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Jahresbericht 2011-2012

Jahresbericht 2011– 2012  » 59 findende Lehrmodul unterstützt. So hat sich die Fa. TRUMPF bereiterklärt, ihr Anwendungslabor Studierenden der Fa- kultät Maschinenbau für Laborübungen zur Verfügung zu stellen. Dort lernen Studierende, welche Möglichkeiten das Bearbeitungswerkzeug Laser bietet und was lasergerechtes Konstruieren in der Praxis bedeutet. Dank einer Spende von TRUMPF konnte ein neuer Laserbeschrifter TruMark 5000 als Keimzelle eines künftigen Laserlabors beschafft werden. Im Labor für Wärme- und Strömungstechnik (LWS) wurden durch weitere Umbaumaßnahmen neue Prüfräume erstellt. Es ist nun möglich, in definierten Umgebungsbedingungen Prüfstände für Wärmepumpen und Laborabzüge zu betrei- ben. Im Berichtszeitraum war das LWS besonders durch die Betreuung einer großen Zahl von Projektarbeiten in Anspruch genommen. Im Labor für Konstruktion und Simulation (LKS) wurde die vorhandene Software auf den neuesten Stand gebracht. Das gilt bezüglich der einheitlichen Installation für die CAD-Ausbil- dung und zur konstruktionsbegleitenden Berechnung mit PTC WILDFIRE Rev. 4.0 und Rev.5.0, FEM-Software ANSYS Release 14 inkl. WORKBENCH–Umgebung, MDESIGN 2010 und Kiss- soft. Die Software der Firma MaterialiseMimics wurde in den Projekten und der FE-Vorlesung sehr erfolgreich eingesetzt. Nach der letztjährigen Beschaffung neuer Maschinenbau- hardware (CAD-Arbeitskreis) wurde nach der Ausschreibung an der Hochschule die restliche (auszumusternde) Hardware an soziale Einrichtungen wie Schulen und Vereine vergeben. Der neue 3D-Drucker der Firma Alphacam ist in zum Teil spek- takulären Projekten sehr erfolgreich eingesetzt worden. Die Mitwirkung im CAD-Arbeitskreis Baden-Württemberg diente der Festigung des Netzwerkes der Konstrukteure. Ein Großgeräteantrag der Professoren Horn, Fischer und Wal- ter sowie die positive Begutachtung bei der Deutschen For- schungsgemeinschaft (DFG) ermöglichte die Beschaffung ei- ner hochwertigen Multisensor-Koordinatenmessmaschine der Fa. Carl Zeiss AG vom Typ ACCURA II durch die Hochschule Esslingen. Die DFG-Gutachter überzeugte vor allem die inte- grierende Bedeutung der Beschaffung einer praxisnahen Ferti- gungsmesstechnik für das Maschinenbaustudium. Studieren- de erhalten hier ein Gefühl für die Bedeutung von Toleranzen in der Konstruktion, deren Konsequenzen für die Fertigung und ihre Überprüfung in der Qualitätssicherung. Um eine möglichst große Bandbreite an Messaufgaben in Lehre und Forschung abdecken zu können, ist die Messmaschine mit un- terschiedlichen Tastsystemen ausgestattet: Die taktile Mess- technik kann sowohl tastend mit einem Drehschwenkgelenk als auch messend mit einem hochgenauen Scanningkopf ein- gesetzt werden. Außerdem können Werkstücke berührungslos optisch mit Kameratechnik in Kombination mit Auflicht- oder Durchlichtbeleuchtung vermessen werden. Die Messmaschi- ne hat ein Messvolumen von 900 x 1400 x 800 mm bei einer Grundgenauigkeit von 1,66 μm. Sie ist zentral zugänglich für alle Maschinenbau-Labore im Raum S9.015 aufgestellt, der für diesen Zweck mit einer Klimaanlage ausgestattet wurde. Seit dem Beginn des Sommersemesters 2011 ist im Labor Kunststofftechnik (LKT) eine modernisierte Universal-Prüfma- schine der Fa. Zwick mit einer max. Zug-/Druckkraft von 10 kN im Einsatz. Durch die Verwendung neuer Servomotoren in Verbindung mit neuen Softwarepaketen konnte die bereits 25 Jahre alte, mechanisch aber noch hochwertige Maschine auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Selbst anspruchsvolle Prüfungen, wie z.B. Hysteresefahrten oder Bie- gewechseltests sind nun möglich. Auch im Labor für Werkstoff- und Festigkeitsprüfung (LWF) wurde die Modernisierung der Zwick-Universalprüfmaschine erfolgreich abgeschlossen. Neben dem Austausch des 50 kN- Prüfrahmens gegen einen Rahmen mit Maximallast 100 kN wurden die neueste Regelelektronik und die aktuelle Prüfsoft- ware installiert. Außerdem verfügt die Prüfmaschine jetzt über einen einschwenkbaren Ofen incl. Messtechnik, der statische Versuche bis zu Temperaturen von 900°C ermöglicht. Damit ist das LWF in der Lage, alle Anforderungen der neuen DIN EN ISO 6892 zur Durchführung von Zugversuchen zu erfül- len. Das Werkstoffverhalten kann in Abhängigkeit von Tem- peratur und Dehngeschwindigkeit im quasistatischen Bereich vollständig beschrieben werden. Zusätzlich kann die Eignung eines Werkstoffes zum Tief- bzw. Streckziehen ermittelt wer- den. Zum Ende des Sommersemesters 2012 hat die Alfred Kärcher GmbH & Co. KG (Winnenden) dem Labor für Kunststofftech- nik eine moderne Arburg 2-Komponenten-Spritzgießmaschine zur Verfügung gestellt. Die Maschine verfügt über zwei Spritz- aggregate, so dass Bauteile im sogenannten 2-K-Verfahren aus einer Kombination zweier Polymere hergestellt werden kön- nen. Als Werkstoffe stehen Thermoplaste, Duromere und spe- zielle Elastomere wie Silikone zur Verfügung. Die Maschine wird für Laborübungen, Projektarbeiten und die angewandte Forschung zum Einsatz kommen. Im Labor Produktionsmanagement konnten durch die Im- plementierung flexibler, manueller Montagetische die La- borübungen weiter ausgebaut werden sowie neuartige Simulationssoftware zur Digitalen Fabrik im Bereich der Pro- duktionsplanung erfolgreich in Betrieb genommen werden. Personal Prof. Wendt ist zum Wintersemester 2012 altersbedingt aus dem aktiven Hochschuldienst ausgeschieden und in den Ru- hestand versetzt worden. Sein Lehrgebiet und seine Aufgaben werden vorübergehend von Kollegen und Lehrbeauftragten übernommen. Eine Wiederbesetzung ist nach einer neuen Be- darfsplanung vorgesehen. fakultät maschinenbau

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