Internationales
Das IGP ist international ausgerichtet und in ein breites Netzwerk von Partnerinstitutionen eingebunden. Forschung und Lehre in den Themenfeldern Gesundheit und Pflege benötigen eine internationale Anbindung. Erfolgreiche Forschung und Lehre braucht internationale Partner bei transnationalen Forschungsgegenständen, zum regelmäßigen Austausch aktueller Ergebnisse, zur arbeitsteiligen Kooperation, zur Erzeugung von Synergien und zur Einwerbung von Drittmitteln für gemeinsame Forschungsprojekte.
Das IGP ist international ausgerichtet und in ein weit verzweigtes Netzwerk von Partnerinstitutionen eingebunden. Forschung und Lehre in Gesundheit und Pflege profitieren wesentlich vom internationalen Austausch – sei es im Hinblick auf gemeinsame Forschungsprojekte, die Entwicklung innovativer Lösungsansätze oder die vergleichende Analyse von Gesundheits- und Versorgungssystemen.
Durch die Zusammenarbeit mit internationalen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Praxispartnern erschließt das IGP vielfältige Perspektiven auf globale Herausforderungen im Gesundheitswesen. Gemeinsame Projekte ermöglichen den Zugang zu größeren, vielfältigeren Datenquellen und stärken die Qualität empirischer Forschung. Der internationale Austausch fördert die Entwicklung nachhaltiger Präventions- und Versorgungsstrategien, unterstützt die Harmonisierung von Standards und trägt zur Reduktion gesundheitlicher Ungleichheiten bei.
Internationale Mobilität von Wissenschaftler:innen und Studierenden ist dabei ein zentrales Element. Sie eröffnet neue wissenschaftliche Perspektiven, stärkt die interkulturelle Kompetenz und schafft Räume für Innovation und Zusammenarbeit.
International Summer School on Health Promotion
Die International Summer School on Health Promotion ist seit 1999 ein jährliches Highlight für Studierende der Fakultät SABP, insbesondere der Studiengänge der Pflege. Die einwöchige Veranstaltung bietet eine großartige Möglichkeit, in einen internationalen Austausch zu treten und in interdisziplinären Teams gemeinsam an zentralen Fragen der Gesundheitsförderung – im Austausch, im Team und mit Blick auf internationale Perspektiven – zu arbeiten.
Ziel der Summer School ist es, den Teilnehmenden ein tieferes Verständnis für die unterschiedlichen Ansätze und Systeme der Gesundheitsförderung in den beteiligten Ländern zu vermitteln. Themen wie „Planetary Health“, innovative Entwicklungen im Gesundheitswesen und internationale Gesundheitsgesetzgebung stehen dabei im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden wichtige überfachliche Kompetenzen wie Zeitmanagement, Teamarbeit und Networking gezielt gefördert.
Die Vorbereitung der englischsprachigen Beiträge erfolgt während des Semesters, sodass die Studierenden sowohl sprachlich als auch fachlich gut begleitet werden. Die Summer School stärkt somit nicht nur die fachliche Qualifikation, sondern auch die interkulturelle und persönliche Entwicklung der Teilnehmenden- und verknüpft Internationalisierung „at home“ und „abroad“ auf besondere Weise.Die Summer School findet abwechselnd in einem der Partnerländer Belgien, Polen, Niederlande, Spanien oder Deutschland statt. Jede Partnerhochschule bietet dabei nicht nur ein vielfältiges akademisches Programm, sondern auch Einblicke in unterschiedliche Gesundheitssysteme und kulturelle Kontexte. So verbindet die Summer School fachlichen Austausch mit interkulturellem Lernen – und schafft Raum für gemeinsame Perspektiven auf die Zukunft von Gesundheit und Pflege.
Aktuelle Partnerhochschulen:
Howest University of Applied Sciences / Hogeschool West-Vlaanderen, HOWEST (Belgien)Poznan University of Medical Sciences / Uniwersytet Medyczny im. Karola Marcinkowskiego w Poznaniu, PUMS (Polen)Fontys University of Applied Sciences / Fontys Hogescholen, FONTYS (Niederlande)University of Balearic Islands / Universitat de les Illes Balears, UIB (Spanien)
Was ehemelige Teilnehmende sagen:
“Die Summer School gehörte zu den Highlights meiner Studienzeit. Die außergewöhnlich kollegiale und freundliche Atmosphäre hat mir sehr geholfen, anfängliche Bedenken hinsichtlich Vortrag und Austausch auf Englisch zu überwinden. Damit war die Summer School ein hervorragender Ausgangspunkt, um Erfahrungen im internationalen Kontext zu sammeln. Die Credits waren eher ein Bonus.” (Andreas Küpper, Summer School Teilnehmer 2015, 2016 und 2017)
Soka University Tokyo
Seit 2019 verbindet die Hochschule Esslingen und die Soka University Tokyo Soka University Tokyo, eine enge Partnerschaft, die 2023 durch ein Memorandum of Understanding formalisiert wurde. Die Kooperation konzentriert sich auf den Austausch in Lehre und Forschung im Bereich der Pflegewissenschaften und basiert auf gemeinsamen Werten wie humanistischer Gesellschaftsorientierung und dem pflegehistorischen Erbe Florence Nightingales.
Die Zusammenarbeit ist Teil der Internationalisierungsstrategien beider Hochschulen und schafft eine tragfähige Grundlage für wissenschaftlichen Austausch zu globalen Fragestellungen in der Pflege- und Gesundheitsforschung. Ziel ist es, innovative Ansätze gemeinsam weiterzuentwickeln, die akademische Pflegeausbildung international zu stärken und Studierende sowie Nachwuchswissenschaftler:innen für globale Herausforderungen zu sensibilisieren. Zentrale Elemente der Partnerschaft sind gegenseitige Besuche von Studierenden im Rahmen des „Global Nursing Training Course“, gemeinsame Lehrveranstaltungen und die Entwicklung von kooperaiven Forschungsprojekten.
Health Care Without Harm
Das IGP setzt sich aktiv für Planetary Health und Klimasensibilität in der Gesundheitsversorgung ein. Als Mitglied des internationalen Netzwerks Health Care without Harmist das IGP Teil einer weltweiten Bewegung für eine umweltverträgliche, soziale und resiliente Gesundheitsversorgung So hat die Hochschule Esslingen als erste Hochschule in Deutschland das Nursing School Commitment der Nurses Climate Challenge Europe unterzeichnet. Ziel des Programms ist es, Studierende, Auszubildende und Mitarbeitende in Pflege und Gesundheitsfachberufen auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten. Sie sollen befähigt werden, als Fürsprecher:innen für Klima und Gesundheit zu wirken und als Führungspersonen eine nachhaltige, gerechte und widerstandsfähige Gesundheitsversorgung aktiv mitzugestalten.
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