Erfolgreiches Matinéekonzert am ersten Advent

Unter der Leitung von Steffi Bade-Bräuning spielte das Hochschulorchester am ersten Advent vor vollem Haus und begeisterte die Zuhörer.

Das Matinéekonzert bot dieses Jahr wieder ein ganz besonderes und abwechslungsreiches Programm. Das Besondere dabei: Es kamen ausschließlich Klassiker der Musikgeschichte zur Aufführung.

Von Carmen bis zur Ode an die Freude

So begann die Matinée mit der Ouvertüre zur Oper „Carmen“, anschließend spielten die Musikerinnen und Musiker das bekannte Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 von Mozart. Solist Frank Bunselmayer zauberte im zweiten Satz einen Hauch von melodischen Bögen auf seinem Instrument und schöpfte den enormen Tonumfang der Bassettklarinette auf höchst sensible Weise aus. In den Ecksätzen dagegen beeindruckte er mit einem echt mozartschen Feuerwerk der Akkordbrechungen und Läufe.

Als weiteres Highlight war die St. Paul’s Suite Nr. 1 op. 29 von Holst zu hören. In diesem Werk zeigte das Hochschulorchester höchste Flexibilität und Facettenreichtum im Klang.

West Side Story: Locker und leicht vorgetragen

Leonard Bernsteins Medley der „West Side Story“ wurde von den Sängerinnen und Sängern der SING_UNI und des Esslinger Liederkranzes präzise und doch locker und leichtfüßig vorgetragen. Die Musik, die so charmant daherkommt, stellt hohe Anforderungen and das Rhythmusgefühl, das harmonische Verständnis und das Gehör der Sängerinnen und Sänger sowie der Instrumentalisten.

Alle drei Ensembles, die nach langer Zeit wieder einmal eine Kooperation gewagt hatten, harmonierten perfekt miteinander. So bewegten nicht nur die mitreißenden Beguine-Rhythmen das Publikum, sondern auch die zarten Passagen des Songs „One Hand, One Heart“.

Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“, dessen Idee eines Abschluss-Chores exakt vor 200 Jahren entstand, erklang als krönender Abschluss des sehr gut besuchten Konzerts. Solist Florian Schmitt-Bohn sang mit beherzter Stimme und edlem Ton die berühmte Bariton-Partie. Das Orchester begleitete nuancenreich und rhythmisch markant, während der Chor auch in höchsten Höhen in großer Klarheit jubilierte.

Einstimmung auf die Weihnachtszeit

Die Standing Ovations des Publikums waren der Dank für ein wirklich gelungenes und beeindruckendes Konzert, mit welchem die Hochschule Esslingen jedes Jahr das Musikleben der Stadt und der Region bereichert.

„Das Adventskonzert gehört zum festen Programmpunkt in der Vorweihnachtszeit und ist jedes Mal für die Zuhörer ein Höhepunkt“, sagte Prof. Dr. Wilhelm Buckermann, Prorektor der Hochschule Esslingen. „Seit 59 Jahren haben wir ein Hochschulorchester und darauf sind wir als Hochschule sehr stolz.“

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