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Jahresbericht 2011-2012

56  «  Jahresbericht 2011 – 2012 fakultät informationstechnik Leitgedanke bei der Ausgestaltung der Organisationsstruktur undAnbindungdesKEIMandasFraunhoferIAOunddieHoch- schule Esslingen war es, eine enge Anbindung an die beiden tragenden Institutionen darzustellen. Dazu ist beabsichtigt, im ersten Jahr einen Mitarbeiterstamm von 5 wissenschaftlichen Mitarbeitern am KEIM aufzubauen, die überwiegend in der Fa- kultät Informationstechnik tätig sein werden. In den Folgejah- ren soll dieser Mitarbeiterstamm um 30% jährlich wachsen, so dass nach 5 Jahren 10-15 wissenschaftliche Mitarbeiter am KEIM arbeiten. Die Leitung des KEIM übernimmt Prof. Rößler. Sowohl das Fraunhofer IAO als auch die Hochschule Esslingen werden KEIM in öffentlich geförderte Forschungsprojekte als Partner einbinden. Dadurch wird einerseits eine Erweiterung des Industriekontaktnetzwerkes, andererseits auch eine Eta- blierung des Zentrums in der Forschungslandschaft erreicht. Forschungssemester Im Sommersemester 2012 führte Prof. Lindermeir ein For- schungssemester im Bereich Corporate Research der Firma Bosch in Schwieberdingen durch. Ziel der Arbeit war es, Wege aufzuzeigen, wie die Partikelemission im Abgas durch intelligentes Motormanagement bereits bei ihrer Entstehung möglichst gering gehalten werden kann. Die im Forschungs- semester gewonnenen Erfahrungen kommen direkt den Studenten im Grund- und Hauptstudium des Fachbereichs Informationstechnik sowie den Studenten im Masterpro- gramm ASM zu Gute. Internationalisierung Wie auch in den vergangenen Berichtszeiträumen konnte wieder ein reger Dozenten- und Studentenaustausch mit den Partnerhochschulen der Fakultät gelebt werden. Unsere Stu- denten bevorzugen Studienaufenthalte in englischsprachigen Ländern oder zumindest an ausländischen Hochschulen mit englischsprachigem Lehrangebot. Ausländischen Gaststu- denten ohne hinreichende Deutschkenntnisse bieten wir ein einsemestriges Programm im Umfang von 30 Credits an. Dazu können ausgewählte Module in englischer Sprache gemeinsam von ausländischen Gaststudenten und unseren regulären deutschsprachigen Studenten gehört werden. Sehr großes Interesse besteht an einem Praktikum im Aus- land. Dank unserer Vermittlung gelang es wieder, einen zehnprozentigen Anteil von Auslandspraktika zu erreichen. Auch in umgekehrter Richtung konnten wir auf Anfragen von unseren Partnerhochschule Praktikantenplätze in der Region für deren Studierenden vermitteln. Labore Die Fakultät Informationstechnik betreibt 14 Labore, die vor- nehmlich der Ausbildung der Studierenden der Hochschule Esslingen dienen, aber auch immer wieder Keimzelle für For- schungsanträge und -aktivitäten sind. Die Ausstattung der Labore ist insgesamt auf hohem Niveau und auf dem aktu- ellsten Stand. Durch die immer kürzer werdenden Innovati- onszyklen in der Technik sind auch weiterhin große Anstren- gungen notwendig, um den Studierenden in den Laboren ein dem Stand der Technik adäquates Handwerkzeug bereitzu- stellen. Einen nicht unerheblichen Anteil an den Investiti- onen haben die Studiengebühren. Über deren Verwendung wird paritätisch zwischen Fakultätsvorstand und Vertretern aus der Studierendenschaft entschieden. Insbesondere der Mitwirkung der Studenten ist die Realisierung mehrerer klei- nerer Projekte in den Laboren zu verdanken. Personal Im Berichtszeitraum wurden pensioniert: ## Prof. Dipl.-Ing. Rainer Doster (Nachrichtentechnik) ## Prof. Dipl.-Ing. Herbert Wiese (Technische Informatik und Leiter des Rechenzentrums). Ihren aktiven Dienst verlängert haben: ## Prof. Dr. rer. nat. Joachim Goll (Softwaretechnik) ## Prof. Dr.-Ing. Hermann Kull (Simulationstechnik). Dank der Bemühungen der Laborleiter sind, trotz der guten Arbeitsmarktlage in der Industrie, alle Mitarbeiterstellen der Fakultät sehr gut besetzt. Infolge konnte mit einer ebenso guten Zahl studentischer Hilfskräfte in den Laboren viel be- wegt werden. Ausblick Die kommenden beiden Semester werden ganz im Lichte der Neugestaltung der Studien- und Prüfungsordnungen der Fakultät und der damit verbundenen Akkreditierung der Studiengänge stehen. Dazu kommt die Verstetigung der Forschungsaktivitäten, insbesondere im Fraunhofer Anwen- dungszentrum. Als letzter Baustein ist ein Masterprogramm in Zusammenarbeit mit einer Universität zu schaffen, um eine durchgängige Ketten vom Bachelor über Master zur Pro- motion zu etablieren als eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Forschung, auch an Fachhochschulen.

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