Hochschule Esslingen und Bosch bieten Manager-Kurs an

Im Wintersemester 2018/19 vermittelt die Hochschule Esslingen in Kooperation mit dem Top-Management der „grow platform GmbH“, der Start-up-Plattform der Robert Bosch GmbH, Wissen und Fähigkeiten zum Umgang mit radikalen technologischen Veränderungen und den daraus entstehenden Herausforderungen für die Unternehmensführung.

Im Kurs „Markt- und technologieorientierte Ansätze des Innovationsmanagement“, der Teil des MSc-Programms „Innovationsmanagement“ der Fakultät Betriebswirtschaft ist, erlernen Studierende, wie sie Umbrüche und neue Technologien erkennen, bewerten und für das eigene Unternehmen nutzen können. Im Fokus stehen dabei ausgewählte technologische Entwicklungen, Grundlagen „exponentiellen Denkens“ und darauf aufbauende Management-Ansätze.

Weitere Inhalte sind ethische Fragen und die Herausforderungen bei der fundamentalen Transformation großer internationaler Konzerne oder traditionsreicher mittelständischer Unternehmen.

Technologische Umbrüche stellen neue Anforderungen an Manager

In den letzten Jahrzehnten haben massive Veränderungen in Gesellschaft, Technologie und Industrie stattgefunden. „Kundenanforderungen und -verhalten, Wertschöpfungsketten und Machtverhältnisse entwickeln sich in nahezu jeder Branche in radikaler Weise. Als Unternehmer sind wir massiv gefordert“, sagt Prof. Dr. Helmut Kohlert, der Leiter des Kurses „Markt- und technologieorientierte Ansätze des Innovationsmanagements“.

Mit wenigen Fragen zeigt Dr. Kohlert die Relevanz und Vielfältigkeit der Entwicklungen auf: „Haben wir beim Börsengang von Google die stetig wachsende Bedeutung des Unternehmens vorhergesehen? Konnten wir erahnen, wie sich der Wert des Internetunternehmens entwickeln würde? Haben wir wahrgenommen, wie Facebook und WhatsApp die Kommunikation verändert haben?“

Partner aus Theorie und Praxis: Hochschule Esslingen und grow platform GmbH, einem Tochterunternehmen Robert Bosch GmbH

Die Studierenden arbeiten in Gruppen an konkreten Beispielen und entwickeln Geschäftsansätze, mit denen die Start-ups von so genannten disruptiven Entwicklungen (Entwicklungen, die ein System oder Gleichgewicht zerstören) profitieren können. Damit Theorie und Praxis optimal vermittelt werden können, bieten die Hochschule Esslingen sowie die „grow platform GmbH“ den Kurs zusammen an. Die Projekte kommen von der „grow platform GmbH“.

Die Robert Bosch Start-up GmbH soll die Plattform sein für vielversprechendes Neugeschäft von Bosch. „Radikale oder disruptive Ideen finden aus der Zentralen Forschung oder den etablierten Geschäftsbereichen keinen oder nur mühsam den Weg zum Markt. Bosch hat stabile Prozesse, um Produkte in großer Stückzahl und von hoher Qualität zu wirtschaftlichen Kosten zu produzieren. Für Kreativität und unsichere Ideen bleibt dabei aber oft wenig Spielraum. Wir sind dafür da, um die Freiräume für die radikalen Innovationen zu schaffen“, erklärt Peter Guse, Geschäftsführer der Robert Bosch Start-up GmbH. 

„Wir brauchen Kristallisationspunkte für radikale Innovationen, um die großen Chancen von riskanten Ideen zu nutzen. Agiles Vorgehen, flexible Zusammenarbeit und unternehmerisches Denken nimmt dramatisch an Bedeutung zu, um als Unternehmen langfristig erfolgreich zu sein“, betont Martin Hüppauff, Lehrbeauftragter der Hochschule Esslingen und Abteilungsleiter für Technologiemanagement und Entwicklungsprozesse bei Bosch in Reutlingen.

Zahlreiche Warnsignale für Veränderungen hätten den Unternehmen im Vorfeld auffallen können

Chancen und Risiken werden oftmals erst erkannt, nachdem sie verpasst wurden bzw. das Unternehmen überwältigt haben. Im Nachgang versteht man häufig, dass den Veränderungen zahlreiche Warnsignale vorausgegangen sind.

Unternehmen können Disruptionen aktiv nutzen oder zielgerichtet Schaden von sich abwenden, wenn sie lernen, die Signale zu erkennen und zu interpretieren - und dann entsprechend unternehmerisch handeln. Welche Frühwarnsysteme genutzt, wie Innovationen gemanagt werden können und wie Markterfolg und herausragendes profitables Wachstum erzielt werden kann - genau darum geht es in dem Kurs „Markt- und technologieorientierte Ansätze des Innovationsmanagements“.

Relevantes Rüstzeug für Studierende

„Wir schätzen uns glücklich, die grow platform GmbH als Partner zu haben, mit dem wir diese zukunftsweisenden Themen gemeinsam angehen können und unseren Studenten neueste Erkenntnisse und plastische Erlebnisse bieten zu können. Die im Rahmen des Kurses vermittelte Methodik ist robust und vielfältig anwendbar. Die Studenten bekommen relevantes Rüstzeug, das heutzutage jeder Manager braucht – egal ob in führender Rolle bei einem etablierten Unternehmen oder als Start-up-Entrepreneur“, erklärt Prof. Dr. Helmut Kohlert.

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