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Jahresbericht 2014-15

» 43 LEHRE Ingenieurpädagogik Zur Fakultät Grundlagen gehören die Bachelor-Studiengänge Ingenieurpäda- gogik mit den Fachrichtungen Fahrzeug- technik-Maschinenbau (FMP), Maschi- nenbau-Automatisierungstechnik (MAP) und Versorgungstechnik-Maschinenbau (VMP) am Campus Stadtmitte, Infor- mationstechnik- Elektrotechnik (IEP) am Campus Flandernstraße und Elek- trotechnik-Informationstechnik (EIP) am Campus Göppingen. Die Anfängerzahlen sind stabil. Das Interesse, gemessen als Verhältnis aus Gesamtzahl der Bewer- bungen zur Zahl der Studienplätze (35 pro Jahr) ist anhaltend groß. Insgesamt 312 Bewerbungen ergeben dafür 8,9 als Mittelwert (Wintersemester 2014/15: 10,8; Sommersemester 2015: 6,4). Die Zulassung erfolgt zu Bedingungen der jeweiligen Ingenieurstudiengänge. Die Qualität der Bewerbungen ist gestie- gen, die Zahl der Abbrüche gesunken. Eine Beobachtung macht jedoch nach- denklich: Ziel ist es, zukünftige Lehrkräf- te für berufliche Schulen zu gewinnen. Manche Studierende entschließen sich aber nach einiger Zeit zum Wechsel in den parallelen Ingenieurstudiengang. Und die Absolventinnen beziehungswei- se Absolventen entscheiden sich häufig zur Aufnahme einer Tätigkeit in der In- dustrie. Das zeigt einerseits, dass das Konzept des vollwertigen, polyvalenten Ingenieur-Abschlusses aufgeht. Anderer- seits könnte die Aussicht auf einen Beruf als Lehrkraft im öffentlichen Dienst so wenig attraktiv erscheinen, dass sie das dazu erforderliche Masterstudium nicht direkt aufnehmen. Dieses Problem kann die Hochschule jedoch nicht selbst lösen. Naturwissenschaft und Technik (NwT) NwT ist ein im Schuljahr 2007/08 ein- geführtes Fach an Gymnasien in Baden- Württemberg. Gemeinsam mit der Uni- versität Tübingen bietet die Hochschule seit dem Wintersemester 2014/15 dazu den Studiengang „Lehramt NwT“ an. Grundgedanke ist, die künftigen Lehr- kräfte zum Teil an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit technischem Profil auszubilden. So übernimmt die Hochschule Esslingen 43 Doppelwochenstunden (DWS) pro Jahr. Davon verantwortet die Fakultät Grund- lagen 12 DWS, insbesondere die Fachdi- daktik. Den anderen Teil trägt die Fakultät Me- chatronik und Elektrotechnik. Im Zuge personeller Veränderungen hat Prof. Dr. Wolfgang Coenning die Organisation des Studiengangs übernommen. 3/5 al- ler NwT-Studierenden im Land studieren in Tübingen, die Semestergröße liegt bei über 30 Personen. Allerdings fällt die Bi- lanz der Lehrexporte zwischen der Hoch- schule Esslingen und der Universität Tübingen nach Umstellung auf Bachelor und Master nun zum Nachteil der Hoch- schule aus. Hier ist eine Lösung notwen- dig. Zum erweiterten Bereich Lehre gehören Aktivitäten in der Lehrerweiterbildung und die Arbeit mit Schülern. Mit en- ormem Aufwand hat hier Prof. Coenning Planung und Finanzierung des NwT-Bil- dungshauses der Hochschule Esslingen in Göppingen vorangetrieben (Eröffnung Oktober 2015). Im Berichtszeitraum wurden die Voraus- setzungen für seine ersten drei Betriebs- jahre geschaffen. Abbildung 1 steht für Finanzierungszusagen von insgesamt 660.000,- Euro. Mathematik und Physik Kernaufgabe der Fakultät ist die Lehre im Bereich Mathematik und Physik für die ganze Hochschule. Sie wird ergänzt durch ein breites Spektrum unterstützender Maßnahmen in der Studieneingangspha- se, vor allem in Mathematik (Tutorien, Zusatzkurse, Mathematik-Nachmittage, Zusatzübungen), sowie durch Tutorien in Physik. Bild Platzhalter Symbolische Bausteine des NwT-Bildungshauses mit den Namen der Stifter. (Foto: Hochschule Esslingen)

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