Exkursionsbericht zur Exkursion zur ElringKlinger AG am 03.04.2019

Wie organisieren sich erfolgreiche Unternehmen?

Studentinnen und Studenten des 4. Semesters im Studiengang Internationale Technische Betriebswirtschaft der Hochschule Esslingen gingen bei einer Exkursion zur ElringKlinger AG in Dettingen zusammen mit ihrem Lehrbeauftragten Martin Loydl der Frage nach, wie sich ein erfolgreiches Industrieunternehmen organisiert. Die ElringKlinger AG ist ein sehr gutes Beispiel für ein mittelständisches baden-württembergisches Unternehmen, das sich in einer globalisierten und vor allem technologisch sehr dynamischen Zeit überaus erfolgreich entwickelt.

Ursprünglich vor allem als der führende Hersteller von Zylinderkopfdichtungen bekannt, ist der ElringKlinger-Konzern heute ein globales, innovatives Unternehmen, das umfassende Produkte und Dienstleistungen rund um Themen wie zukunftsweisender Antriebsformen, Abgasreduktion durch Optimierung von Verbrennungsmotoren und Abgasreinigungssysteme entwickelt und herstellt. Als einer der wenigen Automobilzulieferer entwickelt ElringKlinger maßgeschneiderte Produktlösungen und Engeneering-Dienstleistungen für die Antriebstechnologie der Zukunft. Seit 2018 gibt es ein eigenes Vorstandsressort für Elektromobilität. ElringKlinger ist für nahezu alle Fahrzeug- und Motorenhersteller der Welt Entwicklungspartner und Serienlieferant. Neben dem Automotive-Bereich stellt ElringKlinger Hochleistungskomponenten für die unterschiedlichsten und anspruchvollsten Anwendungsbereiche her. Mit über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und weltweit 45 Standorten erzielte ElringKlinger 2018 einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden EUR.

Personalreferentin Frau Melanie Möck, zuständig für das Studienmarketing, stellte das international aufgestellte Unternehmen sowie Einstiegsmöglichkeiten bei ElringKlinger vor. Praktika, Abschlussarbeiten und Werkstudententätigkeiten sind im Inland, vor allem am Hauptsitz in Dettingen/Erms möglich. Studenten haben zudem die Möglichkeit, durch ein Auslandspraktikum bei ElringKlinger internationale Erfahrungen zu sammeln. Je Semester sind zwischen 70 bis 80 Studentinnen und Studenten bei ElringKlinger tätig.

Sehr anschaulich schilderte Konstantin Keller den interessanten und verantwortungsvollen Arbeitsalltag eines Ingenieurs im Bereich Process Engineering und Manufacturing Engineering und erläuterte anhand von Produktkomponenten, welche Anforderungen an eine solche Tätigkeit gestellt werden.

Bei einer Werksführung bekamen die Studentinnen und Studenten dann Einblicke in die Produktion von Kunststoff-Gehäusemodule. Dabei konnte in dem modernen Werk II der komplette Logistik- und Produktionsprozess betrachtet werden. Jährlich werden hier 3 Millionen Teile für 18 Kunden hergestellt. Besonders eindrucksvoll waren die Besichtigung des in 2018 neu errichteten und vollautomatisierten Logistikzentrums mit 14.000 Palettenstellplätzen sowie einer vollständig mit Robotern besetzten Produktionslinie.

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