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Jahresbericht 2014-15 - Kompetenzzentrum für Energetische und Informationstechnische Mobilitätsschnittstellen (KEIM)

80 « Das Fraunhofer Anwendungszentrum KEIM wurde im September 2012 als Kooperation zwischen der Hochschule Esslingen und dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) gegründet. Es ist in der Fakultät Informationstechnik am Campus Flan- dernstraße der Hochschule Esslingen angesiedelt. PERSONALENTWICKLUNG Das KEIM wird seit Mai 2015 kommissa- risch von Thomas Renner, Fraunhofer- Institut für Arbeitswirtschaft und Organi- sation, geleitet. Zum Jahresende waren fünf wissen- schaftliche Mitarbeiter am KEIM beschäf- tigt – einer davon an der Hochschule Esslingen. Hochschulmitarbeiter werden komplett aus eingeworbenen Drittmit- teln finanziert. INSTITUTSENTWICKLUNG Ein zentrales Arbeitsfeld des KEIM ist nach wie vor die Erforschung von Tech- nologien und Methoden für den Einsatz von heterogenen Fahrzeugflotten, also Flotten, die aus elektrisch, hybrid und konventionell betriebenen Fahrzeugen bestehen. Elektro- und Hybridfahrzeuge leisten als Bestandteil von Fahrzeug- flotten einen wichtigen Beitrag zur Er- reichung unserer Klimaziele. Aufgrund der eingeschränkten Reichweite und der Ladezeiten ergeben sich neue Heraus- forderungen beim Flottenmanagement. Das Fraunhofer Anwendungszentrum KEIM entwickelt dafür gemeinsam mit Partnern ein System, das Fahrzeuge via Telematik, Nutzer via Smartphone sowie die Ladeinfrastruktur intelligent verbin- det. In der IT-Plattform „EcoGuru“ wer- den diese Datenströme ausgewertet und zur Optimierung der Fahrzeug- und En- ergienutzung verwendet. Eine erste Ver- sion des Gesamtsystems wird seit April 2014 im Rahmen des „Living Lab eFleet“ am Fraunhofer Institutszentrum in Stutt- gart (IZS) und seit Mitte 2015 bei der Parkraumbewirtschaftungsgesellschaft Baden-Württemberg (PBW) erprobt. Die entstandene Plattform wird weiterhin zur Erprobung und Weiterentwicklung von Komponenten der Industriepartner des Anwendungszentrums KEIM anhand konkreter Anwendungsfälle genutzt. Einen weiteren Schwerpunkt setzt das KEIM auf Lösungen im „Internet der Din- ge“. Arbeitsfelder, die in Forschungsprojekten bearbeitet werden, umfassen ›› die Messung des Mobilitätsverhalten und des Mobilitätskomforts von Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs, ›› die Bestimmung von Einflussfaktoren auf den Verbrauch von Elektrofahrzeu- gen zur Prognose der Reichweite, ›› die Analyse und Optimierung be- stehender Fahrzeugflotten, ›› der Aufbau und die Erforschung von urbanen Sensornetzwerken zur Ent- wicklung datenbasierter Dienstlei- stungskonzepte. DRITTMITTELENTWICKLUNG 2015 wurden die Arbeiten am Projekt „XiL-BW-e – Frameworkbasiertes XiL- Labornetzwerk BW für Elektromobilität“ gestartet (Umfang: 136.000 Euro). PROJEKTENTWICKLUNG Die Arbeiten in den laufenden Projekten wurden fortgesetzt. Zusätzlich wurden 2015 die Arbeiten am Projekt „XiL-BW-e – Frameworkbasier- tes XiL-Labornetzwerk BW für Elektro- mobilität“ gestartet. Ziel des Vorhabens ist es, durch einen ganzheitlichen An- satz ausgewählter Forschungsstellen in KOMPETENZZENTRUM FÜR ENERGETISCHE UND INFORMATIONSTECHNISCHE MOBILITÄTSSCHNITTSTELLEN (KEIM) Thomas Renner, Prof. Dr.-Ing. Andreas Rößler

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