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Jahresbericht 2011-2012

Jahresbericht 2011– 2012  » 53 Dekan Prof. Jürgen Nonnast fakultät informationstechnik Informationstechnik durchdringt immer mehr Bereiche un- seres Lebens. Entsprechend groß ist der Bedarf von Industrie und Wirtschaft an gut ausgebildeten Fachkräften der Infor- mationstechnik. Diesen Bedarf zu decken dient die zukünf- tige Konzentration der Informatikausbildung an nunmehr einem Standort der Hochschule in einer Fakultät. Die Chance einer grundlegenden inhaltlichen Neuausrichtung der aus- bildenden Studiengänge wurde ergriffen. Die Kommunikati- onstechnik integriert sich als Basistechnologie in die erfolg- reichen technischen Studiengänge der Softwaretechnik & Medieninformatik und der Technischen Informatik. Die Wirt- schaftsinformatik profitiert inhaltlich von der räumlichen und organisatorischen Nähe zu den anderen Informatiken und erweitert und stärkt das Profil der Fakultät hin zu den Busi- ness-Anwendungen. Maßnahmen zur Förderung leistungs- starker Studenten, wie Summer School, als auch Maßnah- men zur Reduzierung des Drop-Outs, wie das Studium der individuellen Geschwindigkeiten, werden konsequent fort- entwickelt. Die anwendungsorientierte Forschung gewinnt zunehmend an Raum. Für das Forschungsprojekt bwGrid wird an der Bewilligung eines Nachfolgeprojekts gearbeitet, das Forschungsprojekt „Technik und Pflege“ ist erfolgreich gestartet und hat bereits erste Teilergebnisse geliefert. Die Platzierung eines Fraunhofer-Anwendungszentrums an der Hochschule in der Fakultät IT dokumentiert eindrücklich das Vertrauen in unsere Kompetenz für angewandte Forschung. Der Einstieg in das Promotionskolleg Hybrid, eine Kooperati- on mit der Universität Stuttgart und der Daimler AG, rundet die Forschung an der Fakultät ab. Lehre Studium der individuellen Geschwindigkeiten Die Zugangsberechtigungen der Studienanfänger sind sehr vielfältig, der Kenntnisstand insbesondere in den zentralen Ingenieurfächern sehr heterogen. Gepaart mit Defiziten im persönlichen Bereich führt dies dazu, dass ein nicht uner- heblicher Teil der Studienanfänger erst im Studium die Stu- dierfähigkeit erreicht, oder diese allzu häufig nicht erreicht. Das Studium der individuellen Geschwindigkeit schafft den zeitlichen, fachlichen und organisatorischen Rahmen, damit Studienanfänger, statt das Studium abzubrechen, dieses er- folgreich abschließen. Die Studien- und Prüfungsordnung wurde dahingehend geändert, dass das zweite und das dritte Studiensemester in vier Zeitsemestern durchlaufen werden können. Die damit gewonnen Zeiträume werden von jedem teilnehmenden Studenten zur Behebung von Defiziten nach einem individuellen Lernportfolio genutzt. Die Fakultät stellt hierfür spezielle Angebote in Mathematik, Physik und Elek- trotechnik bereit. Individuell und in Kleinstgruppen arbeiten die teilnehmenden Studenten ihre Defizite in den jeweiligen Fächern auf. Angepasste Angebote in Arbeitstechniken, Zeit- management und enges individuelles Coaching fördern die Persönlichkeitsentwicklung. Nach diesem zusätzlichen Jahr sollen die Teilnehmer das Studium mit dem vierten Studien- semester ganz regulär fortsetzen. Erste Erfahrungen zeigen, dass neben vielfältigen persön- lichen Schwierigkeiten der Zeitverlust durch lange Anfahrts- wege ein bisher wenig beachteter Hemmschuh ist. Stu- dierende, die einen Umzug an einen hochschulnahen Ort realisieren konnten, bewerten dies als einen ihrer wertvolls- ten Entscheidungen. Leider mangelt es sehr an Wohnraum zu bezahlbaren Preisen. it fakultät informationstechnik

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