"Wir kreieren gemeinsam neue Produkte, um jeden Tag ein Stück besser zu werden."

Till Augner hat bereits während seiner Studienzeit verschiedene Ideen für ein eigenes Unternehmen verfolgt.

SPORTHACKS - HACK YOUR GAME

Was macht denn Deine Firma?

Für uns ist erstmal wichtig, warum wir das machen. Wir wollen Probleme von sportverrückten Alltagshelden lösen - so wie wir es selber sind. Das heißt, wir entwickeln Produkte für Amateursportler und versuchen ihnen somit mehr Zeit für Ihre Leidenschaft im Sport zu geben. Das Ergebnis ist beispielsweise eine sehr innovative Sporttasche oder teilweise auch Supplements. Aber was uns speziell macht ist, dass wir bei der Entwicklung unserer Produkte eine Community aufgebaut haben und diese am kompletten Produktentwicklungsprozess beteiligen. So entstehen Produkte, die komplett auf den Bedarf der Amateursportler ausgelegt sind.

Welche Unterstützung hast Du damals in Anspruch genommen?

Erstmal gar keine. Ich war Produktmanager bei Daimler. Dort habe ich insgesamt vier Jahre nach meinem Masterstudium gearbeitet und habe nebenher rumgetüftelt. Sporthacks ist meine vierte Idee, die wirklich gezündet hat. Ich habe angefangen für mich selbst einen Schienbeinschonerhalter zu entwickeln, der heute ein Amazon-Bestseller ist. Dementsprechend konnte ich direkt Cashflow entwickeln und mich selber finanzieren – was ein Unterschied zu vielen anderen ist. Erst später habe ich eine kleine Finanzierung benötigt.

Welche drei Tipps würdest Du Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Das WARUM definieren: den Antrieb, die Leidenschaft. Das ist ganz wichtig, sonst hört man in den Tiefpunkten auf.
  2. Fokus ohne Ende. Fokus am Anfang auf das Produkt, was in der Hand zu haben oder was zeigen zu können.
  3. Mentoren zu kennen.

Was war die Motivation hinter Deiner Gründung?

Auf jeden Fall Freiheitsgrade. Aber auch am Ende des Tages wirklich etwas zu schaffen – Was ist das Ergebnis meiner Arbeit? Manche fragen sich auch eins weiter: Was hinterlasse ich? Diese Frage hat mich auf jeden Fall beschäftigt. Ganz wichtig für mich ist meine Lernkurve: Was kann ich lernen? Das ist, glaube ich, mein größter Antrieb. Wie kann ich noch mein komplettes Potenzial entdecken? Ich habe gemerkt, dass ich mehr aus meiner Komfortzone herauskommen und auch meine eigenen Sachen machen muss. Dazu war die Gründung perfekt.

Kannst Du nochmal speziell Tipps geben, wenn man gerade etwas aufbauen möchte?

Mein größter Tipp ist wirklich sich diese WARUM-Frage zu stellen. Was ist wirklich meine Leidenschaft und was kann sich daraus entwickeln? Es gibt diesen guten Spruch von Steve Jobs: "Alles um dich herum, was Du Leben nennst, wurde von Menschen erfunden, die nicht schlauer waren als Du!".

Ich glaube, das ist eine gute Erkenntnis. Jeder kann es tun. Sich ein Umfeld zu suchen an Leuten, die einem positive Energie mitgeben und vielleicht auch selber gründen. Bereit zu sein aus der Komfortzone zu gehen. Dann ist es eine unglaubliche Reise, wie Ihr sie auf eine andere Art und Weise nicht erlebt.

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