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Jahresbericht 2011-2012

80  «  Jahresbericht 2011 – 2012 Am Ende konnten die Piloten der FTAG und der FLG Gra- benstetten den 19 Platz unter den 30 qualifizierten Mann- schaften erfliegen. Im kommenden Jahr sollen die Flugge- schwindigkeiten weiter gesteigert werden, um näher an einen Aufstiegsplatz in die 1. Bundesliga zu rücken – dazu ist eine Platzierung unter den ersten sieben Mannschaften erforder- lich. Winterarbeit, theorieunterricht Im Wintersemester wurde die Wartung und die Pflege der Vereinsflugzeuge durchgeführt. Der Theorieunterricht war gut besucht. 60 Stunden sind für die Privatpilotenlizenz Pflicht. Meteorologie, Navigation, Luftrecht, Technik und Verhalten in besonderen Fällen wer- den gelehrt. Projektarbeit Im Frühjahr besuchte Karl Pfister, der in den 80er Jahren das Projekt E14 initiierte, die FTAG. Karl lebt in Kanada, bei Lon- don in Ontario. Zusammen mit seinem Sohn Marc, der auch Maschinenbau studiert hat, wird er die E14 fertig stellen. Der Bau des auf extremen Leichtbau und auf geringstmögliche umströmte Oberfläche getrimmten Seglers hat in den letzten Jahren stagniert, da es uns an Mitgliedern mangelt, die so ein Projekt stemmen können. Die Studienbedingungen führen dazu, dass die Verweildauer eines Studierenden in der FTAG zu kurz ist, als dass er diese Arbeit nachhaltig machen kann. Die Absolventen engagieren sich zwar in der Werkstatt und reparieren die Blessuren, die beim Flugbetrieb entstehen – doch müssen sie sich im Berufseinstieg so einsetzen, dass eine federführende Arbeit an einem solchen Prototypenflug- zeug nicht möglich ist. Auf dem Sommertreffen der Idaflieg in Aalen wurde der „iLog“ wieder eingesetzt. Diesmal hat Michael Eisele in ei- ner Studienarbeit externe Sensorknoten entwickelt, die die Messdaten beispielsweise von der Flügelspitze zum Logger im Rumpf drahtlos übertragen. Diese auf „NORA“ getauf- ten kleinen Baugruppen nutzen ein Zig-Bee-Modul zur Da- tenübertragung. Der Logger hat mittlerweile ein Display mit Touchpad bekommen. Eine Fluglagen-Messlanze wurde mit Unterstützung des Steinbeiss-Transfer-Zentrums aufgebaut. Nun können An- stellwinkel und lateraler Angriffswinkel der Strömung bei Flugmanövern aufgezeichnet werden. Besonders wertvoll wird das im Windenstart sein, wo die verschiedenen Flug- phasen dadurch besser verstanden und bewusster erflogen werden können. Ausblick Die erflogenen Daten werden nun ausgewertet und beim Be- such des Wintertreffens der Idaflieg, der regelmäßig im Janu- ar stattfindet, vorgestellt. zentrale einrichtungen Abb. 1: Wettbewerbspilot Fredi überprüft die Anzeige des Bordcomputers. ( Foto: FTAG Hochschule Esslingen) Abb. 2: Messlanze für Fluglagen-, Luftfeuchte- und Temperaturmessung. ( Foto: FTAG Hochschule Esslingen)

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