Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten sind in § 4 Landeshochschulgesetz verankert.
„Die Gleichstellungsbeauftragte wirkt bei der Durchsetzung der verfassungsrechtlich gebotenen Chancengleichheit von Frauen und Männern und bei der Beseitigung bestehender Nachteile für wissenschaftlich tätige Frauen sowie Studentinnen mit. [...] Die Gleichstellungsbeauftragte hat auch die Aufgabe, bei sexueller Belästigung Ansprechpartnerin für wissenschaftlich tätige Frauen und Studentinnen zu sein. [...]“ (LHG § 4, Abs. 3 und 4)

Im Hochschulalltag beraten und unterstützen die Gleichstellungsbeauftragten Studierende und wissenschaftlich tätige Personen, die in besonderem Maße in Familienarbeit eingebunden sind, damit sie Familie und Studium bzw. Familie und wissenschaftliche Arbeit miteinander vereinbaren können.
Die Gleichstellungsbeauftragten fördern die StudentInnen sowohl während des Studiums als auch beim Übergang in das Berufsleben. In diesem Zusammenhang werden z.B. folgende Seminare angeboten:

  • Bewerbungstraining
  • Gesprächsführung und Rhetorik
  • Präsentationstechnik und Persönlichkeitsentwicklung

Die Kontaktpflege zu den Absolventinnen und regelmäßige Treffen mit Studentinnen sollen die Möglichkeit eröffnen, ein Netzwerk aufzubauen und zu einem regen Erfahrungsaustausch zwischen Hochschule und Industrie beitragen.
Gleichzeitig unterstützen und pflegen die Gleichstellungsbeauftragten die Kontakte zu Schulen, um Mädchen und Jungen frühzeitig über das Angebot der Hochschule zu informieren.