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Jahresbericht 2014-15

44 « Die Belastbarkeit der Struktur zeigte sich daran, dass diese Grundlagenfächer im Berichtszeitraum trotz durch offene Stel- len und gesundheitsbedingte Ausfälle angespannter Personalsituation an allen Standorten ohne Einschränkung angebo- ten werden konnten. Es gelang auch, neue Veranstaltungen, die im Bereich Physik durch das Hochlaufen des Bachelor-Stu- diengangsTechnischeBetriebswirtschaft/ Automobilindustrie (TAB) erstmals ange- fordert wurden (Labor Thermodynamik), entsprechend früherer Zusagen termin- gerecht zu realisieren. Nicht zu unterschätzen ist der Aufwand geleisteter Vorarbeiten für neue Lehran- gebote, die ab Wintersemester 2015/16 – vor allem im Bereich der Masterpro- gramme Ressourceneffizienz im Maschi- nenbau (RMM) und Fahrzeugtechnik (FZM) – von Kolleginnen beziehungswei- se Kollegen übernommen werden. Der über das Institut für Weiterbildung der Hochschule Esslingen (IWHE) an al- len Standorten organisierte Vorkurs Ma- thematik ist sehr erfolgreich. 98% der pro Jahr fast 1.000 Teilnehmer empfehlen ihn weiter. Der parallele Kompaktkurs Physik hat sich so gut entwickelt, dass er nun ge- teilt werden musste. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Prof. Dr.-Ing. Ralf Rothfuß konnte zwei Industrieprojekte im Bereich Regelungs- technik in Fahrzeugen einwerben. Drei Mitarbeiter wurden daraus parallel finan- ziert. Prof. Dr. Jürgen Koch verbrachte ein Forschungssemester bei SCILAB in Ver- sailles. Er hat sich dort an der Weiterent- wicklung dieser Open-Source-Software beteiligt, die möglicherweise eine Alter- native zu dem kommerziellen Produkt MATLAB darstellen kann. Neben der Fortführung des IMPACT- Projekts nahm Prof. Dr. Renate Hiesgen die Bearbeitung der Projekte INSIDE (In- situ Diagnostics in Water Electrolyzers) und SELIBA (SEcond LIfe Program for Lithium-Ion-BAtteries) auf. Aktuell um- fasst ihre Gruppe drei Doktoranden, mit SELIBA kommt nun eine vierte Stelle hin- zu. Sie und die Mitarbeiter M.Sc. Tobias Morawietz sowie M.Sc. Michael Handl präsentierten erste Ergebnisse auf Fach- konferenzen in Kapstadt (Südafrika), San Francisco (USA), Glasgow (UK) und Du- brovnik (Kroatien). INTERNATIONALISIERUNG Abgesehen von Reiseaktivitäten ist hier die Betreuung englischsprachiger Lehr- angebote für ausländische Studierende an der Hochschule Esslingen nötig. Im Berichtszeitraum hielten die Professoren Dr. Karin Melzer, Dr. Martin Stämpfle, Dr. Axel Stahl, Dr.-Ing. Otto Strobel und Dr. Hanno Käß solche Vorlesungen im Rah- men der Master-Studiengänge Automo- tive Systems (ASM), Design and Deve- lopment in Automotive and Mechanical Engineering (DDM) und dem Master of Business Aministration (MBA). LABORE/INSTITUTE Im Labor Mathematik am Campus Stadt- mitte wurde die Technik modernisiert und eine Testfläche für Modellfahrzeuge realisiert, die für studentische Projekte im Bereich „Autonomes Fahren“ genutzt wird (Abbildung 2). Sie ist Baustein der vielfältigen Aktivitäten einer interdis- ziplinären Kooperation, die Prof. Dr. Jürgen Koch, Prof. Dr. Martin Stämpfle sowie Prof. Dr Rainer Marchthaler (IT) aufgebaut haben. Ein großer Erfolg war hier der erste Platz unter den Einsteiger- Teams im Carolo-Cup an der Universität Braunschweig im Februar 2015. Das von Prof. Dr. Käß konzipierte und mit Dr. Jürgen Haiber neu aufgebaute Labor Thermodynamik für TAB3 bestand den ersten Einsatz. PERSONAL Zum Wintersemester 2014/15 began- nen Prof. Dr. Arndt Jaeger und Prof. Dr. Marcel Wiedemann ihre Lehrtätigkeit. Prof. Dr. Christian Holler nahm einen Ruf an die Hochschule München an und schied aus. Prof. Dr. Dan Ulmet und Prof. Dr.-Ing. Otto Strobel gingen in den Ruhestand. Die Fakultät führte vier Beru- fungsverfahren durch. Drei im Bereich Mathematik enden mit Berufungen zum Wintersemester 2015/16. Dagegen konn- te das Verfahren zur Stelle mit Schwer- punkt Fachdidaktik nicht abgeschlossen werden. Für Ingenieurpädagogik und NwT wäre Unterstützung zwar dringend erforder- lich. Um bei der Qualifikation der Be- werber keine Kompromisse einzugehen, scheint aber eine dritte Ausschreibung nötig. An allen drei Standorten wird aus Qua- litätssicherungsmitteln (QSM) jeweils eine 50%-Stelle zur Assistenz im Bereich Mathematik finanziert.

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