Ganz schön windig

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#Hochschule_Inside Folge 5: Im Labor für Elektrotechnik am Campus Göppingen wird am Thema Windkraft geforscht

Mit dem Wind ist es ein bisschen wie mit den Menschen: Im Norden sind sie anders als im Süden der Republik, jede Region hat seine Eigenarten. Klappt es bei den Menschen trotz mancher Unterschiede meist ganz gut, ist es beim Wind schwieriger – zumindest was den Bereich der Energieerzeugung angeht. An der Nordseeküste und in den Offshore-Anlagen ist der Wind geradliniger, die linearen Luftströme liefern effektivere Erträge. 

„Hier auf der Schwäbischen Alb zum Beispiel gibt es wesentlich mehr Verwirbelungen, die für die Anlagen eine Herausforderung sind“, erklärt Achim Vedde, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor Elektrotechnik am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen. In Städten oder in anspruchsvollen Topografien mit komplexem Terrain stehen die Windräder oft still oder liefern nicht die gewünschten Erträge, weil sie dafür nicht optimiert sind.

Im Versuchsstand im Labor können diese Verwirbelungen insbesondere in urbanen Gebieten mit komplexen Luftströmen simuliert werden und liefern so realistische Daten, die skaliert werden können. Das Klein-Windkraftwerk, das an der Hochschule eingesetzt wird, hat eine Leistung von 3,3 kW – und könnte auch von Privatpersonen in kleinen Einheiten zur dezentralen Stromgewinnung eingesetzt werden.

Das Projekt, das unter anderem von Professor Martin Neuburger betreut wird, ist Teil des Promotionskollegs Windy Cities, bei dem in zwölf Projekten landesweit an unterschiedlichen Instituten rund um das Thema Windkraft geforscht wird.

Mehr dazu gibt es auf der Seite der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik.

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Christiane Rathmann
M.A. Christiane Rathmann