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Jahresbericht 2014-15

» 11 kurs „Integrity of Structures“ angeboten. Daneben zeichnete das IWHE wieder für verschiedene Fortbildungsveranstal- tungen verantwortlich, die an der Hoch- schule durchgeführt wurden. Beispiele sind Veranstaltungen im Rahmen der Weiterbildung zum VDI Fachingenieur für Gebäudeautomation oder die Schu- lung „Trinkwasserhygiene“ des Fachver- bandes Sanitär, Klima und Heizung. INTERNATIONALISIERUNG Im Studienjahr 2014/15 konnten Koope- rationsvereinbarungen mit einer Reihe von neuen Partnerhochschulen in Euro- pa, den USA und China abgeschlossen werden. 156 Studierende der HE sind für ein Studiensemester oder mehr ins Aus- land gegangen. Im gleichen Zeitraum hat die Hochschule Esslingen 181 Austausch- studierende aus dem Ausland aufgenom- men. Vielen der Austauschstudierenden konnte das Akademische Auslandsamt eine finanzielle Unterstützung für ihren Auslandsaufenthalt vermitteln. 140 Sti- pendien an Outgoings und 63 Stipendien an Incomings konnten vermittelt werden. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Auslandsaufenthalte, die zu einem dop- pelten Studienabschluss (Double De- gree) führen. Neben den bereits etablier- ten Doppelabschluss-Programmen mit chinesischen und finnischen Hochschu- len kann nun auch an der mexikanischen „Tecnológico de Monterrey“ ein Doppel- abschluss in Maschinenbau, Mechatro- nik oder Wirtschaftsingenieurwesen er- worben werden. Dieses Programm wird, wie schon die Programme der Chinesisch- Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (CDHAW) an der Tongji- Universität in Shanghai, vom Deutschen Hochschulkonsortium für internationale Kooperationen (DHIK) koordiniert. DIDAKTIKZENTRUM Im Studienjahr 2014/15 wurden über 1.500 Lehrveranstaltungen durch das Didaktikzentrum evaluiert. Dabei wur- den gut 30.000 Fragebögen erfasst und ausgewertet. Durch neu entwickelte Fra- gebögen bot sich dabei ein differenzierte- rer Blick auf Stärken und Schwächen der einzelnen Lehrveranstaltungen. Gemeinsam mit der Hochschule für Wirt- schaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), der Hochschule Reutlingen und der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) wurden wieder didaktische Fort- bildungsveranstaltungen für Professoren und Lehrbeauftragte angeboten, die sehr gut angenommen wurden. Im Bereich der E-Learning-Unterstützung wurden und werden auf dem moodle- Server der Hochschule Esslingen inzwi- schen circa 1.000 Kurse angeboten. Vor allem im berufsbegleitenden Studien- gang Bioprozesstechnik hat das Didaktik- zentrum die Lehrenden bei der Erstellung der umfangreichen E-Learning-Module unterstützt. Ein neuer Arbeitsbereich des Didaktik- zentrums im Berichtszeitraum war das Service Learning. Studierende sollen das, was sie im Studium gelernt haben, zum Wohle der Gesellschaft anwenden. Damit reagiert die HE auf die in dem Schlagwort von der „Third Mission“ enthaltene po- litische Forderung an die Hochschulen, sich stärker gesellschaftlich zu engagie- ren. Konzepte für das Service Learning sind zunächst in die ingenieurpädago- gischen Studiengänge eingeflossen. Wei- tere Studiengänge sollen folgen. KÜNFTIGE HERAUSFORDERUNGEN Spätestens ab dem Wintersemester 2016/17 muss auch an der Hochschule Esslingen mit einer wachsenden Anzahl von Flüchtlingen, vor allem aus Syrien, dem Irak und Afghanistan gerechnet werden, die sich um einen Studienplatz bewerben. Neben Fragen etwa zum Um- gang mit fluchtbedingt fehlenden Zeug- nissen und anderen Bewerbungsunterla- gen muss vor allem die Frage nach der Sprachförderung beantwortet werden. In den kommenden Jahren stehen bei allen Hochschulen in Baden-Württem- berg umfassende Änderungen in der Softwarelandschaft für das Campus-Ma- nagement (Zulassungsverfahren, Stu- dierenden- und Prüfungsverwaltung) an. Alle einschlägigen Verwaltungsprozesse müssen überarbeitet und an die neuen Anwendungen angepasst werden. Zusätzlich soll bis 2018 an allen Hoch- schulen des Landes das dialogorientierte Serviceverfahren der Stiftung für Hoch- schulzulassung für das Bewerbungs- verfahren für Studiengänge mit lokaler Zulassungsbeschränkung eingeführt werden. Auch diese Maßnahme wird er- hebliche finanzielle und personelle Res- sourcen binden.

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