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Jahresbericht 2011-2012

Jahresbericht 2011– 2012  » 5 Forschung und Lehre angelegt und sollen – ohne Ausgren- zung anderer Themen – Profil bildendes Element der Hoch- schule mit großer Strahlkraft nach außen sein. Dabei ist festzustellen und war Grundlage der Festlegung auf das Thema Nachhaltigkeit, dass dieses innerhalb der Hoch- schule Esslingen nicht neu ist. Bereits seit vielen Jahren wird in nahezu allen Fakultäten an Teilaspekten gearbeitet. Sicht- bares Zeichen hierfür ist die erfolgreiche EMAS-Validierung, mit welcher die Hochschule Esslingen gemeinsam mit dem Industriepartner Drees & Sommer als erste Hochschule des Landes Zeichen gesetzt hat. Durch ein strukturiertes und transparentes Umweltmanagement sollen das Umweltbe- wusstsein deutlich gefördert und der Ressourcenverbrauch deutlich gesenkt werden. Klar definierte Umweltziele dienen dabei als Messlatte der Zielerreichung. Selbstredend lebt die Hochschule von starken Fakultäten, welche ihr Fach kompetent vertreten und weiter entwickeln. Die gemeinsame Ausrichtung auf das Thema der Nachhal- tigkeit eröffnet jedoch neue Zukunftsperspektiven, welche zu einer klaren Profilschärfung der Hochschule beitragen. Neue Tätigkeitsfelder Der Berichtszeitraum war durch wesentliche Erweiterungen der Tätigkeitsfelder geprägt. Sichtbare Themen hierbei sind: Weiterbildung Hochschulen stehen einem immer größer werdenden Bedarf an Weiterbildungsaktivitäten gegenüber, von Kursen für Stu- dienanfänger zum Ausgleich der unterschiedlichen Eingangs- qualifikationen über firmenspezifische Angebote der wissen- schaftlichen Qualifikation in spezifischen Feldern im Sinne des lebenslangen Lernens bis hin zu berufsbegleitenden Stu- diengängen. Nach einer systematischen Analyse des Bedarfs sowie der Potenziale hat die Hochschule Esslingen im Som- mersemester 2012 ein Institut für Weiterbildung gegründet, welches sich zur Weiterbildungsmarke entwickeln und Platt- form für alle diesbezüglichen Aktivitäten werden soll. Stipendien Die gesetzlich verankerte Verpflichtung zur Einwerbung und Vergabe einer über die Jahre steigenden Zahl an Stipendien für qualifizierte Studierende stellt alle Hochschulen vor neue Herausforderungen. Einerseits sind hierfür Spender zu fin- den, andererseits sind diese ohne angemessenen Ausgleich für die Verwaltung zu administrieren. Der Hochschule Ess- lingen ist es bislang gelungen, Stipendien in ausreichendem Umfang einzuwerben sowie leistungsfähige Strukturen für die Stipendienvergabe zu schaffen. Bei zunehmender Zahl sowie wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann dieses jedoch zu einer schwer lösbaren Herausforderung werden. Neben dem staatlich gegenfinanzierten Deutschlandstipen- dium konnte auch das SüdWestStipendium wieder gestärkt werden, welches über den Arbeitgeberverband SüdWestMe- tall initiiert wurde. Die Hochschule Esslingen hat somit im Bereich der finan- ziellen Unterstützung der Studierenden eine führende Rolle eingenommen, welche es weiter auszubauen gilt. Fundraising Der bis zum Jahr 2014 laufende „Hochschulpakt“ zwischen Land und Hochschulen sichert letzteren eine konstante staat- liche Grundfinanzierung. Die Situation der öffentlichen Haus- halte lässt jedoch erwarten, dass die staatliche Finanzierung in immer geringerem Umfang für die wachsende Aufgaben- flut ausreichend sein wird. Vor diesem Hintergrund hat sich die Hochschule Esslingen entschieden, passende Strukturen für ein professionelles Fundraising aufzubauen, ein in angelsächsischen Ländern übliches, in unserem Land jedoch weitgehend unbekanntes Instrument der Hochschulfinanzierung. Ein besonderer Dank geht diesbezüglich an den Verein der Freunde (VDF), welcher diese Aktivitäten organisatorisch sowie monetär sehr weit ge- hend unterstützt. Vernetzung Die Größe der Hochschule Esslingen befähigt sie, sich einer- seits schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen und Bedarfe einzustellen und andererseits solche Herausforde- rungen, für welche die Größe nicht ausreichend ist, gemein- sam mit starken Partnern zu meistern. Die Aufgabe besteht somit darin, in Abhängigkeit der Aufgabe belastbare Partner- netzwerke aufzubauen. Dieses sei an drei erfolgreichen Beispielen verdeutlicht: ## Finanzierung Die steigende Aufgabenflut sowie die steigende Zahl an Studierenden erfordern immer größere Ressourcen. In Anbetracht der limitierten staatlichen Finanzierung kann eine Entspannung der Situation nur durch die Unterstüt- zung starker Partner geschaffen werden, eine Aufgabe, die seitens des VDF in vorbildlicher Weise übernommen wurde. Neben der Unterstützung im Bereich der (Labor-) Ausstattung konnte im Berichtszeitraum weitere Unter- stützung im personellen/wissenschaftlichen Bereich eingeworben werden. Die schriftliche Zusage für eine Stiftungsprofessur liegt vor, eine weitere wurde mündlich zugesagt, zwei weitere stehen in Aussicht. Dieses ist auch als Bestätigung der Leistungen der Fakultäten zu werten, welche seitens der Partner aus der Wirtschaft durch die Stiftungen gewürdigt wird. Bericht Des Rektors

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