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Jahresbericht 2011-2012

58  «  Jahresbericht 2011 – 2012 Forschung und Entwicklung Forschungsarbeiten auf dem Gebiet Medizintechnik im Be- reich der Knochendichtesimulation (Prof. Mastel) wurden weitergeführt. Die Aktivitäten im Rahmen der Promotion der Laborassistenten in Zusammenarbeit mit den Universitäten Ilmenau bzw. Rostock wurden weiter vorangetrieben. Es wurden im Zeitraum 2011/2012 weiterhin die Forschungs- projekte Experimentelle und numerische Untersuchung des Wärmehaushalts von mediterranen Landschnecken(Prof. Gärtner/Prof. Rösler), Konzeption und Erprobung eines Mikroblockheizkraftwerkes (Prof. Gärtner), Konzepti- on und Erprobung eines Prüfverfahrens für Laborabzü- ge (Prof. Gärtner), Entwicklung von besonders langle- bigen und an physiologische Eigenschaften angepassten Stimmprothesen(Prof. Rösler), CFD-Simulation von kristalli- nen Harnstoff­ablagerungen mit Fokus auf Verdunstungs- und Übersättigungsprozesse bei HWL (AdBlue®)-Dosierung (Prof. Rösler), Assistenzsysteme für leistungseingeschränk- te Mitarbeiter in der manuellen Montage(Prof. Hörz), Kon- zepte zur Simulation von Knochenumbauprozessen mittels FEM(Prof. Mastel) und die Entwicklung eines alkalischen Elektrolyseurs(Prof. Czarnetzki) bearbeitet. Ein 2010 begonnenes Verbundforschungsprojekt „EcoEx- trude - Energieeffiziente Extrusionsanlagen“ (Prof. Fischer) mit den Forschungspartnern FhG-IPA (Stuttgart), IDE Extrusionstechnik(Ostfildern) und LEO Kunststoffprofile (Leonberg) konnte nach zwei Jahren Laufzeit erfolgreich ab- geschlossen werden. Das im BMBF-Rahmenkonzept „KMU- Innovativ“ mit öffentlichen Mitteln geförderte Vorhaben hatte zum Ziel, Extrusionsanlagen hinsichtlich ihrer Ener- gieeffizienz zu untersuchen und zu verbessern. Den Aus- gangspunkt bildete ein bisher nicht verfügbares Energiemo- nitoringsystem mit komponentenfeiner Datenerfassung. Aus den Messdaten wurden Zusammenhänge zwischen dem Energieverbrauch und Betriebsdaten (Einstellparameter, Pro- zesskenngrößen, Produktqualität) identifiziert, die zur Aus- wahl optimaler Einzelkomponenten und zur Optimierung der Produktionsprozesse dienen. Die Messdaten werden in einem Überwachungssystem eingesetzt, um das Personal in der laufenden Fertigung zu unterstützen. Die Neuentwick- lung wurde von den beteiligten Partnern in eine Pilotanlage zur Herstellung von Rollladenprofilen integriert. Es konnten in der Serienproduktion Energie-Einspareffekte von bis zu 20 Prozent erzielt werden. Seit mehr als neun Jahren laufen in Zusammenarbeit mit dem IAF (Prof. Dr. Ulrich Gärtner) die Arbeiten am studen- tischen Entwicklungsprojekt APISJet, an dem bisher etwa 80 Studierende – überwiegend aus der Fakultät Maschinenbau – beteiligt waren. Das Projekt befasst sich mit der Umrüstung eines Ultraleicht-Segelflugzeuges in einen Motorsegler mit Turbinenantrieb. Der Antrieb dient als Heimkehrhilfe und ist schwenkbar im Rumpf montiert. Um eine hohe Betriebssi- cherheit zu gewährleisten, wurden z.B. von den Studieren- den eine innovative Feuerlöschanlage und ein Splitterschutz eingebaut. Mit dem erfolgreichen Erstflug am 09.03.2012 auf dem Flugplatz Mengen konnte der Nachweis erbracht werden, dass keine mechanischen Probleme in den Steu- erelementen und keine unzulässigen Vibrationen im Flug auftreten. Auf der internationalen Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen wurde das Projekt im April 2012 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Derzeit laufen flankierende Maß- nahmen zur weiteren Flugerprobung. Internationalisierung Im Rahmen eines vom DAAD geförderten Programms „In- tegrierte internationale Studiengänge mit Doppelabschluss“ hat die Fakultät MB mit der Jyväskylä University of Applied Sciences ein Doppelabschluss-Abkommen ausgearbeitet. Dieses Abkommen ist rechtzeitig zum kommenden Winter- semester von beiden Hochschulen unterzeichnet worden, so dass es nun deutschen und finnischen Maschinenbau-Stu- dierenden möglich ist, einen gemeinsamen internationalen Abschluss zu erreichen. Für das kommende Semester haben sich schon die ersten deutschen und finnischen Studieren- den angemeldet. Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde auch ein Paket an eng- lischsprachigen Vorlesungen zusammengestellt, das es in- ternationalen Austauschstudierenden ermöglicht, ein kom- plettes Semester an der Hochschule Esslingen in der Fakultät Maschinenbau zu absolvieren. Die Fakultät pflegt weiterhin sehr intensive Kontakte zu aus- gewählten internationalen Partnerhochschulen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit kommt es regelmäßig zum Aus- tausch von Professoren und Studierenden in Form von Ex- kursionen, Praktika und Studiensemestern. Die Zahl der Outgoings und Incomings der Fakultät Maschi- nenbau im Berichtszeitraum hat sich auch weiterhin positiv entwickelt. Labore Für die Anwendung „Umformtechnik“ im 6. Semester des Bachelorstudiums wurde zum Sommersemester 2012 das Curriculum in Richtung Laser Material Processing mit Schwerpunkt in der Blechbearbeitung erweitert. Neben die schon bisher übliche Behandlung der Blech- und Massivum- formung tritt nun die Lasertechnik. Für diesen Bereich konnte mit der Fa. TRUMPF (Ditzingen) ein starker Industriepartner gewonnen werden, der das neue, in englischer Sprache statt- fakultät maschinenbau

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