Ganz vorne mit dabei

Autonom fahrendes Modellauto aus Esslingen belegt 2. Platz beim Carolo-Cup

Das 21-köpfige Team „it:movES“ der Hochschule Esslingen belegt in diesem Jahr beim internationalen Studierendenwettbewerb für Modellautos „Carolo-Cup“ einen herausragenden 2. Platz. Unterstützt wird das Team durch rund 30 weitere Studierende und ihre Forschungsarbeiten.

Der Wettbewerb, der Anfang Februar in Braunschweig stattfand, gilt als anspruchsvoller Wettbewerb für autonom fahrende Modellautos. Er ist in zwei Leistungsklassen aufgeteilt. In verschiedenen Disziplinen müssen die Fahrzeuge im Maßstab 1:10 so schnell und präzise wie möglich durch realitätsnahe Parcours gesteuert werden. Darüber hinaus muss das entwickelte Konzept vorgestellt und erläutert werden.

Starke Mitbewerber aus dem In- und Ausland

Zum Carolo-Cup 2019 haben sich insgesamt 21 Studierendenteams angemeldet. Sie kommen von renommierten Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, der Schweiz, Polen und China.

Das Team it:mov.ES der Hochschule Esslingen belegte im Basic Cup mit knappem Abstand zum Erstplatzierten den zweiten Platz, der mit einem Pokal und einem Geldpreis von 1.000 Euro belohnt wurde.

Weiterentwickeltes Hard- und Softwarekonzept

„Auf der Basis des letztjährigen Fahrzeugs wurde das Fahrzeug der Hochschule auf vielen Gebieten weiterentwickelt“, berichtet einer der Experten, Prof. Dr. Reiner Marchthaler. „So wurde ein selbstgebauter Miniaturlaserscanner entwickelt, mit dem Hindernisse erkannt werden können. Mit Einführung des Robot Operating System (ROS), das die Entwicklung komplexer Roboter-Fahrzeuge erleichtert, wurde die Software auf neue Beine gestellt. Außerdem wurde eine hochauflösende Weitwinkelkamera eingebaut, mit der die Umgebung rund um das Fahrzeug besser erfasst werden kann. Diese Neuerungen und viel Fleiß der Studierenden legten den Grundstein für diese hervorragende Platzierung“, so Prof. Marchthaler.

Das Team der Fakultät Informationstechnik

Initiiert wurde das Projekt „Autonomes Fahren“ an der Hochschule Esslingen in der Fakultät Informationstechnik von Prof. Dr. Reiner Marchthaler. Er ist Spezialist auf dem Gebiet der Sensordatenfusion, einer Schlüsseldisziplin für autonome Systeme. Zusätzlich wird das Team seit 2018 durch Prof. Dr. Thao Dang bei Fachfragen aus den Gebieten der Bildverarbeitung, Entscheidungsfindung und Trajektorienplanung unterstützt.

Beim Wettkampf selbst wurde das Team durch Berat Acikgöz, Frieder Baumgratz, Alexander Jäggle, Yassine Ounajjar, Patrik Reiske, Nico Schick, Mingkun Tan und Numan Tural vertreten sowie von Prof. Dr. Thao Dang, Prof. Dr. Reiner Marchthaler und Olaf Hartwich begleitet.

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