Neue Studiengänge Pflege und Hebammenwissenschaft eröffnet

Zwei neu geschaffene primärqualifizierende Bachelorstudiengänge Hebammenwissenschaft und Pflege sind auf dem Gesundheitscampus Tübingen–Esslingen eingerichtet worden.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat gemeinsam mit der Staatssekretärin im Sozial- und Integrationsministerium, Bärbl Mielich, die ersten Studierenden am Freitag (19. Oktober) persönlich begrüßt.

„Sowohl in der Pflege als auch im Hebammenwesen geht es darum, Menschen in Situationen zu begleiten, in denen sie häufig außergewöhnliche und tiefgreifende Erfahrungen machen. Es sind Momente, in denen Menschen bewusst wird, dass es Situationen gibt, in denen man sich auf andere verlassen muss. Dass sie dabei auf hoch qualifiziertes Personal vertrauen können, dafür hat das Land mit der Einrichtung dieser beiden Studiengänge Sorge getragen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Schon in wenigen Jahren werden die Studienanfänger Absolventinnen und Absolventen dieser neuen Studiengänge sein und dann für die Menschen in Baden-Württemberg da sein, betonte sie.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Die Bachelorstudiengänge Hebammenwissenschaft und Pflege auf dem Campus für Gesundheitswissenschaften Tübingen–Esslingen leisten einen unverzichtbaren Beitrag, um Pflege und Geburtshilfe im Land leistungsstark und zukunftsfähig zu halten.“

Wichtige Impulse für die Wissenschaft

Die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Bärbl Mielich sagte: „Die Studiengänge bilden eine Symbiose aus Berufsausbildung einerseits und akademischer Qualifikation andererseits. Von hier aus werden wichtige Impulse für die Wissenschaft ausgehen.“

Dem pflichteten die beiden Hochschulvertreter zu. „Die Etablierung unterschiedlicher Zugänge zu den Gesundheitsfachberufen war überfällig. Ergänzend zu den bisherigen Ausbildungswegen an Schulen eröffnen die Bachelorstudiengänge Pflege und Hebammenwissenschaft jungen Menschen eine Kombination aus wissenschaftlicher Qualifikation und praktischer Ausbildung in einem wichtigen Zukunftsfeld. Unser Gesundheitssystem braucht Mitarbeiter mit besonderer Expertise und Kernkompetenzen in beiden Feldern. Die Medizin der Zukunft ist interprofessionell“, sagte Prof. Dr. med. Ingo B. Autenrieth, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen.

Akademische Ausbildung auf hohem Niveau

Prof. Dr. Christian Maercker, Rektor der Hochschule Esslingen, verwies darauf, dass die Hochschule Esslingen zum ersten Mal einen primärqualifizierenden Studiengang in den Pflegewissenschaften anbietet.

„Dadurch können wir Studierenden gleich nach dem Abitur auf höchstem akademischen Niveau theoretische und praktische Inhalte vermitteln. Noch wichtiger ist mir jedoch, dass wir an der international ausgewiesenen Kompetenz der Medizinischen Fakultät der Exzellenzuniversität Tübingen teilhaben. Die Pflege und die Medizin wachsen dadurch in einer Weise zusammen, dass nicht nur Lehrende und Studierende profitieren, sondern auch neue, zukunftsweisende Lösungsansätze entwickelt werden, mit denen den großen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in der Zukunft begegnet werden kann“, betonte Maercker.

Weitere Informationen zu den neuen Studiengängen

Heute schon fehlen in Pflege und Geburtshilfe oft qualifizierte Fachkräfte. Mit den neuen Studienangeboten können ambitionierte und einsatzfreudige junge Menschen für die Arbeit im Gesundheitsbereich gewonnen werden.

Die Studiengänge sind primärqualifizierend und schließen mit einem Doppelabschluss ab: Akademischer Grad Bachelor of Science (B.Sc.) und gleichzeitig staatliche Berufszulassung.

Die Hochschule Esslingen bietet zusammen mit der Universität und dem Universitätsklinikum Tübingen den Bachelorstudiengang Pflege plus Berufszulassung an. Der Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft wird von Tübingen betreut.

Bachelorstudiengang Pflege plus Berufszulassung

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