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Jahresbericht 2011-2012

54  «  Jahresbericht 2011 – 2012 Summer School Dem Wunsch der Lernenden als auch der Lehrenden ent- gegenkommend wurde begonnen, neben dem Curriculum, ein weiteres Themenangebot zu etablieren. Dabei handelt es sich um Ein- bis Fünf-Tageskurse, oft in Kooperation mit der Industrie, die zum Teil mit anerkannten Industriezertifikaten abgeschlossen werden können. Dieses Angebot ist gebündelt in der IT-Summer School. Sie findet unmittelbar vor Beginn des Sommer- und des Wintersemesters statt und umfasst ein vielfältiges Spektrum rund um die Informationstechnik. Exkursionen Im Berichtszeitraum wurden wieder je zwei einwöchige Ex- kursionen für die Studierenden der vierten Semester durch- geführt. Dazu kamen Tagesexkursionen zu Firmen der Regi- on. Studentische Arbeitsbelastung Die gefühlte Arbeitsbelastung der Studierenden, insbeson- dere durch umfangreiche Laborübungen, war Anlass für die Studienkommission, die Belastung der Studenten für vier von den Studenten ausgewählten Laboren ein Semester lang aufzeichnen zu lassen und damit zu quantifizieren. Dabei haben sich zweierlei Erkenntnisse ergeben: die tatsächliche Stundenlast ist nie höher als in der SPO ausgewiesen, eher niedriger. Anderseits aber konzentrieren sich Laborübungen in den verschiedenen Fächern auf wenige Wochen im Seme- ster, was dort dann zu temporärer Überlast führt. Auf Anre- gung der Studentenschaft werden nun Teile des Physiklabors als Blockveranstaltung in der vorlesungsfreien Zeit durchge- führt. Die derzeit in der Überarbeitung befindliche SPO sieht weitere Veranstaltungen vor, die als Block an den Rändern der vorlesungsfreien Zeit planbar sein werden. Weiterentwicklung des Studienangebotes Seit einigen Jahren verlagert sich das Interesse der Studien- bewerber weg von der Kommunikationstechnik hin zur Soft- waretechnik und Medieninformatik sowie zur Technischen Informatik. Gleichwohl ist die Kommunikationstechnik eine wesentliche Basistechnologie der gesamten Informations- technik. Große Nachfrage von Seiten der Studienbewerber erfahren Studiengänge, die Wirtschaft und Informationstech- nik oder Informatik miteinander verbinden. Dem Bewerber- verhalten angepasst und der hohen Nachfrage in Wirtschaft und Industrie entsprechend hat die Fakultät Informations- technik gemeinsam mit Hochschulrat und Senat eine Neu- ausrichtung der Informatik an der Hochschule Esslingen beschlossen. Die Zahl der ingenieurstechnisch ausgerichte- ten Studienanfängerplätze der Fakultät Informationstechnik wird auf 2/3 der bisherigen Zahl beschränkt, sodass genau diejenigen Bewerber einen Studienplatz erhalten, von denen zu erwarten ist, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit das begonnene Studium auch erfolgreich abschließen werden. Die Integration der Wirtschaftsinformatik in die Fakultät In- formationstechnik bietet beiden vielfältige Möglichkeiten der inhaltlichen Verbreiterung als auch Vertiefung und wird ihre Wettbewerbsfähigkeit im Kontext des demografischen Wan- dels stärken. Der Prozess der grundlegenden Überarbeitung der Curricula steht kurz vor seinem Abschluss. Zur Förderung des Denkens in Systemen konnten im Be- richtszeitraum dank dem Engagement von Kollegen und zahlreichen studentischen Hilfskräfte zwei umfangreiche stu- dentische Projekte weitergeführt werden: ein Quadrokopter und ein Roboter. Gemeinsam ist beiden Projekten, dass sich auf diesen Systemen unsere technischen Disziplinen: die Technische Informatik und die Softwaretechnik & Medien- informatik treffen und die darin enthaltenen Lehrinhalte im praktischen Einsatz zeigen lassen. Beim Quadrokopter zeigt sich darüber hinaus, wie andere Ingenieursdisziplinen aus unserer Hochschule, die Mechatronik und der Maschinen- bau, zum Gelingen eines solchen Projektes beitragen. Die Erfahrungen hieraus geben uns wichtige Impulse bei der Neugestaltung der Studienangebote. Masterprogramme Die Absolventenbefragungen zeigen deutlich, dass die Ba- chelor-Absolventen der Hochschule Esslingen im unmittel- baren Anschluss zunehmend ein einschlägiges Master-Stu- dium ins Auge fassen. Der an der Hochschule in Kooperation mit zwei anderen Fakultäten angebotene Masterstudiengang Automotive Systems trifft die Interessenslage der IT-Absol- venten allerdings wenig. Aus dieser Erkenntnis heraus lau- fen derzeit konkrete Planungen, zusammen mit der Hoch- schule Reutlingen, der Universität Stuttgart, dem Landkreis Böblingen und Industrieverbänden ein Masterprogramm „IT-Services“ anzubieten. Dies wäre insbesondere für Soft- waretechniker eine logische Fortsetzung ihrer akademischen Ausbildung an der Hochschule Esslingen. Evaluation Die Evaluation der Lehrveranstaltungen erfolgte auch in die- sem Berichtszeitraum wieder flächendeckend. Dabei wurde im Sommersemester pilothaft von einem papierbasierten auf ein online-basiertes Verfahren umgestellt. Dies geschah insbesondere mit Blick auf eine Reduzierung des Arbeitsauf- wandes bei der Bereitstellung der veranstaltungsbezogenen Evaluationsbögen und aus Gründen eines nachhaltigen Han- delns, waren doch anschließend pro Semester rund 3.000 Blatt Papier zu entsorgen. Die Teilnahmequote lag dabei im Schwankungsbereich früherer Evaluationen, die Qualität der Aussagen gegenüber früheren Evaluationen blieb unverän- dert. fakultät informationstechnik

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