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Jahresbericht 2014-15 - Verwaltung, Haushalt und Personal

16 « HOCHSCHULFINANZIERUNGSVERTRAG Nach einjährigem hartem Verhandeln wurde im Januar 2015 zwischen dem Land Baden-Württemberg und allen Hochschulen und Universitäten der Hochschulfinanzierungsvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Damit ist eine zeitlich befristete Pla- nungssicherheit eingetreten, allerdings keine Erhöhung des Gesamthaushalts. Die wichtigsten darin getroffenen Ver- einbarungen sind die Verstetigung der Qualitätssicherungsmittel, also der ehe- maligen Studiengebühren, durch deren Überführen in den Grundhaushalt der Hochschulen und die befristete Fortset- zung der Programmfinanzierung 2012 sowie 2020. Leider ist es den Hochschulen im Gegen- satz zu den Universitäten nicht gelungen, neben den Qualitätssicherungsmitteln auch die Mittel der Programmfinan- zierung 2012 nahezu vollständig in die Grundfinanzierung übertragen zu bekom- men. Nach dem Abschluss des Hoch- schulfinanzierungsvertrags ist damit vor dem Abschluss des nächsten mit einer Laufzeit ab 2020. Wir müssen uns schon heute strukturelle Überlegungen zur Aus- finanzierung unserer Haushalte machen und uns gut für die nächste Verhand- lungsrunde mit dem Land aufstellen. An- sonsten werden viele gute, wegweisende, innovative Neuerungen, die die Hoch- schule Esslingen in den letzten Jahren errungen hat und künftig erringen wird, nicht Bestand haben können. PERSONAL Im Zuge der Umsetzung des Hochschul- finanzierungsvertrags haben die Hoch- schulen für angewandte Wissenschaften die Möglichkeit erhalten, aus den Quali- tätssicherungsmitteln unbefristet besetz- bare Stellen vom Land zu „kaufen“. Die Hochschule Esslingen hat zu den 17 schon seit einigen Jahren ebenfalls aus Qualitätssicherungsmitteln der Hoch- schule finanzierten unbefristeten Stellen unter Berücksichtigung der gesamthaus- halterischen Lage und nach Zustimmung aller Hochschulgremien weitere fünf un- befristet besetzbare Stellen beim Land beantragt und von diesem erhalten. Dies ist ein Tropfen auf den heißen Stein, wei- tere unbefristet besetzbare Stellen sind erforderlich. Parallel hierzu ist die Ein- gruppierungssituation unbefriedigend. Die Schere zwischen den Verdienstmög- lichkeiten an Universitäten oder der frei- en Wirtschaft im Vergleich zu denen an einer Hochschule wird immer größer. Auch an dieser Stelle müssen wir weiter mit dem Land Baden-Württemberg ver- handeln und vehement für eine Verbes- serung des Personalhaushalts und damit der Beschäftigungssituation eintreten. PERSONALENTWICKLUNG UND GESUNDHEITSMANAGEMENT Umso wichtiger ist es, die Instrumente der Personalentwicklung und des Ge- sundheitsmanagements, die vor drei Jahren mit dem Beginn meiner Amtszeit strukturiert eingeführt wurden, nicht nur zu institutionalisieren, sondern weiter auszubauen, stärker auf die Bedürfnisse der oder des Einzelnen anzupassen, um damit neue Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen, schon anwesende Wert zu schätzen und ein Abwandern zu verhin- dern. Nach der Einführung eines hausinternen Fort- und Weiterbildungsprogramms steht nun eine Führungskräfteentwick- lung an. Wir freuen uns, dass uns hierbei der Personalrat den Rücken stärkt und in- haltlich unterstützt. Immer wichtiger wird die Vernetzung mit anderen Hochschu- len im Bereich der Personalentwicklung. Als einzelne Hochschule sind wir mit dem vorhandenen Beschäftigtenstamm AUS DEM REKTORAT Verwaltung, Haushalt und Personal | Heike Lindenschmid

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