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Jahresbericht 2011-2012

4  «  Jahresbericht 2011 – 2012 In Anbetracht der Exzellenzinitiative für die Universitäten so- wie der jahrelangen intensiven Förderung der Dualen Hoch- schule ist die mögliche Positionierung der HAW im Hoch- schulsystem problematisch zu sehen. Die Profilbildung sowie enge Vernetzung mit Partnern war daher eine wichtige Aufga- be des vergangenen Jahres und wird dieses auch in Zukunft sein müssen. Dieses gilt insbesondere vor dem Hintergrund der Lage der öffentlichen Haushalte, welche eine den deutlich gestiegenen Aufgaben angemessene Finanzierung nicht er- warten lassen. Eine deutliche Erhöhung der nichtstaatlichen Drittmittel ist daher zur Sicherung der Zukunft zwingend ge- boten. Allgemeine Situation Ein Blick auf wesentliche Kennzahlen der Hochschule Ess- lingen zeigt eine gute Entwicklung: Die Nachfrage nach Stu- dienplätzen ist in allen Disziplinen ungebrochen hoch, die Drittmitteleinnahmen und die Zahl der Publikationen zeigen sehr starke Anstiege, die Internationalisierung schreitet fort, die Zusage von Stiftungsprofessuren zeigt das wachsende In- teresse von Partnern aus der Wirtschaft, der Übergang der Ab- solventinnen und Absolventen in den Arbeitsmarkt ist hervor- ragend, der Aufbau von Hochschulnetzwerken schreitet voran. Insgesamt kann somit eine positive Entwicklung konstatiert werden. Dieses alles darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass insbesondere HAW vor großen Herausforderungen stehen. Beispiele hierfür sind ## die Schaffung der erforderlichen Rahmenbedingungen für die gesetzlich geforderte sowie gewünschte Forschung, ## der Aufbau attraktiver Weiterbildungsprogramme mit zugehörigen Strukturen ## die zunehmende Diversität der Studienzugänge mit ein- hergehenden unterschiedlichen Qualifikationen, ## die zunehmende Aufgabenvielfalt (Master-Programme, Stipendieneinwerbung und -verwaltung, Akkreditierung und Evaluation, Familiengerechtigkeit, Umweltmanage- ment, …) bei tendenziell abnehmenden Ressourcen. Voraussetzung für die Bewältigung dieser Aufgaben ist ein in hohem Maße engagiertes Kollegium in allen Bereichen, wel- chem an dieser Stelle herzlich gedankt sein soll. Diesem En- gagement ist es zu verdanken, dass trotz der zunehmenden Aufgaben die Studierenden immer im Mittelpunkt des Han- delns standen. Personelle Veränderungen Wesentliche Ereignisse des Berichtszeitraums waren die Wahl- en der neuen Kanzlerin/des neuen Kanzlers sowie des Hoch- schulrats, welcher sich zum Wintersemester 2012/13 neu kon- stituierte. An dieser Stelle sei Ehrensenator Wolfgang Wolf von Herzen für sein Engagement als Vorsitzender des Hochschul- rats gedankt, welcher nach 12-jähriger Tätigkeit nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stand. Zur neuen Kanzlerin wurde einstimmig Heike Lindenschmid gewählt, welche bislang stellvertretende Kanzlerin der Univer- sität Stuttgart ist und ihr Amt an der Hochschule Esslingen zum 01.04.2013 antreten wird. Struktur und Entwicklungsplanung Der Senat der Hochschule Esslingen hat in sehr engagierten Diskussionen über deren Weiterentwicklung diskutiert. Hier- bei ist in beeindruckender Weise eine Versachlichung aller Themen gelungen. Neben der Formulierung eines mit dem Leitbild abgeglichenen Selbstverständnisses inklusive einer zugehörigen Mission und Vision wurden 11 Handlungsfelder definiert und beschrieben, welche es für eine erfolgreiche Ent- wicklung zu bearbeiten gilt, beispielhaft Studium und Lehre, Forschung, Wissenschaftliche Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer sowie Internationalisierung und Organi- sationsentwicklung. Der Entwurf des Struktur- und Entwicklungsplans wurde bis zum Ende des akademischen Jahres zweimalig nach Struktur und Inhalt im Senat diskutiert, wobei ein hohes Maß an Zu- stimmung zu verzeichnen war. Auf dieser Basis wird durch das Rektorat die endgültige Fassung erstellt, dem Senat zu Beginn des Wintersemesters 2012/13 zur Stellungnahme und dem Hochschulrat im Anschluss zur Beschlussfassung vor- gelegt werden. Künftige Profilbildung der Hochschule Das erste Handlungsfeld des Struktur- und Entwicklungsplan ist der Nachhaltigkeit gewidmet, welche nach aktuellem Ver- ständnis die systemische Betrachtung ökologischer, ökono- mischer sowie sozialer Aspekte beschreibt. Die Festlegung auf dieses übergeordnete Thema war das Ergebnis eines um- fassenden Strategieprozesses und folgt der Erkenntnis, dass durch die drei Arbeitsschwerpunkte der Hochschule, die In- genieur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, alle genann- ten Aspekte kompetent abgedeckt werden können, was für die Hochschule Esslingen einen deutlichen Vorteil gegenüber der überwiegenden Mehrzahl der Hochschulen birgt. Nach- haltigkeit ist somit in der Zusammenarbeit aller Disziplinen beschreibbar und stellt somit eine Klammerfunktion für alle Fakultäten und Fachgebiete der Hochschule dar. Zur Beförderung der erforderlichen interdisziplinären Zusam- menarbeit sowie zur Sichtbarmachung nach innen und außen wurde bereits ein allen Fakultäten offenes stehendes „Insti- tut für Nachhaltige Energietechnik und Mobilität“ (INEM) gegründet, ein weiteres „Institut für Gesellschaft im Wandel“ soll folgen. Diese Institute sind als Plattform für Projekte in Bericht Des Rektors

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