer Talkshow gecheckt.

Professorin Dr. Astrid Elsbernd von der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Esslingen hat am Montag in einer TV-Talkshow in der ARD  die Fakten checken dürfen. Für die Sendung "Hart aber fair" hat sie die Aussagen von Politikerinnen und Politiker kritisch unter die Lupe genommen.

Thema war: Wie kann man den Beruf der Pflege attraktiver machen? Ist die Initiative der Bundesregierung dazu mehr Show oder echte Hilfe? Franziska Giffey, Jens Spahn und Hubertus Heil diskutierten im Studio mit Pflegenden, Heimbetreibern, Betroffenen.

Eine Talkshow ist turbulent. Oft bleibt keine Zeit, Aussagen oder Einschätzungen der Gäste gründlich zu prüfen. Deshalb hakt die Sendung "Hart aber fair" nach und lässt einige Aussagen bewerten. Die Antworten im Faktencheck lieferte Prof. Elsbernd.

Expertinnen über Qualität in der Pflege

Gottlob Schober und Silke Behrendt-Stanis sagen, dass die Qualität in der Pflege in den vergangenen Jahren schlechter geworden sei. Aufgrund des Mangels an Pflegepersonal würden heute Pfleger eingestellt, deren Qualifikation noch vor wenigen Jahren für diesen Beruf nicht ausreichend gewesen wäre.

Dr. Astrid Elsbernd, Professorin für Pflegewissenschaften an der Hochschule Esslingen, sieht die Entwicklung der Qualität in der Pflege differenzierter. "Ich teile die Meinung nicht, dass die Pflege in Deutschland insgesamt in den vergangenen Jahren qualitativ ausschließlich schlechter geworden ist." Richtig sei, dass der Fachkraftmangel seit den 1990er Jahren bis heute wieder stetig zugenommen hat. Internationale Studien hätten ergeben, dass die Pflegequalität in den Einrichtungen sinkt, wenn Fachkräfte fehlen bzw. nicht in ausreichender Anzahl und mit der erforderlichen Bildung patienten- und bewohnernah eingesetzt werden, so Elsbernd.

Lesen Sie mehr über den Faktencheck der Sendung.

Die Hochschule Esslingen bietet drei Bachelor-Studiengänge und einen Master-Studiengang im Bereich Pflege an.

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