Kürzlich verbrachten die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure zwei intensive Wochen an der Hochschule Esslingen, um tiefere Einblicke in den Bereich des Maschinenbaus und der mechanischen Konstruktion zu gewinnen.
Akademische Exzellenz im Maschinenbau
Auf dem akademischen Programm stand ein anspruchsvolles Seminar unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andreas Öchsner, das Themen wie analytische Mechanik, die Finite-Elemente-Methode (FEM) sowie die Optimierung und Gestaltung von eindimensionalen Bauteilen behandelte. Ergänzt wurden die Vorlesungen durch praxisnahe Einblicke in die Fertigung und Werkstoffprüfung.
Praxisnahe Einblicke in die Industrie
Neben der Theorie im Hörsaal bot das Programm weitreichende Möglichkeiten, führende Unternehmen und Institutionen der Region kennenzulernen. Die Exkursionen, organisiert und begleitet von Philippe du Maire, M.Eng., führten die Gruppe unter anderem zur Mercedes-Benz AG, der Robert Bosch GmbH und der Alfred Kärcher GmbH. Auch Besuche beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Dampfkraftwerk Karlsruhe sowie dem Mercedes-Benz- und dem Porsche-Museum standen auf dem Plan. Abgerundet wurde das dichte Programm durch Einblicke in nachhaltige Technologien, wie die Wasserturbine des ECOINN und das Restmüllheizkraftwerk Stuttgart.
„Die internationale Verflechtung hat sowohl im akademischen als auch im industriellen Bereich eine immer größere Bedeutung. Mit diesem bewährten Format tragen wir aktiv zur internationalen Anerkennung, zum Wissensaustausch und zur Profilbildung unserer Hochschule bei“, betont Prof. Dr.-Ing. Andreas Öchsner, Organisator der Summer School.
Neben dem fachlichen Programm erhielten die internationalen Gäste durch die Graduate School auch umfassende Informationen über die Möglichkeiten eines Masterstudiums an der Hochschule Esslingen. Eine Führung durch die Labore der Fakultät für Maschinen und Systeme, geleitet von Dekan Prof. Dr.-Ing. W.-L. Lehner, sowie Einblicke in das studentische Rennteam „Racing Team Esslingen“ zeigten den Teilnehmenden auf, wie praxisnah und zukunftsorientiert die Ausbildung vor Ort gestaltet ist.


