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Jahresbericht 2011-2012

66  «  Jahresbericht 2011 – 2012 Lehre Das Studienangebot der Fakultät umfasst folgende Studien- gänge: ## BA Soziale Arbeit (185 Anfängerplätze) ## BA Bildung und Erziehung in der Kindheit (35 Anfänger- plätze) ## BA Pflege/Pflegemanagement (32 Anfängerplätze) ## BA Pflegepädagogik (32 Anfängerplätze) ## MA Soziale Arbeit (25 Anfängerplätze) ## MA Pflegewissenschaft (15 Anfängerplätze) Weiterbil- dungsprogramm MA Sozialwirtschaft (25 Anfängerplät- ze), in Kooperation mit dem Paritätischen Bundesver- band und der Paritätischen Akademie Süd; Standort Heidelberg Die Studienprogramme werden durch 40 Professorinnen und Professoren, ca. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inklusive Mitarbeiter/innen in Projekten) und rund 90 Lehr- beauftrage sichergestellt.Alle Studiengänge sind stark nach- gefragt. Erstmalig wurde zum Sommersemester 2012 im BA- Studiengang Sozial Arbeit immatrikuliert, zukünftig wird in diesem Studiengang jedes Semester immatrikuliert, um die Studierbarkeit zu verbessern und den räumlichen Engpässen der Fakultät besser begegnen zu können. Die Hochschule hat auf Antrag der Fakultät einen Ausbau der pflegeorientierten Studiengänge aus dem Ausbauprogramm 2012, 3. Tranche, beantragt. Im Sommer 2011 wurden je 12 Studienplätze für Pflege/Pflegemanagement und Pflegepä- dagogik bewilligt, die zum Wintersemester 2012/13 genutzt werden können. Mit dem Ausbau ist die Besetzung von zwei Professuren und Mitarbeiterstellen verbunden. Der Ausbau ermöglicht, den inhaltlichen Schwerpunkt „Pflegeexpert/in“ aufzubauen. Im März 2012 wurden die Reakkreditierungsverfahren aller Studiengänge der Fakultät sehr erfolgreich abgeschlossen. Neben einer formalen Auflage, die bundesweit alle Studien- gänge bekommen, wurde kein Studiengang mit Auflagen be- legt. Die wenigen inhaltlichen Empfehlungen werden bereits in der jeweiligen Studienkommissionsarbeit bearbeitet. Besonders hervorzugeben ist, dass Prof. Dr. Nina Kösch- Bunzen für exzellente Hochschullehre in den Sozialwissen- schaften den Ars legendi-Preiss erhalten hat. Sie wurde im Sommersemester 2012 dafür geehrt, dass sie innovative und studierendenzentrierte Lehrkonzepte entwickelt und an der Hochschule nachhaltig umgesetzt hat. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergibt den mit 50.000 Euro dotierten Preis gemeinsam mit der Hochschulrektorenkon- ferenz (HRK). Der Preis wurde seit 2006 jährlich in wech- selnden Disziplinen verliehen. Die Jury mit Studierenden und Expertinnen und Experten aus Sozialwissenschaften, Hochschuldidaktik und Unternehmen kürte die Sieger aus 27 Vorschlägen. Die Bewerbung erfolgt in auf Vorschlag der Fakultät und der Fachschaft. Die Fakultät hat in Berichtzeitraum einige Fachtage durchge- führt. Hervorzuheben ist der Fachtag am 14.06.2012 „Jung- skulturen und Bubenszenen – Herausforderungen für ge- schlechtsreflektierende Jungenarbeit“, an dem sich ca. 400 Teilnehmer/innen beteiligten. In dem Berichtszeitraum konnten drei Berufungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden. Zwei weitere Verfahren werden zurzeit durchgeführt. Forschung und Entwicklung Das IAF Gesundheit und Soziales verfolgt das Ziel, durch an- wendungsbezogene Forschung sozialwissenschaftlich fun- dierte Antworten auf die mit dem gesellschaftlichen Wandel einhergehenden Veränderungen im Gesundheits- und Sozial- wesen zu geben. Gemeinsam mit kommunalen, frei gemein- nützigen und privaten Institutionen werden zukunftswei- sende Handlungskonzepte entwickelt und ihre Umsetzung in die Praxis fachlich begleitet. Die breit gefächerte Ausrich- tung innerhalb der Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege ist die Basis für die multi- und transdisziplinäre Ausrichtung des Institutes für Angewandte Forschung. Auf dieser Basis verfolgen wir eine Strategie der Bündelung und Vertiefung individueller Forschungsfragen entlang von in- haltlichen Forschungsschwerpunkten. Im Berichtszeitraum (bis Juli 2011) wurden folgende Projekte bewilligt bzw. weiter gefördert: ## „Tafel-Monitor – Transformation der Lebensmitteltafeln und ähnlicher existenzunterstützenden Angebote im institutionellen Spannungsfeld zwischen Nachfrage und Angebot“ (Prof. Dr. Maar) ## „FUgE – Förderung der Übergänge und des Erfolgs im Studium von pflegeberuflich Qualifizierten“ (Prof. Dr. Bonse-Rohmann und Prof. Dr. Riedel) ## „Die Zukunftsfähigkeit der Pflegepädagogik in Baden- Württemberg – ein strategischer Beitrag zu Sicherstel- lung pflegerischer Versorgung“ (Prof. Dr. Reiber) ## BMBF-Projekt „Entwicklung, Umsetzung und gesund- heitsökonomische Evaluation – ein Konzept zur demenz- gerechten Versorgung von dementiell erkrankten Patien- tinnen und Patienten im Krankenhaus“ in Kooperation mit dem Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart (Prof. Riedel, Prof. Wolke) ## Lehrer-Schüler-Beziehung und Lehrergesundheit – Twin- ning Projekt (Prof. Reiber) in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen ## Projekt (Reiber); gefördert durch das Programm: Innova- tive Projekte des Landes Baden-Württemberg ## „Bedarfsgerechte technikgestützte Pflege in Baden-Württ- emberg“ (Prof. Dr. Elsbernd) – Kooperationsprojekt mit der Fakultät IT (Prof. Dr. Warendorf) ## „Wissenschaftliche Begleitforschung in den EEC-Kinder- und Familienzentren St. Josef und St. Stefan in Stuttgart“ (Prof. Dr. Kölsch-Bunzen) ## „Förderung der Interaktionsqualität zwischen Kindern fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege

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